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ICAP Trainingskurs zum Emissionshandel in São Paulo

ICAP Trainingskurs zum Emissionshandel in São Paulo

Timeloc
3. Mai 2016 bis 12. Mai 2016
São Paulo
Brasilien
In der 15. Veranstaltung dieser Art, und dem dritten Kurs in Lateinamerika, organisierte das Ecologic Institut einen Kurs für 28 Experten der Klimapolitik von Mexiko bis Argentinien.

Vom 3. bis 12. Mai 2016 organisierte das Ecologic Institut die 15. Ausgabe der ICAP Trainingskurse zum Emissionshandel. Der Kurs brachte klimapolitische Experten aus Lateinamerika zusammen, um Wissen rund um den Emissionshandel als Instrument der Klimapolitik zu vermitteln, und die Möglichkeiten der Einführung solcher Systeme in Lateinamerika zu diskutieren. Der Kurs in São Paulo war die 15. Veranstaltung dieser Art seit 2009, und der dritte Kurs in Lateinamerika. 25 Teilnehmer aus sieben Ländern Lateinamerikas nahmen an dem Kurs Teil, der von Benjamin Görlach und Pedro Barata geleitet wurde.

Neben der Moderation des Kurses war das Ecologic Institut auch für die Konzeption des Kurses, die inhaltliche Vorbereitung und die logistische Durchführung zuständig. Der Kurs fand statt unter Schirmherrschaft der International Carbon Action Partnership (ICAP). Ausgerichtet wurde er in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Iniciativa Empresarial em Clima und dem Ethos Institut, sowie dem Centro de Estudos em Sustentabilidade der Fundação Getúlio Vargas als Gastgeber des Kurses. Finanziert wurde der Kurs von der Europäischen Kommission.

Der zweiwöchige Kurs vermittelte den Teilnehmern vertiefte Kenntnisse des Designs und der Umsetzung von Emissionshandelssystemen als Instrument der Klimapolitik. Er bot zudem Gelegenheit, die Erfahrungen bei der Umsetzung mit erfahrenen Experten aus Ministerien und Vollzugsbehörden aus Deutschland und Massachusetts sowie China und Neuseeland (per videolink). Zu den Vortragenden zählten ferner Experten aus Wissenschaft, Think Tanks, NGOs und der Privatwirtschaft aus Nord- und Südamerika und der EU. Brasilianische Redner machten rund die Hälfte der Redner aus, darunter Vertreter der Bundesregierung und lokaler Behörden, aus Wissenschaft, Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft.

Zu den Themen des Kurses zählten u.a. die Ökonomie des Klimawandels, Auswahl und Kombination von Politikinstrumenten für Klimapolitik, Design eines Emissionshandels (Anwendungsbereich, Cap-setting, Zuteilung von Emissionsberechtigungen), Inventare und Register für Treibhausgase, Messung, Berichterstattung und Verifizierung von Treibhausgasemissionen, Verbindung von nationalem ETS und dem internationalen Klimaregime, Dynamik des Kohlenstoffmarkts, Einbindung von Stakeholdern, und andere Aspekte des Designs und der Umsetzung von Emissionshandelssystemen. Zur Diskussion dieser Themen kamen eine Reihe von interaktiven Formaten zum Einsatz, zudem wurde die reichlich vorhandene praktische Erfahrung von Teilnehmer und vortragenden Experten eingebunden.

Teilnehmer des Kurses waren Entscheidungsträger und zukünftige Führungspersönlichkeiten aus der öffentlichen Verwaltung, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und der Privatwirtschaft. Die Teilnehmer kamen aus Argentinien, Brasilien, Ecuador, Kolumbien, Mexiko, Panama und Peru. Sie wurden aus mehr als 100 Bewerbern ausgewählt.

 


Finanzierung
Europäische Kommission, Generaldirektion Entwicklung und Zusammenarbeit (EuropeAid)
Veranstalter
Partner
Datum
3. Mai 2016 bis 12. Mai 2016
Ort
São Paulo, Brasilien
Sprache
Englisch, Portugiesisch, Spanisch
Teilnehmerzahl
25
Projektnummer
2110
Schlüsselwörter
Emissionshandel, ETS, marktbasierte Instrumente, Kohlenstoffpreis, Kapazitätsaufbau, ICAP, Summer School, Trainingskurs, Lateinamerika