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Ökologische und hygienische Kennzahlen im Benchmarking der Wasserversorgung

Ökologische und hygienische Kennzahlen im Benchmarking der Wasserversorgung

Empfehlungen aus Sicht des Gewässer- und Gesundheitsschutzes

This study investigates the importance ascribed to the actions taken by water providers to ensure the protection of water bodies and human health in current benchmarking approaches of drinking water utilities. New indicators to improve the representation of these services are also suggested. Additionally, light is shed upon the risks these measures may face should centralized economic regulation, such as that currently implemented in England and Wales, be introduced. Finally, the study summarizes the possible role benchmarking approaches can play in price oversight as well as in creating a transparent presentation of the actions taken to ensure the protection of water bodies and human health. The results of the study are available for download.

With the 2002 Bundestag Resolution "Sustainable water management in Germany," the German Federal Government decided to pursue a strategy of continual modernization in the German water industry rather than one of market liberalization. A major element of this strategy was the introduction of a benchmarking system that should facilitate the optimization of technical services and business efficiency as well as ensure transparency.

One thing that must be considered in such a system is that the drinking water utilities take extensive action along the entire chain of drinking water purification for the protection of water resources and health in order to achieve the goals of sustainable water management.

The pressure to lower prices and thus abandon some of these activities has increased significantly. This has been caused by the continuing discussion about the appropriate level for water prices. Moreover, the German Federal Court of Justice decision from 2 February 2010 has made it clear that competition law can also be applied to water suppliers, and they can thus be expected to provide a justification for excessive water prices. Nonetheless, there is consensus among the German states as well as within the water industry that increased efficiency should not come at the expense of preventive measures to protect water bodies and human health.

This study was conducted within the project Ecological and health-related indicators in the benchmarking of drinking water utilities – recommendations from the perspective of water body and human health protection. The study was financed by the Federal Environment Agency.


Citation

Nickel, Dr. Darla N. et al. 2013: Ökologische und hygienische Kennzahlen im Benchmarking der Wasserversorgung – Empfehlungen aus Sicht des Gewässer- und Gesundheitsschutzes, Dessau-Roßlau.

