Dr. Martin Hirschnitz-Garbers

Dr. Martin Hirschnitz-Garbers ist Fellow und koordiniert den Bereich Ressourceneffizienz am Ecologic Institut. Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Analyse von Politiken im Bereich Entkopplung von Ressourcenverbrauch und Wirtschaftswachstum, Vermeidung von Abfällen, Stärkung der Wiederverwendung und Kreislaufführung stofflicher Ressourcen sowie nachhaltiger Ressourcenbewirtschaftung. Er arbeitet in deutscher und englischer Sprache und verfügt über Kenntnisse des Französischen.
Dr. Martin Hirschnitz-Garbers ist an der Leitung des Projekts Dynamische Politikansätze für die Entkopplung von Ressourcenverbrauch und Wirtschaftswachstum in der EU (DYNAMIX), innerhalb des Siebten Rahmenprogramms (RP7), beteiligt. Daneben leitet er das Projekt Berichterstattung zum umweltpolitischen Fortschritt der EU-Mitgliedstaaten und innerhalb des Ecologic Instituts als Projektpartner das Projekt Ressourcenpolitik (PolRess). Über den Bereich Ressourceneffizienz hinaus forscht er für das Projekt Regionale Anpassungsstrategien für die deutsche Ostseeküste (RADOST) zu Akteursanalysen und Auswirkungen des Klimawandels auf die ökonomische Analyse nach der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) der Europäischen Union (EU).
Zuvor verantwortete Dr. Martin Hirschnitz-Garbers innerhalb des Ecologic Instituts als Projektpartner das Projekt Abbau umweltschädigender Subventionen und das Projekt Ressourcenindikatoren für nachhaltige Industrien und nachhaltige industrielle Entwicklung (RISI). Gemeinsam mit Dr. Tanja Srebotnjak erstellte er den Endbericht für RISI sowie einen Policy Brief. Für das Projekt Use of Economic Instruments and Waste Management Performances erstellte er Fallstudien zu Deutschland im Bereich Abfallmanagement.
Vor seiner Tätigkeit für das Ecologic Institut war Dr. Martin Hirschnitz-Garbers am Lehrstuhl für Nachhaltigkeitswissenschaft und Angewandte Geographie der Ernst Moritz Arndt Universität Greifswald beschäftigt. Dort promovierte er zu Einflussfaktoren für die Durchführbarkeit von Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel in Biosphärenreservaten. Daneben leitete er Seminare und Exkursionen im In- und Ausland zu globalem Wandel und Nachhaltigkeitswissenschaften und war Studienbetreuer im Masterstudiengang Nachhaltigkeitsgeographie. Von Mai 2006 bis Oktober 2007 arbeitete Dr. Martin Hirschnitz-Garbers als wissenschaftlicher Assistent beim Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) in der Forschungsdomäne Klimawandelauswirkungen und Verwundbarkeiten. Hier war er für die Konzeption und Durchführung einer Studie zu Naturschutz und Klimawandelwahrnehmung in Deutschland zuständig. Davor war Martin Hirschnitz-Garbers als Umweltberater und Projektingenieur bei der BWS GmbH in Hamburg beschäftigt. Zu seinen Tätigkeiten gehörten die Erstellung GIS (Geoinformationssysteme)-gestützter Beratungsdokumente zu Grundwasserschutz und -nutzung sowie die Mitarbeit an Umweltverträglichkeitsstudien.
Dr. Martin Hirschnitz-Garbers studierte Umweltwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg mit den Schwerpunkten Ökologie, Umweltkommunikation und Umweltrecht. Während eines Auslandsaufenthaltes als Stipendiat der Universität Lüneburg an The University of Queensland (Australien) im Jahre 2002 forschte er zu Schutzgebiets- und Naturressourcenmanagement in verschiedenen Ökosystemen.
