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Dr. Ingo Bräuer

CV

Dr. Ingo Bräuer

Dr. (Umweltökonomie)
Coordinator Biodiversity
Senior Fellow

Ingo Bräuer arbeitet seit Juli 2009 als Wissenschaftskoordinator am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Von 2005 an war er vier Jahre als Senior Fellow am Ecologic Institut mit den Arbeitsschwerpunkten Umweltökonomie, EU-Wasserrahmenrichtlinie, Biodiversität und Naturschutz sowie Abfallmanagement tätig.
Er war beteiligt an der Studie zu den Kosten des Nichthandelns beim Biodiversitätsschutz (COPI)  , die auf der 9. Vertragsstaatenkonferenz (COP-9) zur UN-Konvention über biologische Vielfalt (CBD) im Mai 2008 in Bonn präsentiert wurde und forschte zu Fragen des Einsatzes ökonomischer Instrumente im Naturschutz und seiner Finanzierung sowie den ökonomischen Auswirkungen invasiver Arten. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Beratungstätigkeit waren die ökonomischen Aspekte der EU-Wasserrahmenrichtlinie, wie z. B. die Bewertung von Umwelt- und Ressourcenkosten und Fragen der Unverhältnismäßigkeit nach Artikel 4.

Ingo Bräuer besitzt eine langjährige Forschungsexpertise in der Durchführung und konzeptionellen Weiterentwicklung von umweltökonomischen Bewertungsmethoden sowie von Nutzen-Kosten-Analysen und dem Einsatz ökonomischer Instrumente.

Bevor er  an das Ecologic Institut kam, arbeitete Ingo Bräuer von 2003 bis 2005 im Department Ökonomie am Umweltforschungszentrum (UFZ) in Leipzig. Davor forschte Ingo Bräuer von 2002 bis 2003 als Post-Doc am Graduiertenkolleg „Wertschätzung und Erhaltung von Biodiversität“ des Zentrums für Nachhaltigkeit der Universität Göttingen und arbeite unter anderen an der Entwicklung einer nationalen Strategie gegen invasive Arten für das Bundesamt für Naturschutz (BfN).

Ingo Bräuer besitzt einen interdisziplinären Hintergrund. Als studierter Biologe hat er im Bereich Umweltökonomie promoviert. Er studierte Biologie und Chemie an der Universität Göttingen und der University of Glasgow (UK) und promovierte am Lehrstuhl Umwelt- und Ressourcenökonomik der Universität Göttingen als Stipendiat der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Der thematische Schwerpunkt der Arbeit war die Weiterentwicklung umwelt-sensitiver Kosten-Nutzen-Analysen im Naturschutzbereich.