Gutachten zu internationalen Konzepten für die integrierte Bewertung aquatischer Ökosysteme
Das Ziel dieses Projektes ist es, die Umsetzung der europäischen Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) zu unterstützen. Das Ecologic Institut hat eine Studie zur Bewertung internationaler Praxisbeispiele für Integrierte Ökosystembewertungen (IEAS) produziert. Es wurde ihre Anwendbarkeit für die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie analysiert und die Voraussetzung für die Anfangsbewertung überprüft. Die Studie schließt ab mit mit einer Reihe von wichtigen Voraussetzungen für die Umsetzung IEAS. Der Abschlussbericht steht zum DownloadWeiterlesen

In Bereichen wie Landwirtschaft, Fischerei, Kohäsionspolitik, Verkehr und Energie sollten, einer detaillierten Untersuchung folgend, EU-Subventionen gestrichen werden, wenn sie umweltschädliche Auswirkungen haben könnten. Zu diesem Schluss kam eine Studie des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments, die im März 2011 veröffentlicht wurde. Ruta Landgrebe und Dr. Ralph Piotrowski vom
Wie funktioniert der Kommunikationsprozess zwischen Anbietern von regionalen Klimadaten und den potentiellen Nutzern? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines dreitätigen Workshops in Berlin und Travemünde vom 15. bis 17. Juni 2011. Verschiedene Akteure aus Wissenschaft und Administration aus unterschiedlichen Anrainerstaaten der Ostsee diskutierten zunächst am Ecologic Institut in Berlin die unterschiedlichen Angebote der regionalen Klimadaten. Im zweiten Teil des Workshops wurde direkt vor Ort, in Travemünde, die Anwendbarkeit dieser Daten mit potentiellen Anwendern diskutiert.
Selten haben Wissenschaftler und Praktiker die Gelegenheit sich so aktuell und direkt zum Thema Klimaanpassung auszutauschen, wie bei der 2. RADOST-Jahreskonferenz am 18. und 19. Mai 2011 in Travemünde. Welche Auswirkungen der Klimawandel regional und lokal an der deutschen Ostseeküste erwarten lässt, wie sich die Akteure vor Ort daran anpassen können und welche weiteren Informationen sie von der Wissenschaft als Handlungsgrundlage benötigen, diskutierten 75 Wissenschaftler aus den Disziplinen der Klima- und naturwissenschaftlichen Forschung, der Politologie und Soziologie mit Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und den Zivilgesellschaften in mehreren Wissenschafts-Praxis-Dialogen. Damit erhielten Akteure, die künftig die Klimaanpassung in ihrer Region voranbringen wollen, eine weitere Möglichkeit, den Entwicklungsprozess aktiv mitzugestalten.
Wie können die EU und die USA gemeinsam das Management der Küsten- und Meeresangelegenheiten im gesamten Nordatlantik verbessern? Was behindert die Schaffung integrierter und wissenschaftlich fundierter Rahmenbedingungen für die europäische und US-amerikanische Meerespolitik? Wie kann dies überwunden werden? Wie kann das Management durch die Einbeziehung der wichtigsten Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Regierung verbessert werden? Diese Fragen und mehr wurden bei der Abschlusskonferenz in Lissabon (Portugal) diskutiert.__Christoph_Corves.jpg)