• English
  • Deutsch
Facebook icon
LinkedIn icon
Twitter icon
YouTube icon
Header image Ecologic

Susanne Altvater, Ass.iur.

Susanne Altvater, Ass.iur.

Diplom-Ingenieur (FH)
Senior Fellow

Susanne Altvater (geb. Friedrich) war Senior Fellow des Ecologic Instituts und Ecologic Legal. Sie arbeitet nun als Senior Consultant bei s.Pro - sustainable projects in Berlin. Ihre Aufgabenschwerpunkte liegen auf Meerespolitik-Projekten, wie beispielsweise maritimer Raumplanung und Ressourceneffizienz in und außerhalb Europas. Zur Rechtsanwältin ausgebildet, ist sie auf internationales und europäisches Umweltrecht spezialisiert. Ihre Forschungsschwerpunkte sind der Schutz der Biodiversität und seine Integration in andere Politikbereiche, Synergieeffekte zwischen Biodiversitäts- und Klimaschutz sowie Anpassungsstrategien. Außerdem arbeitet sie zu maritimer Raumplanung, Umweltbeobachtung, Meeresschutz auf hoher See und rechtlicher Begleitung internationaler Verhandlungsprozesse. Susanne Altvater arbeitet in deutscher und englischer Sprache und besitzt gute Spanischkenntnisse.

Ihre Projektarbeit am Ecologic Institut umfasste vor allem den Bereich Meerespolitik und Regelungsfragen. In intensiver Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren arbeitete sie an möglichen Konzepten für Integriertes Küstenzonenmanagement (IKM) für vier Regionen der deutschen Nord- und Ostseeküste und ganz Europa (IKM EU). Weiterhin forschte sie innerhalb des Siebten Rahmenprogramms (RP7) der Europäischen Kommission zu Projekten wie Politik-orientierte marine Umweltforschung in den südeuropäischen Meeren (PERSEUS) und leitete ein Arbeitspaket des Projekts Für eine saubere, abfallfreie europäische Meeresumwelt (CLEANSEA). Dieses kombinierte weitreichende institutionelle Analysen mit der Einbeziehung von Akteuren, um Managementmaßnahmen, Strategien und Politikoptionen für die Reduzierung von Meeresmüll identifizieren und bewerten zu können.

Susanne Altvater trug auch zu dem Projekt Policy-Mix für den deutschen Aktionsplan Anpassung an den Klimawandel bei und leitete das europäische Projekt Climate Proofing für Schlüsselbereiche der EU-Politik. Zudem arbeitete sie an einer Studie, die die Folgen einer möglichen Umsetzung einer EU Boden-Rahmenrichtlinie für die deutsche Rechts- und Verwaltungslandschaft untersucht.

Für das Umweltbundesamt (UBA) verfasste sie zwei Berichte, zum einen über Internationale Ansätze einer integrierten Bewertung aquatischer Ökosysteme und zum anderen ein Konzept für Nachhaltigen (Individual-)Tourismus in der Antarktis. Außerdem wirkte sie an den Handlungsempfehlungen für eine deutsche Politik in der Arktis für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) mit. Für das Ostsee-Programm der Europäischen Union (EU) arbeitete sie am Projekt Klimaanpassungsstrategie für den Ostseeraum (BALTADAPT), in dem sie vor allem für die Entwicklung eines Aktionsplanes für die Anpassungsstrategie der Region verantwortlich war.

Anschließend an ihre frühere Arbeit für das Bundesamt für Naturschutz (BfN), beschäftigte sie sich mit dem Thema Zugangs- und Vorteilsausgleich genetischer Ressourcen für eine Studie zur Umsetzung des Nagoya Protokolls in der EU.

Bevor sie im Jahr 2008 zu Ecologic Institut kam, war Susanne Altvater im Fachgebiet Biologische Vielfalt des BfN tätig. Von 2002 bis 2006 arbeitete sie an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) am Projekt "Ökosystemare Umweltbeobachtung in den Biosphärenreservaten Brandenburgs". Während ihrer Tätigkeit in einer Rechtsanwaltskanzlei zwischen 2000 und 2002 widmete sich Susanne Altvater wasser- und abfallrechtlichen Themen sowie dem Mediationsverfahren.

Susanne Altvater hat eine interdisziplinäre Ausbildung. Nach ihrem rechtswissenschaftlichen Studium in Erlangen (Deutschland) und Cork (Irland), machte sie ihr Diplom im Studiengang Landschaftsnutzung und Naturschutz in Eberswalde (Deutschland). Während dieses Studiums hielt sie sich für halbjährige Praktika in Regenwaldgebieten Guatemalas und Australiens auf und beschäftigte sich mit Schutzgebietsmanagement, traditionellem Wissen und alternativen Einkommensquellen für die Bevölkerung.

Geburtsname: 
Friedrich