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Carolina Figueroa Arango

Carolina Figueroa Arango

MSc Environment and Development
BSc Political Science
International Climate Protection Fellow

Carolina Figueroa Arango ist Internationale Klimaschutzstipendiatin der Alexander von Humboldt-Stiftung am Ecologic Institut. Ihre Interessenschwerpunkte sind die Biodiversität in Städten, die Zusammenhänge von Biodiversität und menschlichem Wohlbefinden sowie die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik im Hinblick auf den Klimawandel. Sie ist spanische Muttersprachlerin, spricht fließend Englisch und Französisch und verfügt über Grundkenntnisse der deutschen Sprache.

Am Ecologic Institut konzentriert Carolina ihre Forschung auf die Potenziale und Grenzen von grüner und blauer Infrastruktur als Strategie zur Unterstützung der Anpassung an den Klimawandel und zu seiner Minderung im Kontext von Urbanisierung und Stadterweiterung. Dafür analysiertsie Städte in Kolumbien und Europa als Fallstudien. Für diese Forschung entwickelte Carolina ein Werkzeug, um die menschliche Wahrnehmung von grüner und blauer Infrastruktur in Städten zu verstehen. Durch einen zielgerichteten Dialog zwischen Nutzern und Behörden ermöglicht dieses Instrument die Identifizierung politischer Möglichkeiten für das Management grüner und blauer Infrastrukturen in Städten. In ihre Forschung erarbeitet sie politische Empfehlungen zur möglichen Einbeziehung grüner und blauer Infrastrukturen in die Stadtplanung, wobei deren vielfältige Vorteile, wie Widerstandsfähigkeit, menschliches Wohlbefinden und biologische Vielfalt, berücksichtigt werden.

Vor ihrer Tätigkeit für das Ecologic Institut, arbeitete Carolina als Umweltberaterin für Institutionen wie den World Wildlife Fund (WWF) Kolumbien, das Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung in den von Dürre und/oder Wüstenbildung schwer betroffenen Ländern (UNCCD) und die kolumbianische Regierung (Humboldt Institute). Vor ihrer Tätigkeit als Beraterin koordinierte Carolina ein zweijähriges internationales Projekt zu Schutzgebieten und Klimawandel mit dem WWF Kolumbien und dem Luc Hoffmann Institute. Carolina arbeitete außerdem über zwei Jahre lang für USAID Kolumbien als Klimaberaterin und Projektmanagement-Spezialistin. Sie leitete das Anpassungsportfolio von USAID in Kolumbien, das Projekte zur ökosystembasierten Anpassung im Kontext von Wasserbecken und Städten umfasste. Sie leitete auch das Klimaschutzportfolio in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Darüber hinaus arbeitete Carolina als Klimabeauftragte in Nationalparks von Kolumbien, wo sie die Entwicklung der Klimastrategie für Schutzgebiete leitete. Erste Erfahrungen sammelte sie während eines Praktikums beim Umweltprogramm der Vereinten Nationen in Brüssel und bei der Delegation der Europäischen Union in Kolumbien, wo sie später als Evaluatorin für Projekte zu Klimawandel und Umwelt arbeitete.

Carolina Figueroa absolvierte als Chevening Scholar ihren Master of Science in Umwelt und Entwicklung an der London School of Economics and Political Science (Großbritannien). In ihrer Masterarbeit analysierte sie die Potenziale für ein Biodiversity Offsets Scheme in Kolumbien. Von 2003 bis 2008 studierte Carolina Politikwissenschaft an der Javeriana University in Bogota (Kolumbien) mit den Schwerpunkten Internationale Beziehungen und Umweltprobleme. In ihrer Bachelorarbeit analysierte sie den Beitrag des ersten Windparks in Kolumbien zur nachhaltigen Entwicklung.