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Addressing the Challenge of Global Climate Mitigation – An Assessment of Existing Venues and Institutions

Addressing the Challenge of Global Climate Mitigation – An Assessment of Existing Venues and Institutions

Die Klimaschutzverhandlungen der Vereinten Nationen haben in den letzten Jahren keine entscheidenden Durchbrüche für einen ambitionierten Klimaschutz erzielen können und lassen diese in naher Zukunft auch nicht erwarten. In einer von der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Auftrag gegebenen Studie untersuchen Dr. Camilla Bausch und Michael Mehling die verschiedenen globalen Foren und Institutionen, welche sich des Klimaschutzes angenommen haben, und bewerten ihren Einfluss auf die künftige Ausgestaltung des Klimaschutzes. Die Studie steht zum Download zur Verfügung.

Die Klimaverhandlungen der Vereinten Nationen waren in den letzten Jahren geprägt von kleinen Erfolgen und großen Enttäuschungen. Maßgebliche Änderungen hin zu einem ambitionierten Klimaschutz oder sogar ein neues – rechtlich verbindliches – Vertragswerk sind auf dieser Ebene beim Klimagipfel in Durban im Dezember nicht zu erwarten.

Gleichzeitig hat sich mittlerweile die Zahl anderer Institutionen und Initiativen, die sich des Klimaschutzes annehmen, vervielfacht. Darunter befinden sich Foren wie die G8 und die G20, aber auch das Major Economies Forum (MEF), der Cartagena Dialog, und andere. Die Studie untersucht, welche Potenziale die unterschiedlichen Prozesse (einschließlich der VN) bieten, den Klimaschutz erfolgreich voran zu treiben, und inwiefern sie sich ergänzen, behindern oder sogar ersetzen können.

Ausgehend von einer Zusammenstellung wesentlicher Kriterien, die für einen wirksamen Klimaschutz erfüllt sein müssten, kommen die Autoren zu dem Schluss, dass gegenwärtig kein alternatives Forum die technischen Kapazitäten, die Verhandlungserfahrung sowie die breite Akzeptanz des VN-Klimaregimes ersetzen kann. Gleichwohl werden die Verhandlungen im Rahmen der UN weiterhin zögerlich verlaufen, weshalb weitere Initiativen eine interessante Möglichkeit bieten, umstrittene Fragestellungen zu erörtern und schwierige technische Verhandlungen voranzubringen. Von daher empfehlen die Autoren ein Vorgehen, welches verschiedene Foren umfasst, aber auf den VN-Klimaprozess fokussiert ist.

Die Studie [pdf, 2.8MB, Englisch] kann kostenlos heruntergeladen werden.

Stichworte: Umweltvölkerrecht, UNFCCC, IPCC, MEF, APP, G20, G8, Cartagena Dialog, OECD, IEA, REDD+, Klimawandel, Klimaschutz, Kyoto Protokoll, Emissionsminderung, CO2, Treibhausgase

Zitiervorschlag: Bausch, Camilla und Michael Mehling 2011: Addressing the Challenge of Global Climate Mitigation – An Assessment of Existing Venues and Institutions. Ecologic Institut, Berlin.
Autoren: Camilla Bausch, Michael Mehling
Jahr: 2011
Erschienen in: Dialogue on Globalization
Herausgeber: Friedrich Ebert Stiftung (FES), Globale Politik und Entwicklung
Heft: August 2011
Seiten: 1-59
Sprache: Englisch
Verlag: Electronic ed.
Verlagsort: Berlin, Bonn: FES, 2011
ISBN / ISSN:  978-3-86872-867-5
Art der Veröffentlichung: Studie
Preis: kostenfrei
Inhaltsverzeichnis:

  1. Introduction
  2. Clinching the Need for Global Emission Reductions
  3. Which Mitigation Approach is Best? Alternative Regime Architectures
  4. How Successful is International Climate Cooperation in Reducing Emissions? An Assessment of Current Cooperation Venues
  5. Many Venues, Few Achievements, Dire Prospects?
  6. Conclusion: What Does this All Add Up To?

Annex: Mingling Science and Politics: The Allocation of Mitigation Efforts