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Stefanie Schmidt

Stefanie Schmidt

MSc (International Studies in Aquatic Tropical Ecology)
Fellow

Stefanie Schmidt arbeitete als Fellow für das Ecologic Institut. Ihre Forschungsschwerpunkte waren Ressourceneffizienz, nachhaltiger Konsum, Umweltgovernance und Entscheidungsfindung an der Schnittstelle zwischen Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Stefanie Schmidt ist deutsche Muttersprachlerin, spricht fließend Englisch und hat sehr gute Französischkenntnisse.

Für das Ecologic Institut konzentrierte sich Stefanie Schmidt in ihrer Arbeit auf die Politik und Bewirtschaftung der Küsten– und Meeresressourcen. Sie untersuchte Aspekte der Meeresrahmenrichtlinie (MSRL), des Ökosystemansatzes sowie Forschungsfragen der marinen Raumplanung und des Integrierten Küstenzonenmanagements (IKZM). Für das vom 7. Rahmenprogramm (RP7) der Europäischen Union geförderte Projekt Neue Werkzeuge und Politikwege für ein verbessertes Meeresmüllmanagement (CLEANSEA) analysierte sie Musterbeispiele für die Reduzierung und Vermeidung von Meeresmüll. Zudem untersuchte sie im Projekt Integriertes Management von Küstenregionen angesichts von Klimaanpassung Methoden der Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Stefanie Schmidt arbeitete zusätzlich als Gutachterin für den Pew Environment Trust.

Vor ihrer Tätigkeit für das Ecologic Institut, arbeitete Stefanie Schmidt acht Jahre für die Europäische Kommission in der Generaldirektion Maritime Angelegenheiten und Fischerei (GD MARE). In dieser Zeit hatte sie verschiedene Positionen inne und war für die Bewirtschaftung der Fischbestände in verschiedenen Regionen verantwortlich. Von 2008 bis 2010 war sie Mitglied der Arbeitsgruppe für die Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) und erarbeitete das Grünbuch "Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik" mit. In ihrer letzten Position befasste sie sich mit Bewirtschaftungsmaßnahmen zur Umsetzung der Reform und wissenschaftlichen Empfehlungen. Zudem verantwortete sie die Koordination des Wissenschaftlich, Technischen und Wirtschaftlichen Ausschusses für Fischerei (STECF). Vor ihrer Zeit in Brüssel (Belgien) war sie drei Jahre beim World Wide Fund for Nature (WWF) in Deutschland. Dort arbeitete sie zuerst zu Meeresschutzgebieten in Tief- und Hochsee. Später entwickelte und koordinierte sie als Referentin für Fischerei die Position des WWF Deutschland zu europäischen Subventionen in der Fischerei.

Stefanie Schmidt hat eine interdisziplinäre Ausbildung. Sie studierte Biologie mit Chemie und Physik im Nebenfach bis zum Vordiplom an der Universität Heidelberg. Im Anschluss verbrachte sie ein Jahr an der Universität Washington in Seattle (USA) wo sie Kurse in Mikrobiologie, Ökologie, Soziobiologie und marinem Umweltschutz belegte. Zurück in Deutschland absolvierte sie den Masterstudiengang International Studies in Aquatic Tropical Ecology an der Universität in Bremen. Für ihre Abschlussarbeit analysierte sie für ein halbes Jahr die handwerkliche Fischerei an der Atlantikküste Costa Ricas. Vor kurzem schloß sie einen Kurs in Umweltpolitik des Interdisziplinärem Fernstudiums Umweltwissenschaften (Infernum) an der FernUniversität Hagen ab.