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Christopher Moore

Christopher Moore

MA (International Relations)
BA (Political Science)
Associate

Christopher Moore ist Associate des Ecologic Instituts. Von Oktober 2013 bis November 2014 arbeitete er als Transatlantic Fellow am Ecologic Institut. In seinem Forschungsprojekt untersuchte er, wie in Deutschland trotz Infrastrukturinvestitionen im Wassersektor, hoher Trinkwasserqualität und Abwasserklärung verbraucherfreundliche Preise gewährleistet werden können. Sein Forschungsaufenthalt am Ecologic Institut wurde von der Alexander von Humboldt Stiftung im Rahmen eines Bundeskanzler-Stipendiums gefördert. Als englischer Muttersprachler arbeitet er auch auf Deutsch und verfügt über Sprachkenntnisse des Spanischen und Finnischen.

Während seines Aufenthalts am Ecologic Institut erforschte Christopher Moore inwieweit positive Erfahrungen der deutschen Wasserwirtschaft auf die USA übertragen werden können. Dabei berücksichtigten die von ihm untersuchten Fallbeispiele vor allem die bestehenden Rahmenbedingungen und bewährten Managementverfahren deutscher Wasserversorgung, Abwasserbehandlung und deutscher Wasserbehörden. Seine Forschungsergebnisse sollen US-amerikanischen Regulierungsbehörden und Wasserversorgern neben einem allgemeinen Ansatz auch spezifische Maßnahmen vorstellen, mit welchen die Nachhaltigkeit der Wasserwirtschaft verbessert werden kann und welche Vorteile dies für die gesamt Bevölkerung bietet.

Vor seiner Tätigkeit für das Ecologic Institut arbeitete Christopher Moore, anfangs als Stipendiat des Oak Ridge Institute for Science and Education (ORISE) und später als Naturschutzexperte und Ökonom, für die Wasserbehörde des US-amerikanischen Umweltbundesamtes (United States Environmental Protection Agency, EPA). Als Stipendiat führte er Kosten-Nutzen-Analysen  zur Stärkung einer neuen EPA-Verordnung zur Bekämpfung invasiver Arten durch Kontrollen von Ballastwasser durch. Zudem analysierte er Markt- und Preismechanismen hinsichtlich ihres Förderpotentials für Innovation bei  Steuerungstechnologien.

Als Ökonom verantwortete er die Entwicklung von Regulierungsoptionen um Gemeinden den Einfluss bestehender versiegelter Flächen auf die Wasserqualität zu verdeutlichen. Er führte Arbeitsbesuche in Städten des Nordostens und mittleren Westens der USA durch und trug maßgeblich zur Reformierung der Regulierung der Regenwassereinleitung in den USA bei. Christopher Moore arbeitete als wissenschaftliche Kontaktperson in der Regulierungsabteilung des EPA-Büros für Abwassermanagement sowie in einem Team von Ökonomen. Bei letzterem erarbeitete er Vorschläge dazu, wie die Wasserbehörde die Qualität seiner Kosten-Nutzen-Analysen verbessern kann und diese besser in die Zielstellung von EPA und den Interessengruppen einbinden kann.

Nach seinem Studium arbeitete er von 2002 bis 2004 für das Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten (United States House of Representatives). Zudem unterstützte er als Freiwilliger mehrere politische Kampagnen.

Christopher Moore absolvierte sein Masterstudium der internationalen Beziehungen mit dem Schwerpunkt Wirtschaftswissenschaft an der University of California, San Diego (UC San Diego, USA). Zuvor studierte er Politikwissenschaft an der University of California, Berkeley (UC Berkeley, USA).