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EU-finanziertes Projekt untersucht Umweltintegration

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Während die Bürger der Lösung von Umweltproblemen eine hohe Priorität einräumen, stellt sich die Frage, ob die Politik darauf angemessen reagiert. Ein von der EU unterstütztes Projekt wurde kürzlich auf den Weg gebracht, um Möglichkeiten zu untersuchen, wie die Integration von Umweltbelangen in Sektorpolitiken, wie etwa die Transportpolitik, dazu beitragen kann, persistente Umweltprobleme zu bekämpfen. Im Rahmen des Projektes „Environmental Policy Integration and multi-level Governance“ (EPIGOV), das unter dem 6. EU Forschungsrahmenprogramm gefördert und von Ecologic koordiniert wird, hat unlängst die erste von drei Konferenzen zum Thema Umweltintegration in Brüssel stattgefunden.

EPIGOV basiert auf zwei Fragenkomplexen: Erstens, welche Steuerungsformen werden verwendet, um Umweltintegration auf verschiedenen Steuerungsebenen zu unterstützen? Ist es möglich, auf bestimmten Ebenen dominante Formen zu identifizieren und welche sind besonders effektiv oder vielversprechend? Zweitens, welche Effekte haben die Präsenz/Interaktion derselben/einer anderen Steuerungsform auf verschiedenen Steuerungsebenen?

Diese Fragen werden auf drei Konferenzen diskutiert. Die erste Konferenz fand in Brüssel (Freie Universität Brüssel (VUB)) statt und beschäftigte sich ua. mit Umweltintegration auf EU-Ebene. Dr. Ingmar von Homeyer, der Projektkoordinator, bemerkte, dass es wichtig für das Konsortium sei, die Öffentlichkeit von Beginn an in den Diskussionsprozess einzubeziehen, anstatt lediglich die letzte Konferenz für sie zu öffnen.

Lesen Sie den vollständigen Artikel, der am 9. März 2007 auf der Webseite der Europäischen Kommission, GD Forschung, veröffentlich wurde.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie auf der EPIGOV-Webseite.


Source URL: https://www.ecologic.eu/1988