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Ecologic Institut Newsletter Nr. 196 – Dezember 2018

Ecologic Institut Newsletter Nr. 196 – Dezember 2018

 

Inhalt:

  1. Keine weitere Plastikvermüllung der Meere – Veröffentlichung
  2. Umweltdelikte 2016: Auswertung von Statistiken – Veröffentlichung
  3. Entwicklung eines quantitativen Modells "Nachhaltiges Deutschland" – Veröffentlichungen
  4. EU 2050 strategische Vision "Ein sauberer Planet für alle" – Merkblatt
  5. Framing-Check: "Klimawandel" – Veröffentlichung
  6. Ein Klimaschutzgesetz für Europa – aktualisierte Fassung
  7. Die Lösung unserer Klimakrise – Podiumsdiskussion
  8. Vom Wissen zum Handeln: Globaler Klimaschutz und lokale Aktion – Vortrag
  9. COP24 Side Events des Ecologic Instituts – Rückblick
  10. Naturbasierte Lösungen und ökosystembasiertes Management von Gewässerökosystemen für eine erfolgreiche globale Biodiversitätsstrategie nach 2020 – Vorträge
  11. Jetzt handeln – Antibiotika und Antibiotikaresistenz in der Umwelt – Workshop
  12. Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaften in der See- und Küstenforschung – Workshop
  1. Keine weitere Plastikvermüllung der Meere – Veröffentlichung

    Die Verschmutzung der Meere mit Plastikmüll ist ein schnell wachsendes Problem, und es ist noch nicht abschätzbar, wie schwer die Auswirkungen sind. Zwischen 4,8 und 12,7 Tonnen Plastik landen jedes Jahr im Meer und addieren sich zu den großen Mengen Plastikmüll, die bereits auf und in den Weltmeeren schwimmen. Trotz vieler guter Initiativen und Aktionspläne steht die Welt kurz davor, den Kampf gegen die Plastikmassen zu verlieren. Es ist daher dringend erforderlich, die zunehmende Plastikvermüllung der Meere auf globaler Ebene energisch anzugehen. Dafür enthält der vorliegende Bericht von adelphi und dem Ecologic Institut Vorschläge. Der Bericht steht zum Download zur Verfügung.

  2. Umweltdelikte 2016: Auswertung von Statistiken – Veröffentlichung

    Dieser Bericht gibt einen quantitativen Überblick über die Entwicklung und den Stand der Umweltkriminalität in Deutschland in den Jahren 2004 bis 2016. Dafür wurden Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik sowie der Strafverfolgungsstatistik des Statistischen Bundesamts ausgewertet. Der Bericht bietet sowohl einen Überblick über allgemeine Trends als auch eine vertiefte Darstellung zu einzelnen Umweltdelikten. Darüber hinaus enthält er Daten zu Ordnungswidrigkeiten im Bereich des Handels mit geschützten Arten. Der Bericht wurde vom Ecologic Institut erstellt und steht zum Download zur Verfügung.

  3. Entwicklung eines quantitativen Modells "Nachhaltiges Deutschland" – Veröffentlichungen

    Consideo, adelphi, Ecologic Institut, FEST und sociodimensions entwickelten ein quantitatives Simulationsmodell zur Analyse eines möglichen Wandels der Gesellschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit. Das Modell wurde eingesetzt, um verschiedene Ausrichtungen gesellschaftlicher Wandelprozesse auf ihre potentiellen Auswirkungen auf die Umwelt, den Klimawandel, die Ressourcen-Inanspruchnahme, die Wirtschaft, die Wohlfahrt und die Zufriedenheit in der Bevölkerung zu untersuchen. Zwei Berichte steht zum Download zur Verfügung.

  4. EU 2050 strategische Vision "Ein sauberer Planet für alle" – Merkblatt

    Ende November 2018 veröffentlichte die EU-Kommission eine "strategische Vision" für ein klimaneutrales Europa bis 2050. In diesem Merkblatt geben Matthias Duwe und Mona Freundt vom Ecologic Institut einen Überblick über alle dazugehörigen Dokumente. Sie erklären die Szenarien, Vorschläge und Schlussfolgerungen der umfassenden Analyse der Kommission, fassen sie zusammen und bewerten sie.

  5. Framing-Check: "Klimawandel" – Veröffentlichung

    Die weitläufige und selbstverständliche Verwendung des Begriffs "Klimawandel" ist ein wichtiger Framing-Sieg für diejenigen, die kein Interesse an den erforderlichen Reduktionen von Treibhausemissionen haben. Es ist kein Wunder, dass mit diesem Framing weder Bürger noch Politik Emissionen in ausreichendem Maße senken. Dies schreibt Nils Meyer-Ohlendorf, Head International and European Governance am Ecologic Institut, in der Süddeutschen Zeitung. Der Artikel steht online zur Verfügung.