Language
German
Year
2013
ISSN
1862-4804
Dimension
123 pp.
Table of Contents

1 Zusammenfassung
2 Summary
3 Anlass und Zielstellung des Vorhabens
4 Grundlagen des vorsorgenden Gewässer- und Gesundheitsschutzes
4.1 Ziele und Grundlagen einer nachhaltigen und vorsorgenden Wasserversorgung
4.2 Abgrenzung der Aufgaben des "vorsorgenden Gewässer- und Gesundheitsschutzes"
5 Bestandsaufnahme der Benchmarkingprojekte in der Wasserversorgung
5.1 Teilnahmeentwicklung und Breitenwirksamkeit
5.2 Aktuelle Entwicklungen
5.2.1 Strukturelle Rahmenbedingungen sowie Vergleichbarkeit von Unternehmen und Preisen
5.2.2 Vereinheitlichung der Kennzahlensysteme: "Branchenkennzahlen" und "Hauptkennzahlen"
5.2.3 Stärkung der Kundenorientierung und Transparenz
5.2.4 Umsetzung des Benchmarkings in der Fläche
6 Vorsorgender Gewässer- und Gesundheitsschutz in der Wasserversorgung
6.1 Erfassung des Gewässer- und Gesundheitsschutzes in Kennzahlen
6.2 Erweiterung des Kennzahlensets
6.3 Exkurs: Ermittlung und Dokumentation von Umwelt- und Ressourcenkosten nach Artikel 9 WRRL mit Benchmarkingdaten
6.3.1 Umwelt- und Ressourcenkosten
6.3.2 DWA-Ansatz zur Ermittlung der Umwelt- und Ressourcenkosten
6.3.3 Verwendbarkeit von Benchmarkingdaten zur Schätzung der Umwelt- und Ressourcenkosten
7 Der Blick ins Ausland: Gewässer- und Gesundheitsschutz im Rahmen der Yardstick Competition in England und Wales
7.1 Kurze Darstellung des englischen Regulierungssystems
7.1.1 Die verschiedenen Regulierer im englischen Regulierungssystem
7.1.2 Darstellung und Beurteilung der ökonomischen Regulierung bis dato
Ökologische und hygienische Kennzahlen im Benchmarking der Wasserversorgung
II
7.1.3 Die aufkommende Diskussionen über Veränderungen in der ökonomischen Regulierung
7.2 Zum Spannungsverhältnis von ökologischem und ökonomischem Regulierer
7.3 Gemeinsam auf dem Weg zu neuen Ufern
7.4 Zusammenfassung und mögliche Implikationen für die deutsche Wasserwirtschaft
8 Stärkung des Gewässer- und Gesundheitsschutzes durch verbesserte Darstellung der Leistungen
8.1 Berücksichtigung des Gewässer- und Gesundheitsschutzes im Rahmen der Entgeltaufsicht
8.1.1 Praxis und Herausforderungen der Trinkwasserpreisaufsicht
8.1.2 Vor- und Nachteile eines vereinheitlichten Benchmarkingverfahrens
8.1.3 Kriterien für ein vereinheitlichtes Benchmarkingverfahren zur Schaffung von Transparenz
8.1.4 Verlässliche Festlegung von Kriterien zur Anerkennung von "freiwilligen" Leistungen des Gewässer- und Gesundheitsschutzes
8.1.5 Weitere Anforderungen an Daten zur Erfüllung der Beweislast in der Preisaufsicht
8.2 Strategien zur Erhöhung der verfügbaren Leistungsdaten der Wasserversorgung
8.2.1 Vor- und Nachteile eines verbindlichen Benchmarkings
8.2.2 Integration kleiner Wasserversorgungsunternehmen
8.2.3 Transparenz durch verbesserte Kommunikation der Benchmarking-Vergleiche
8.3 Implikationen
9 Fazit, Empfehlungen und Perspektiven
10 Quellenverzeichnis
Anhang 1: Indikatoren für eine nachhaltige Wasserversorgung
Anhang 2: Kennzahlen bzw. Informationen zum Gewässer- und Gesundheitsschutz aus den Kennzahlenvergleichen der Bundesländer*)
Ökologische und hygienische Kennzahlen im Benchmarking der Wasserversorgung
III
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Prinzipdarstellung der Kostenstruktur (Quelle: DWA 2011)
Abb. 2: Struktur der wasserwirtschaftlichen Regulierung in England/Wales (eigene Darstellung)
Abb. 3: Relative Effizienzen englischer Wasserversorger 2003/04 (OFWAT, 2005).
Abb. 4: Entwicklung des OPA im Zeitverlauf (OFWAT, 2004).
Abb. 5: Planungsabfolgen in der englischen Wasserwirtschaft (DEFRA, 2011a)
Abb. 6: Indikatoren in zukünftiger Risiko-basierter Regulierungsstrategie (OFWAT, 2011a, S. 20).
Abb. 7: Bestandteile eines Wasserressourcenmanagementplans (Water Resources Management Strategy) (EA, 2011a).
Abb. 8: Vorschlag eines Stufenplans
Ökologische und hygienische Kennzahlen im Benchmarking der Wasserversorgung
IV
Tabellenverzeichnis
Tab. 1: Zielsetzungen einer nachhaltigen Wasserversorgung hinsichtlich des Trinkwasserressourcenschutzes und der Trinkwasserqualität (gekürzt und geändert nach UBA 2001, vgl. Anhang 1)
Tab. 2: Überblick über die durchgeführten Benchmarkingprojekte - Länderprojekte
Tab. 3: Überblick über die durchgeführten Benchmarkingprojekte – Länderübergreifende Projekte
Tab. 4: Kennzahlen bzw. Informationen zum Gewässer- und Gesundheitsschutz aus den Kennzahlenvergleichen der Bundesländer*) (Länderprojekte)
Tab. 5: Vorschlag für ein erweitertes Kennzahlenset mit Strukturmerkmalen (SM) und Leistungskennzahlen (LK) zur besseren Kommunikation der Vorsorgeleistungen. Änderungen zu aktuell in einem oder mehreren Benchmarkingprojekten verwendeten Kennzahlen sind grau hinterlegt.
Tab. 6: Zuordnung von Unternehmensleistungen und Umwelt- und Ressourcenkosten (nach DWA 2011)
Tab. 7: Zuordnung von URK-relevanten Leistungen zu den Kostenpositionen der Versorgungsunternehmen
Tab. 8: Aggregierte Kennzahlen des Benchmarkings in England und Wales (OFWAT 2010)57
Tab. 9: Übersicht über die Vorgaben zur Abschreibungsbasis in den Länder-Kommunalabgabengesetzen (KAG).

Keywords
water, benchmarking, potable water, water supply, indicators, Germany