Für die Marktinformationsgespräche 2026 wurden zwei Informationspostkarten entwickelt. Die Postkarten unterstützen die Kommunikation der Gesprächsreihe und machen auf zentrale Herausforderungen entlang der Bio-Wertschöpfungsketten in Brandenburg aufmerksam.
Dieser Bericht trägt zu einem besseren Verständnis der Auswirkungen der Anpassung an den Klimawandel in der Europäischen Union bei. Sein zentrales Ziel ist die Analyse von drei wesentlichen Aspekten: den Kosten der Anpassung an den Klimawandel, den Kosten des Nichthandelns und dem derzeitigen Umfang der Finanzmittel für Anpassungsmaßnahmen. Die Analyse konzentriert sich auf drei klimasensible Sektoren von strategischer Bedeutung für die Wirtschaft und Gesellschaft der EU: Verkehr, Energie und Landwirtschaft.
Dieses Papier untersucht die Sanktionsbestimmungen im Entwurf des rumänischen Umsetzungsgesetzes, den die rumänische Regierung am 22. Juli 2025 vorgelegt hat. Es beleuchtet kurz den legislativen Stand des Entwurfs, bewertet seine Übereinstimmung mit der EU-MER und vergleicht ihn mit Good Practice in Dänemark sowie mit dem italienischen Gesetzentwurf.
Dieses Papier untersucht die Sanktionsbestimmungen im Entwurf des tschechischen Umsetzungsgesetzes, den der Umweltminister am 11. November 2025 dem Ministerpräsidenten vorgelegt hat. Es beleuchtet kurz den legislativen Stand des Entwurfs vor dem Hintergrund der politischen Lage nach der Parlamentswahl vom 3. bis 4. Oktober, bewertet seine Vereinbarkeit mit den Anforderungen der EU-MER und vergleicht ihn mit Good Practice in Dänemark und mit dem italienischen Gesetzentwurf.
Myanmar zählt zu den globalen Hotspots der Biodiversität und beherbergt über 570 Süßwasserfischarten, darunter zahlreiche endemische Arten. Gleichzeitig stehen die Flüsse des Landes unter wachsendem Druck durch Verschmutzung, Landnutzungsänderungen und sinkende Wasserqualität. Diese Studie liefert neue Erkenntnisse darüber, wie tropische Fischgemeinschaften auf diese Belastungen reagieren.
Auf einen knappen Überblick über die Sanktionsbestimmungen der EU-Methanverordnung (EU-MER) aufbauend entkräftet diese Studie das von fossilen Energieverbänden verbreitete Schreckensszenario, wonach die EU-MER für EU-Importeure fossiler Brennstoffe durch Bußgelder von bis zu 20 % des Jahresumsatzes eine "unbeherrschbare Haftung" schaffe.
Eine wettbewerbsfähige, saubere und gerechte EU-Wirtschaft hängt von intelligenter Governance ab. Dieses Papier schlägt acht vorrangige Maßnahmen vor, um die Governance der Transformation in der EU einfacher und schlanker sowie stärker leistungs- und wirkungsorientiert zu gestalten.
Diese lösungsorientierte Infografik stellt naturbasierte Lösungen (Nature-based Solutions, NbS) als systemische Antworten auf die dreifache planetare Krise vor. Sie veranschaulicht, wie Maßnahmen wie die Wiederherstellung von Feuchtgebieten, der Schutz von Mangroven oder grüne Infrastrukturen im urbanen Raum gleichzeitig dem Klimawandel, dem Verlust der biologischen Vielfalt und der Umweltverschmutzung entgegenwirken können und dabei zusätzliche Vorteile für Gesundheit, Resilienz und Lebensgrundlagen schaffen.
Diese Infografik stellt das derzeitige Modell der Materialnutzung dar und veranschaulicht, wie Rohstoffgewinnung, Produktion, Konsum und Entsorgung Umweltbelastungen verursachen. Zudem skizziert sie zentrale politische Handlungsansätze, um strukturelle Barrieren zu überwinden, den Ressourcenverbrauch zu reduzieren und das menschliche Wohlergehen vom Umweltschaden zu entkoppeln.
Naturbasierte Lösungen (NbS) können mehrere Dimensionen der dreifachen planetaren Krise gleichzeitig adressieren – Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Umweltverschmutzung – und dabei Vorteile für Mensch und Ökosysteme schaffen. Diese Infografik veranschaulicht, wie NbS als systemische Antworten wirken können, wenn sie unter den richtigen Bedingungen konzipiert und umgesetzt werden. Sie zeigt, wie Maßnahmen wie Mangrovenrenaturierung, künstlich angelegte Feuchtgebiete und urbane grüne Infrastruktur (z. B. begrünte Fassaden und Wände) zugleich zur Minderung und Anpassung an den Klimawandel beitragen, die Biodiversität stärken und Belastungen durch Umweltverschmutzung verringern können. Darüber hinaus hebt sie die breiteren gesellschaftlichen Herausforderungen hervor, zu deren Bewältigung NbS beitragen können – darunter Wasser- und Ernährungssicherheit, menschliche Gesundheit, Risikominderung sowie die Umkehrung von Umweltdegradation.
