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Wie ernährt sich die Stadt regional?

Wie ernährt sich die Stadt regional?

TimeLoc
9. September 2020
Dresden
Deutschland

Wie ernährt sich die Stadt regional? Zu dieser Frage diskutierte Stephanie Wunder, Senior Fellow am Ecologic Institut gemeinsam mit dem sächsischen Landwirtschaftsminister Wolfram Günther, dem Regisseur und Vorsitzenden des Ernährungsrats Köln Valentin Thurn und Jörg Naumann, Landwirt und Vertreter des Bündnisses "Land schafft Verbindung" am 9. September 2020 im Deutschen Hygiene Museum.

In Zeiten multipler Krisen rückt das Thema Ernährungssicherheit in den Fokus unserer Aufmerksamkeit: Die bisher selbstverständliche Versorgung mit Lebensmitteln steht zunehmend in Frage, mehr und mehr Menschen machen sich auf die Suche nach neuen Strategien der Ernährungssicherung. Die lokale und regionale Versorgung scheint eine attraktive Lösung: Die Nähe der Produktion erhöht Transparenz und Vertrauen, kurze Transportwege sind umweltfreundlich, die Produkte "vom Bauern um die Ecke" wertgeschätzt. Gleichzeitig klagen Bauern über verzerrte Wahrnehmungen und schlechte Rahmenbedingungen landwirtschaftlicher Produktion hierzulande.

Anlässlich der Sonderausstellung "Future Food. Essen für die Welt von morgen" (2020-2021 im Deutschen Hygiene Museum in Dresden) untersuchte die Veranstaltung das Verhältnis von Stadt und Umland am Beispiel der Ernährung und Lebensmittelversorgung: Wie regional ist die derzeitige Versorgung unserer Städte? Ist die Regionalisierung von Lebensmittelproduktion und -konsumption überhaupt sinnvoll? Wie fair ist das Verhältnis der konsumierenden Stadt und des produzierenden Umlands? Wie können zukunftsfähige kommunale Ernährungsstrategien gestaltet werden, von denen beide Seiten profitieren?

Die Podiumsdiskussion fand im Rahmen der Dresdner Veranstaltungsreihe "Zurück oder Zukunft? Wie wir in Dresden leben wollen." am 9. September 2020 statt. Der Mitschnitt der Veranstaltung ist online verfügbar.