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Volkswirtschaftlicher Nutzen von CDM/JI

Volkswirtschaftlicher Nutzen von CDM/JI

Die Rolle deutscher Technologielieferanten innerhalb der flexiblen Mechanismen CDM und JI soll analysiert werden, um darauf aufbauend Handlungsempfehlungen für die Stärkung der Unternehmen zu entwickeln. Daher befasst sich das Projekt mit den Stärken und Schwächen der Lieferanten sowie den Erfolgsfaktoren und Barrieren zur Teilnahme am CDM/JI Markt. Ziel ist es technologie- und gaststaatenspezifische Handlungsempfehlungen zur Stärkung der Rolle deutscher Technologieexporteure im CDM/JI und einer verbesserten Vernetzung von Zertifikatskäufern und Technologieexporteuren zu entwickeln.

Die flexiblen Mechanismen CDM und JI bieten den deutschen Unternehmen zum einen die Möglichkeit, Projekte in Schwellen- und Entwicklungsländern durchzuführen und so Zertifikate für den Europäischen Emissionshandel zu generieren. Darüber hinaus sind deutsche Unternehmen aber auch in den CDM und JI eingebunden, indem sie die Umweltschutztechnologie für ein Projekt liefern. Der Fokus dieses Projektes liegt auf der Teilnahme von diesen Technologielieferanten an CDM/JI-Projekten. So soll zum einen gezeigt werden, welche Umweltschutztechnologie aus Deutschland schon in CDM/JI-Projekten zum Einsatz kommt. Zum anderen soll aber die Frage beantwortet werden: Welche Technologie ist verfügbar und wird sogar schon exportiert, kommt aber kaum oder gar nicht in CDM/JI-Projekten zum Einsatz? Insbesondere diese Technologien sollen hinsichtlich der Wettbewerbsposition deutscher Unternehmen näher betrachtet werden. Darüber hinaus  sollen für diese Technologien auch die potentiellen CDM/JI-Gastländer, die auf ausländische Technologien angewiesen sind, identifiziert werden.

Um weitere Einblicke zu gewinnen, werden mit Hilfe einer Expertenbefragung bestimmte Charakteristika und Erfolgsfaktoren der am CDM/JI teilnehmenden Unternehmen bzw. die Hindernisse der nicht teilnehmenden Unternehmen identifiziert werden. Die Befragung soll auch Vorschläge zur Vereinfachung bzw. generellen Verbesserung der Teilnahme am CDM/JI liefern.

Abschließend steht die Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur Stärkung der Rolle deutscher Technologieexporteure im CDM/JI und einer verbesserten Vernetzung von Zertifikatskäufern und Technologieexporteuren an. Dies soll technologie- und gaststaatenspezifisch erfolgen und auch Empfehlungen zu Kooperation und Vernetzung umfassen.


Finanzierung
Umweltbundesamt (UBA), Deutschland
Partner
Perspectives, Deutschland
Mitarbeiter
Projektdauer
August 2010 bis Juni 2011
Projektnummer
2339
Schlüsselwörter
CDM, JI, Technologieexport, Deutschland, Entwicklungs- und Schwellenländer