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Globale und nationale Nachhaltigkeitsziele und Erwartungen an Deutschlands Institutionen und Verfahren

Globale und nationale Nachhaltigkeitsziele und Erwartungen an Deutschlands Institutionen und Verfahren

Im September 2015 verabschieden die Vereinten Nationen voraussichtlich die Post-2015-Agenda, die universale Ziele für nachhaltige Entwicklung enthalten wird. Diese Agenda wird nicht nur Vorgaben für Entwicklungsländer machen, sondern auch für Industriestaaten und deren Nachhaltigkeitspolitik. Das Ecologic Institut unterstützte den Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) in diesem Projekt bei der Analyse, ob und inwiefern die nationale Nachhaltigkeitsstrategie mit Blick auf die Sustainable Development Goals (SDGs) angepasst und weiterentwickelt werden muss.

Das Projekt setzte sich aus drei Komponenten zusammen:

Strategische Beratung

Im ersten Teil des Projekts beriet R. Andreas Kraemer vom Ecologic Institut den Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE). Er identifizierte und untersuchte jene Unterziele der Sustainable Development Goals (SDGs), die voraussichtlich besondere Auswirkungen auf die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie haben werden.

Expertise zu ausgewählten Fachthemen

Im zweiten Teil des Projekts untersuchte das Ecologic Institut die Performanz Deutschlands für ausgewählte Fachthemen, d.h. wie sich Deutschland im jeweiligen Bereich verorten lässt, inwiefern die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie (NHS) die aufgeworfenen Fragen adressiert oder ob es noch weitere Prozesse außerhalb der NHS gibt, die das Thema abdecken.  

Insgesamt wurden fünf Stellungnahmen von Expertinnen und Experten des Ecologic Institut erarbeitet. Timo Kaphengst und Stephanie Wunder untersuchten SDG 2 zum Thema Ernährung und Landwirtschaft, Lucas Porsch nahm Stellung zu SDG 8 zur Green Economy, Ulf Stein und R. Andreas Kraemer zum Thema nachhaltige Wassernutzung (SDG 6), Stefanie Schmidt und Susanne Altvater nahmen zur nachhaltigen Nutzung der Meere (SDG 14) Stellung und Martin Hirschnitz-Garbers untersuchte SDG 12 zum Thema Ressourcennutzung und Konsum.

In den Stellungnahmen der Expertinnen und Experten sollte vor allem beurteilt werden, ob Deutschland mit dem bestehenden institutionellen Rahmen und den Pfadabhängigkeiten in der Lage ist, Beiträge zur Erreichung der SDGs zu leisten, oder ob dieser Rahmen umgestaltet werden müsste. Die Einschätzungen der Expertinnen und Experten floß als Hintergrundinformation in die Stellungnahme des RNE ein.

Runde Tische und Stakeholder-Beteiligungsprozess

Im dritten Teil des Projektes organisierte das Ecologic Institut gemeinsam mit dem RNE die Beteiligung von über 100 Expertinnen und Experten. Diese wurden eingeladen, ihre Einschätzung zu einzelnen SDGs abzugeben und/oder besonders komplexe Themen bei insgesamt vier Runden Tischen zu diskutieren. Schließlich konnten die Stakeholder auch noch die Stellungnahme selbst kommentieren, bevor diese bei einer Ratssitzung des RNE vorgestellt wurde.

Das Projekt und der Stakeholder-Beteiligungsprozess der den RNE bei seiner Stellungnahme unterstütze, wurde von Doris Knoblauch geleitet.


Partner
Ecologic Institut, Deutschland
Projektdauer
November 2014 bis Januar 2015
Projektnummer
2543
Schlüsselwörter
Sustainable Development Goals, SDGs, Entwicklung, Post-2015-Agenda, nationale Nachhaltigkeitsstrategie, Entwicklungszusammenarbeit, RNE, Rat für Nachhaltige Entwicklung, Stakeholder, Beteiligungsprozess, Deutschland, global