Umweltbelange in Nachhaltigkeitsfolgenabschätzungen
Die Europäische Kommission hat eine umfassende Methode für Nachhaltigkeitsfolgenabschätzungen entwickelt. Danach werden alle Vorschläge der Kommission auf ihre möglichen sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Folgen hin untersucht. In der Vergangenheit wurden bei Folgenabschätzungen jedoch nicht immer alle thematischen Bereiche gleich bewertet. Vor diesem Hintergrund untersucht Ecologic in wie weit Umweltbelange ausreichend in Folgenabschätzungen berücksichtigt wurden. Es werden Vorschläge erarbeitet, wie Umweltbelange eine größere Rolle in Folgenabschätzungen spielen können.
Die vorrangigen Ziele des Vorhabens sind:
- Identifikation von „Best Practices” wie Umweltbelange in Nachhaltigkeitsfolgenabschätzungen von Vorschlägen der Kommission berücksichtigt wurden, die sich nicht prioritär mit Umweltthemen auseinandersetzen.
- Identifikation von “Best Practices” anderer internationaler Institutionen.
- Identifikation von Rahmenbedingungen, die eine ausreichende Berücksichtigung von Umweltbelangen in Nachhaltigkeitsfolgenabschätzungen fördern.
- Identifikation von Hindernissen, die eine ausreichende Berücksichtigung von Umweltbelangen verhindern, sowie
- Die Erarbeitung von Vorschlägen zur besseren Berücksichtigung von Umweltbelangen in Nachhaltigkeitsfolgenabschätzungen.
Die Ergebnisse des Vorhabens werden auf einem Workshop in Brüssel vorgestellt und diskutiert.
Das Projekt ist Teil eines Rahmenvertrages mit der Europäischen Kommission, GD Umwelt zur Ökonomische Analyse im Kontext von Umweltpolitik und nachhaltiger Entwicklung.
Weiterführende Links:
- Ecologic Projekt: Methoden für die Nachhaltigkeitsfolgenabschätzung (Sustainibility A-Test)
- Ecologic Projekt: Auswirkungen der Handelspolitik auf die Nachhaltige Entwicklung (SIA-Method)
- Ecologic Projekt: Handbuch zur Evaluierung nationaler Nachhaltigkeitsstrategien
Stichworte: Nachhaltigkeitsfolgenabschätzung, Umweltbelange, Integration, Nachhaltige Entwicklung, Evaluierung, EU, Europa
Auftraggeber: Europäische Kommission, GD Umwelt
Kooperationspartner: Institute for Environmental Studies (IVM), Institute for European Environmental Policy (IEEP), VITO
Bearbeiter: Anneke von Raggamby, Ingmar von Homeyer, Alexander Neubauer, Doris Knoblauch
Laufzeit: 13.01.2006 bis 13.08.2006
Projektnummer: 1750-10
Letzte Aktualisierung: 15.06.06
