Beziehungen zwischen den Vereinten Nationen und der Zivilgesellschaft
Der Bericht des "Panel of Eminent Persons on Civil Society and UN Relationships" des UN Generalsekretärs Kofi A. Annan wurde veröffentlicht. Das Panel berät den UN Generalsekretär im Hinblick auf eine bessere Einbeziehung von zivilgesellschaftlichen Organisationen in die Arbeit der Vereinten Nationen. Im Dezember 2003 war Juan Mayr, ehemaliger Umweltminister Kolumbiens und Mitglied des Panels, zu Gast in Berlin. Er hatte...Weiterlesen



"Der transatlantische Dialog zur Klimaveränderung ist so wichtig wie noch nie". Dieses war eines der Resultate des Dinner Dialogs mit Prof. David A. Wirth. 19 Vertreter aus Politik, Forschung, NGOs und Wirtschaft kamen in einem informellen Rahmen zusammen, um aus transatlantischer Perspektive über Klimaveränderung und die Zukunft des Kyoto Protokolls zu diskutieren.







Mit der Einführung des Strategiepapiers zur europäischen Nachbarschaftspolitik im Juli dieses Jahres, begann die EU die Beziehung zu den Nachbarn im Osten und Süden neu zu definieren. Die Umweltpolitik spielt eine vergleichsweise geringe Rolle in der Nachbarschaftspolitik. Dieser Umstand hat Ecologic und die Heinrich Böll Stiftung dazu veranlasst, diesem Thema einen Dinner Dialog zu widmen, um die Auswirkungen der europäischen Integration und der Nachbarschaftspolitik auf die Förderung nachhaltiger Entwicklung zu erörtern. Der Dinner Dialog fand am 8. Dezember 2004 in Berlin statt, Tony Long vom WWF war der Gastredner.
Die EU Nachbarschaftspolitik vor dem Hintergrund der jüngsten Wahlereignisse in der Ukraine war das Thema des Dinner Dialogs, der am 14. Dezember 2004 in Berlin, unter Leitung der Heinrich Böll Stiftung und Ecologic, statt gefunden hat. Kernpunkt der Debatte war die Frage, ob der neu ausgehandelte Aktionsplan der zeitgleich mit den Wahlen von der...
Die Rolle der erneuerbaren Energien in der Energieversorgung in den USA war Gegenstand des Ecologic Dinner Dialogs am 17. Februar 2005, welcher zu Ehren von Jan McFarland und James H. Caldwell veranstaltet wurde. Dieses "Nullemissionspaar" setzt sich seit Jahrzehnten erfolgreich für einen Wandel in der Energieversorgung hin zu einer verstärkten Nutzung der erneuerbaren Energien in den USA ein.
Jacqueline McGlade, geschäftsführende Direktorin der Europäischen Umweltagentur präsentierte ihre Ideen zum Thema "Green Ways to Growth" auf dem Ecologic/IEEP Dinner Dialog, der am 28. Februar 2005 stattfand. Im Spannungsfeld von Synergien zwischen Wirtschaft und Umwelt auf der einen Seite und dem Appell für eine starke eigenständige Umweltpolitik auf der anderen Seite, diskutierten die Teilnehmer Lösungen...
Nach ihrer letzten Erweiterung muss die EU ihre geostrategischen Interessen in ihren Beziehungen mit ihren Nachbarn im Osten und im Mittelmeerraum neu definieren. Ziel dieser Veranstaltung war eine offene Diskussion darüber, welche Möglichkeiten bestehen, Anliegen des Umweltschutzes und der zivilgesellschaftliche Partizipation in die europäische Nachbarschaftspolitik (ENP) zu integrieren. Sie fand am 15. März 2005 in Brüssel statt. Ehrengast war Tony Long, Direktor des WWF International European Policy Office (EPO).
