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Philipp Voß

Philipp Voß

MSc (Economics)
Fellow

Philipp Voß arbeitet seit November 2016 für das Ecologic Institut. Als Fellow liegt der Fokus seiner Arbeit auf den ökonomischen Aspekten klimapolitischer Instrumente und auf der Transformation des deutschen und europäischen Energiesystems. Er arbeitet in deutscher und englischer Sprache und besitzt Grundkenntnisse in Französisch und Spanisch.

Für das Ecologic Institut arbeitet Philipp Voß an Projekten zu den europäischen Energie- und Klimazielen und speziell zum europäischen Emissionshandelssystem (EU ETS). Zur Vorbereitung der Revision der Richtlinie 2003/87/EG (EU-Emissionshandelsrichtline) analysierte er innerhalb des Projekts Analyse der Wettbewerbssituation und des Carbon Leakage Risikos der europäischen Industrien die Treibhausgasbepreisung unterschiedlicher Industriesektoren in der EU und ihrer wichtigsten industriellen Handelspartnern. Gleichzeitig arbeitet er innerhalb des Projekts CO-Design der Bewertung von ökonomischen Kosten des Klimawandels (COACCH) zum Thema Anpassung an den Klimawandel und innerhalb des Projekts Unterstützung der Entwicklung ambitionierter Klimaschutzszenarien für Europa zu langfristigen Klimastrategien. In weiteren Projekten, wie EU Klima- und Energiepolitik nach 2020, Post-Carbon Städte von morgen (POCACITO) und Dekarbonisierung und Energieresilienz in der EU arbeitete Philipp Voß darüber hinaus zu den Themen Emissionsbudgets und Dekarbonisierung. Er organisierte außerdem eine 10-tägige Klimapolitische Summer School für internationale Journalisten, die vom Auswärtigen Amt finanziert wurde.

Vor seiner Tätigkeit am Ecologic Institut unterstützte Philipp Voß das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) im Projekt Klimalog – Forschung und Dialog für eine klimagerechte Transformation als wissenschaftliche Hilfskraft. Hier assistierte er bei der Entwicklung des NDC Content Explorer, machte Öffentlichkeitsarbeit für die 21. Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP21) in Paris und organisierte die 2016 Berlin Conference on Transformative Global Climate Governance "après Paris" mit. In einer weiteren Tätigkeit als wissenschaftliche Hilfskraft am energiewirtschaftlichen Institut ewi Energy Research and Scenarios (ewi ER&S) unterstützte Philipp Voß das Projekt "Förderinitiative Energiespeicher" und wirkte unter anderem an einer Studie zu nachhaltigen Fahrzeugantrieben mit. Zwischen Bachelor- und Masterstudium absolvierte er ein Praktikum am Institut für Wirtschaftspolitik (IWP), wo er einen ordnungspolitischen Kommentar zum Thema Backloading von Emissionsrechten schrieb und im Rahmen der Vorlesung "Neue politische Ökonomie" ein Gefangenendilemma-Experiment konzipierte und durchführte.

Philipp Voß absolvierte sowohl sein Bachelor- als auch sein Masterstudium der Volkswirtschaftslehre in Köln und absolvierte ein Auslandssemester an der University of Seoul in Korea. In seiner Bachelorarbeit analysierte er die Folgen der Integration des Flugverkehrs in den Europäischen Emissionshandel. Innerhalb seiner Masterarbeit entwickelte er ein spieltheoretisches Modell zur Analyse strategischer Anreize im globalen Erdgasmarkt.