Eine Reihe von vier Infografiken visualisiert die zentralen Erkenntnisse aus zwei eng miteinander verbundenen Berichten zur planetaren Dreifachkrise, die vom Umweltbundesamt (UBA) veröffentlicht wurden: "The Interconnected Challenges of Climate Change, Biodiversity Loss and Environmental Pollution: Drivers, Interdependencies and Impacts of the Triple Planetary Crisis" sowie "Moving from Interconnected Crises to Systemic Solutions. Resource Efficiency, Nature-based Solutions, and Systemic Transformation as Responses to the Complexity of the Triple Planetary Crisis". Gemeinsam übersetzen sie komplexe Analysen in anschauliche visuelle Darstellungen.
Das Fact Sheet erläutert, warum Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Umweltverschmutzung als eine systemisch miteinander verflochtene Krise verstanden werden müssen, die von gemeinsamen Treibern wie Ressourcenverbrauch, Landnutzungsänderungen und strukturellen Ungleichheiten geprägt ist.
Dieser Bericht untersucht, wie sieben Länder, darunter Brasilien, Ruanda, Kolumbien, Schweden, Japan, Neuseeland und Panama, Klima-, Biodiversitäts- und Umweltverschmutzungspolitiken in ihren nationalen Strategien miteinander verknüpfen. Durch die Analyse nationaler Klima- und Biodiversitätspläne sowie relevanter Governance-Mechanismen in geographisch und sozioökonomisch sehr unterschiedlichen Ländern bewertet der Bericht, ob und wie diese Politikfelder integriert sind und wie institutionelle Koordination und Umsetzungsprozesse ihre Wirksamkeit beeinflussen.
Das Gutachten wurde vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Auftrag gegeben, um die Bundesregierung bei der Berichterstattung zum Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) zu unterstützen. Das Ecologic Institut leitete das Projekt und verantwortete die Analyse der Handlungsfelder Moore, naturnaher Wasserhaushalt, Meere und Küsten, Wildnis und Schutzgebiete, Waldökosysteme, Forschung und Kompetenzaufbau sowie Zusammenarbeit in der EU und international.
Dieses Fact sheet fasst die zentralen Inhalte der Publikation von Burgos Cuevas et al. (2025): Moving from interconnected crises to systemic solutions. Resource efficiency, nature-based solutions, and systemic transformation as responses to the complexity of the triple planetary crisis. Interim report, Climate Change 83/2025. Umweltbundesamt, Dessau-Roßlau. https://doi.org/10.60810/openumwelt-8108 zusammen.
Die planetare Dreifachkrise ist eine systemische Herausforderung und nicht die Summe dreier isolierter Problemlagen: Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Verschmutzung verstärken sich gegenseitig durch gemeinsame Treiber und Rückkopplungen und gefährden sowohl planetare als auch menschliche Lebensgrundlagen. Sie wird angetrieben durch die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, nicht nachhaltige Produktions- und Konsummuster, die Übernutzung von Land und natürlichen Ressourcen sowie durch strukturelle Ungleichheiten. Sieben der neun planetaren Belastungsgrenzen sind bereits überschritten, wodurch Ökosysteme an Kipppunkte geraten. Gleichzeitig verstärken sektorale Dynamiken – etwa der Energiesektor mit hohen Treibhausgasemissionen, Landdegradation und Schadstoffeinträgen; die Landwirtschaft mit Plastik- und Nährstoffverschmutzung, Biodiversitätsverlust und Klimawirkungen; sowie der Bausektor mit hohem Land-, Material- und Energiebedarf und entsprechenden Emissionen und Lebensraumverlusten – den Druck auf Umwelt und Gesellschaft. Die Auswirkungen sind ungleich verteilt: Indigene Gemeinschaften, einkommensarme Bevölkerungsgruppen und Länder, Frauen und Jugendliche tragen die größten Belastungen, verfügen jedoch über die geringsten Entscheidungsbefugnisse und Ressourcen zur Anpassung.
Der Bericht "The Interconnected Challenges of Climate Change, Biodiversity Loss and Environmental Pollution" liefert eine systematische Analyse der planetaren Dreifachkrise. Er zeigt, warum Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Umweltverschmutzung nicht isoliert verstanden und angegangen werden können, sondern gemeinsame Treiber, Rückkopplungsmechanismen und kaskadierende Effekte aufweisen. Ziel des Berichts ist es, bestehende Wissenslücken zu schließen und politischen wie wissenschaftlichen Akteur:innen ein integriertes, ganzheitliches Verständnis zu vermitteln.
Naturbasierte Lösungen sind zentral für die Anpassung an den Klimawandel. Stadtgrün und blaue Infrastruktur können beispielsweise Hitze und Überflutungsrisiko in Städten reduzieren. Doch wie können Kommunen solche Maßnahmen trotz knapper Mittel umsetzen? Anhand von Praxisbeispielen zeigt dieses Fact Sheet Finanzierungswege – von Crowdfunding bis Green Bonds – und ordnet ein, welche sich wann eignen. Zudem gibt es Empfehlungen, wie Bund und Länder unterstützen können.