Eike Dreblow

Eike Dreblow arbeitet als Fellow im Bereich Energie und Klima am Ecologic Institut. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Klimaschutzmaßnahmen, insbesondere zu Kohlenstoffmärkten und Benchmarking, sowie die Transformation von Energiesystemen unter Nutzung von Erneuerbaren Energien und Anwendung von Energieeffizienzmaßnahmen. Sie arbeitet in deutscher und englischer Sprache und verfügt über gute Kenntnisse des Spanischen.
Eike Dreblow unterstützt Dr. Hans-Joachim Ziesing sowie die weiteren Mitglieder der Expertenkommission bei der Ausarbeitung der Stellungnahmen zum Monitoring "Energie der Zukunft", welches sich mit der Umsetzung und dem Fortschritt der Energiewende in Deutschland befasst. Sie evaluierte das Forschungsförderprogramm für Biomasse der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) und beschäftigte sich mit der Rolle der Biomasse bei der Energiebereitstellung. Für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) entwickelte sie Trainingsmaterial zum Thema Energie für Entwicklung, verfasste eine Kurzstudie über den Zugang zu Energie in Entwicklungsländern für das Europäische Parlament (EP) und analysierte die südafrikanische Renewables Initiative (SARi).
Im Bereich des europäischen Emissionshandelssystems (EU ETS) unterstützt Eike Dreblow ein Forschungsinstitut bei der Anwendung von Benchmarkwerten für die Industrie im Rahmen des schweizerischen Emissionshandelssystems und entwickelte Benchmarkwerte für Raffinerien. Zudem untersuchte sie Chancen und Nutzen des CDM/JI für deutsche Technologiehersteller.
Vor ihrer Arbeit am Ecologic Institut beschäftigte sich Eike Dreblow während eines Praktikums am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft. Für die Fichtner GmbH analysierte Sie die politischen Rahmenbedingungen der CO2-Abspaltung und -Speicherung in der Europäischen Union (EU).
Eike Dreblow studierte Wirtschaftsingenieurwesen mit der Ausrichtung Energie- und Umweltmanagement an der Universität Flensburg. Ihre Diplomarbeit verfasste sie über die Registrierung von konzentrierenden solarthermischen Kraftwerken unter dem Clean Development Mechanismus (CDM) und mögliche Vorteile für die Wirtschaftlichkeit. In Las Palmas (Spanien) studierte sie für ein Jahr Meereswissenschaften als Integrationsfach.