Der europäische Emissionshandel mit CO2 Zertifikaten wurde mit Beginn dieses Jahres gestartet. Damit wurde ein aus europäischer Sicht neues marktwirtschaftliches Instrument in die Umweltpolitik eingeführt, das sich in der als Pilotphase geltenden ersten Zuteilungsperiode 2005-2007 erst noch bewähren muss. Als Vorreiter in Sachen Cap&Trade gelten die USA, wo bereits in den 70er Jahren erste Ansätze für ein Konzept mit marktfähigen Emissionsrechten erprobt wurden. Eine Diskussion im Rahmen des Transatlantic Climate Dinner Dialog mit dem Experten Sam Napolitano, dem Leiter der Abteilung ‚Clean Air markets’ der U.S. Environmental Protection Agency sollte dem Austausch langjähriger Erfahrungen in den USA und den noch sehr frischen in Europa dienen. Der Transatlantic Climate Dinner Dialog fand am 19. April 2005 in Berlin statt.
Tony Blair will die G8 Präsidentschaft Großbritanniens im Jahr 2005 dazu nutzen, verstärkt Initiativen für Afrika und die Millennium Entwicklungsziele voranzutreiben. In einem Ecologic Dinner Dialog mit Camilla Toulmin - Direktorin des Institute for International Environment and Development in London - wurden die Auswirkungen des G8 Fokus, dessen Potential, sowie mögliche Hindernisse der Implementierung diskutiert. Der Dinner Dialog fand am 6. Juni 2005 in Berlin statt.
Die Umgestaltung der Energiepolitik der “Klima-Giganten” USA und China war Thema des Transatlantic Climate Dinner zu Ehren von William K. Reilly, Co-Chair der US amerikanischen “Nationalen Kommission für Energie-Politik” (NCEP). Vor dem Hintergrund des erklärten politischen Ziels wesentlichen wirtschaftlichen Wachstums wurden die Herausforderungen für Chinas von Kohle geprägten Energiesektors sowie die für die U.S.A. angesichts des steigenden Energiebedarfs und der drängenden Klimaschutzfragen im Licht des neuen Vorschlags der NCEP diskutiert. Das Transatlantic Climate Dinner fand am 6. September 2005 in Berlin statt.
Die US-amerikanische Klima- und Energiepolitik war Thema des Transatlantic Climate Dinner zu Ehren von Lee Lane, Direktor des Climate Policy Center (CPC), Washington D.C. Vor dem Hintergrund der klimapolitischen Entwicklungen auf nationaler und subnationaler sowie internationaler Ebene wurden die Gestaltungsmöglichkeiten und –notwendigkeiten für eine wirkungsvolle US amerikanische Klimapolitik diskutiert. Das Transatlantic Climate Dinner fand am 14. Dezember 2005 in Berlin statt.
Der Schutz und die Bewirtschaftung von Wasserressourcen auf der Ebene von Flussgebieten gewinnt weltweit an Bedeutung. Nur so lassen sich die aktuellen Versorgungsprobleme in großen Teilen der Welt und insbesondere den Entwicklungsländern lösen. Kaum ein Fluss wirft so viele Herausforderungen und Problemstellungen auf wie der Nil mit seinen zehn Anrainerstaaten. Auf Einladung der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (gtz) und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) besuchten am 23. November 2005 Fachleute und Entscheidungsträger aus dem Nilbecken zahlreiche Institutionen und Akteure des europäischen Wassermanagements und tauschten sich bei einem Dinner Dialog mit Ecologic über die Erfahrungen und Herausforderungen in Afrika und Europa aus.
Die US amerikanische Klima- und Energiepolitik war Thema des Transatlantic Climate Dinner zu Ehren von Dr. Susan F. Tierney, geschäftsführende Direktorin der Analysis Group, Boston. Vor dem Hintergrund des neuen US Energy Policy Act wurden energiepolitische Trends und Entwicklungen in den USA und in Europa unter klima- und sicherheitspolitischem Blickwinkel diskutiert. Das Transatlantic Climate Dinner fand am 20. Februar 2006 in Berlin statt.