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Rebecca Noebel

Rebecca Noebel

MSc (Geoökologie)
BSc (Umweltwissenschaften)
Researcher

Rebecca Noebel arbeitet als Researcher für das Ecologic Institut. Der Schwerpunkt ihrer wissenschaftlichen Arbeit liegt insbesondere bei Fragestellungen zum Verlust der Biodiversität. Ihr besonderes Interesse gilt dabei der Betrachtung der Verursacher wie Landnutzungs- und Klimawandel sowie der Optionen zur Minderung des Verlustes, beispielsweise durch naturbasierte Lösungen, grüne Infrastruktur oder ökosystembasierte Anpassung. Sie arbeitet auf Deutsch, Englisch und Spanisch.

Rebecca Noebel unterstützt die Zusammenarbeit des Ecologic Instituts mit dem Europäischen Themenzentrum für Biologische Vielfalt (ETC-BD). Hierzu analysiert sie die Daten aus den Mitgliedstaaten zur Umsetzung der EU FFH- und Vogelschutzrichtlinien im Rahmen der Berichterstellung zum Zustand der Natur in der EU 2020. Des Weiteren begleitet sie die Neugestaltung des europäischen Informationssystems für Biodiversität (BISE), insbesondere in Bezug auf den digitalen Protected Area Report for Europe.

Vor ihrer Tätigkeit für das Ecologic Institut war Rebecca Noebel als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Umweltwissenschaften und Geographie der Universität Potsdam beschäftigt. Hier forschte sie an quantitativen Beziehungen zwischen Temperatur und urbaner Flächenbedeckung. Im Projekt ECOPOTENTIAL befasste sie sich mit den Auswirkungen des Klimas auf europäische Schutzgebiete, deren Erfassung und ihrem Bezug zu Biodiversitätsmonitoring auf lokaler und europäischer Ebene. Von 2013 bis 2015 war Rebecca Noebel für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) tätig und unterstützte das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) bei der Umsetzung der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) im Bereich Biodiversität, Anpassung und REDD+. Für die GIZ war sie bis 2018 als Gutachterin tätig.

Rebecca Noebel studierte im Masterstudium Geoökologie an der Universität Potsdam, das sie mit einer räumlichen Analyse zu FSC-zertifizierter Abholzung im borealen Nadelwald für den World Wildlife Fund (WWF) abschloss. Ihr Bachelorstudium der Umweltwissenschaften absolvierte sie an der Leuphana Universität in Lüneburg, in dessen Verlauf sie mit einem Biodiversitätsstipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) ein Semester in Lima (Peru), verbrachte.