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Christine Lucha

Christine Lucha

MSc (Energiemanagement)
Ass. iur.
Mediatorin
Senior Fellow

Christine Lucha arbeitet seit dem Jahr 2003 als Senior Fellow für Ecologic Legal am Ecologic Institut mit den Schwerpunkten internationale, europäische und nationale Energiepolitik, Recht der Erneuerbaren Energien und Partizipation. Sie interessiert sich insbesondere für die Beantwortung der rechtlichen, sozio-politischen, technischen und ökonomischen Fragen im Zusammenhang mit der Umsetzung der Energiewende in Deutschland. Methodisch liegt ihr Fokus auf der transdisziplinären Forschung, der Partizipationsforschung sowie der Evaluierung und rechtlichen Bewertung von Politikinstrumenten. Sie ist deutsche Muttersprachlerin und arbeitet in englischer, französischer und portugiesischer Sprache.

Zu ihren aktuellen Projekten gehören die Begleitforschung zum Förderprogramm "Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende" (SINTEG), die Analyse und Strukturierung des übergreifenden Energierechts mit Fokus auf die Stromkennzeichnung, beide im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), und die Unterstützung der Europäischen Kommission (GD Umwelt) bei der Umsetzung des Aktionsplans der EU für einen besseren Vollzug des Umweltrechts und eine bessere Umweltordnungspolitik. Zudem führte sie Analysen zu Kosten und zur Finanzierung von Bürgerenergieprojekten in Dänemark und Deutschland im Auftrag der Internationalen Energieagentur (IEA-RETD) durch, betrachtete rechtlich-regulatorische, prozedurale und institutionelle Aspekte der Umsetzung der europäischen Netzkodizes in Deutschland für das BMWi und entwickelte für die Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission Strategien für die Einführung neuer Windenergietechnologien auf der Grundlage einer Untersuchung möglicher Hürden, die aus nicht-technologischen und ökologischen Auswirkungen dieser Technologien resultieren. Des Weiteren trug sie zur Bewertung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie unter REFIT im Auftrag der Europäischen Kommission (GD Energie) bei und unterstützte das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) bzw. in der Folge das BMWi bei der Fortentwicklung der Instrumente zur Förderung erneuerbarer Energien im Strom- und Wärmebereich im Zuge der Energiewende.

Ihre bisherige Tätigkeit am Ecologic Institut umfasste insbesondere Projekte zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), zur Akzeptanz für den Ausbau erneuerbarer Energien sowie zur nationalen Umsetzung der europäischen Emissionshandelsrichtlinie.

Von 2007 bis 2010 war sie in der gemäß EEG vom BMU errichteten Clearingstelle EEG als Volljuristin und Mediatorin tätig. Dort setzte sie u. a. ihre Mediationskenntnisse im Rahmen von Einigungsverfahren ein sowie leitete und moderierte eine Vielzahl von Verfahren und Veranstaltungen der Clearingstelle EEG. Zudem war sie Geschäftsführerin der RELAW GmbH, der Trägerorganisation der Clearingstelle EEG.

Christine Lucha hat ihr Masterstudiums im Energiemanagement an der Universität Koblenz-Landau abgeschlossen. Ihre in Aalborg (Dänemark) verfasste Masterarbeit beschäftigt sich mit der Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien in der Stromversorgung in der EU [pdf, 632 kB, Englisch]. Christine Lucha studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten in Freiburg und Coimbra (Portugal) und spezialisierte sich im europäischen und nationalen Umweltrecht.

Neben ihrer Tätigkeit am Ecologic Institut absolvierte Christine Lucha Ausbildungen zur Mediatorin mit Fokus auf das Konfliktfeld Naturschutz und Energiewende und zur Psychodrama-Praktikerin.