Institutional Interaction in Global Environmental Governance: Synergy and Conflict among International and EU Policies
Gegenstand dieser Untersuchung sind Wechselwirkungen zwischen internationalen und europäischen Umweltinstitutionen. Das Buch bietet sowohl einen theoretischen Untersuchungsrahmen als auch einen ersten Überblick über dieses bisher nur wenig bearbeitete Forschungsfeld. Es enthält detaillierte Fallstudien sowie eine systematische Analyse von deren Ergebnissen. Insgesamt untersucht es die Effekte institutioneller Wechselwirkungen auf die Umweltpolitik und beleuchtet, wie sich internationale und europäische Umweltpolitiken gegenseitig verstärken oder untergraben kWeiterlesen

Auf nationaler Ebene sind die transatlantischen Beziehungen in der Umweltpolitik, z.B. beim Klimaschutz, genetisch veränderten Organismen oder dem Vorsorgeprinzip, durch Spannungen gezeichnet. Gleichzeitig haben sich auf regionaler und lokaler Ebene in den vergangenen Jahren eine Anzahl Umweltkooperationen gebildet, um voneinander zu lernen und Umweltprobleme effektiver anzugehen.
Die Konferenz “Stärkung des internationalen Umweltregimes“ fand am 26. Mai 2005 in Berlin statt. Ziel der Konferenz war es, die Umwandlung des Umweltprogramms der Vereinten Nationen in eine U.N. Organisation zu diskutieren. Dabei standen die möglichen politischen, institutionellen, finanziellen und rechtlichen Konsequenzen einer solchen Stärkung des Umweltregimes im Vordergrund der Debatte.