  6. Ein Klimaschutzgesetz für Europa – aktualisierte Fassung

    Die Klimaschutzgesetze von Ländern, Regionen und Städten haben einige Gemeinsamkeiten. Diese sind für effektive Klimaschutzgesetze wesentlich und entscheidend für die Umsetzung des Pariser Übereinkommens. Die neue EU-Verordnung über die Governance für die Energieunion und die Klimaschutzmaßnahmen enthält einige dieser Gemeinsamkeiten. Sie ist eine solide Grundlage für ein Klimagesetz für Europa, aber sie bleibt hinter dem zurück, was andere Länder und Regionen übernommen haben. Die vollständige Umsetzung des Pariser Abkommens würde eine Reform der Governance-Verordnung erfordern. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse eines Beitrags des Ecologic Instituts. Die aktualisierte Version trägt den neuesten gesetzlichen Entwicklungen Rechnung und steht zum Download bereit.

  7. Die Lösung unserer Klimakrise – Podiumsdiskussion

    Einige der prominentesten amerikanischen Stimmen für Klimaschutz waren zu Gast bei Senator Bernie Sanders im US-Kongress, um darüber zu diskutieren, wie man mit der zunehmenden Bedrohung durch den Klimawandel umgehen kann. Dr. Camilla Bausch vom Ecologic Institut war eingeladen, um über globale Trends in der Klima- und Energiepolitik und -wirtschaft zu berichten. Ein Veranstaltungsmitschnitt steht online zur Verfügung.

  8. Vom Wissen zum Handeln: Globaler Klimaschutz und lokale Aktion – Vortrag

    Inwiefern ist das Pariser Abkommen für Personen, die im Bausektor tätig sind, relevant? Was können und sollten Architekten, Energieberater oder Installateure zur Erreichung der Ziele dieses internationalen Klimaabkommens beitragen? Dr. Camilla Bausch vom Ecologic Institut baute in ihrem Vortrag vor 500 Experten auf der Jahrestagung "Herbstforum Altbau" in Stuttgart eine Brücke zwischen der internationalen und der lokalen Ebene. Ein Veranstaltungsmitschnitt und die Vortragsfolien stehen online zur Verfügung.

  9. COP24 Side Events des Ecologic Instituts – Rückblick

    Auf der COP24 in Kattowitz (Polen) wurde das endgültige Regelwerk für die Umsetzung des Pariser Abkommens festgelegt. Während die Verhandlungen noch andauerten, präsentierten und diskutierten Nicht-Regierungs-Stakeholder in Side Events verschiedene Lösungen für die Klimakrise. Das Ecologic Institut war auf mehreren Veranstaltungen vertreten, u. a. als Gastgeber für zwei Side Events.

  10. Naturbasierte Lösungen und ökosystembasiertes Management von Gewässerökosystemen für eine erfolgreiche globale Biodiversitätsstrategie nach 2020 – Vorträge

    Auf der UN Biodiversitätskonferenz 2018 (CBD COP 14) präsentierten und diskutierten Hugh McDonald und Sandra Naumann vom Ecologic Institut Ergebnisse aus ihrer Arbeit zu naturbasierten Lösungen und zum ökosystembasierten Management von Gewässerökosystemen. Die CBD COP 14 fand vom 13. bis 29. November 2018 in Sharm el Sheikh (Ägypten) statt. Rund 3.800 Vertreter von Regierungen, NGOs, indigenen Gruppen, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft kamen zusammen, um das Thema "Investitionen in die Biodiversität für Mensch und Erde" zu diskutieren.

  11. Jetzt handeln – Antibiotika und Antibiotikaresistenz in der Umwelt – Workshop

    Das Ecologic Institut organisierte und moderierte diesen am 7. November 2018 in Brüssel vom Umweltbundesamt einberufenen internationalen Workshop. Im Workshop wurde einerseits Aufklärung zum Themenschwerpunkt antimikrobielle Resistenzen geleistet, andererseits wurden die Bedingungen und Möglichkeiten einer Aufnahme der vom Umweltbundesamt entwickelten Handlungsoptionen in Aktionen und Strategien (wie z. B. die EU-Arzneimittelstrategie) von verschiedenen Politikfeldern betrachtet. Die Vortragsfolien und ein Fernsehbericht über den Workshop stehen online zur Verfügung.

  12. Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaften in der See- und Küstenforschung – Workshop

    Vom 3. bis 4. Dezember 2018 traf sich die "Strategiegruppe Marine Sozial und Geisteswissenschaftler" des Konsortiums Deutsche Meeresforschung am Ecologic Institut, um sich über zukünftigen Beiträge in der marinen Forschung und Politikberatung auszutauschen. Dr. Grit Martinez, Senior Fellow am Ecologic Institut, eröffnete den Workshop. In ihren einleitenden Worten ging sie auf den Bedarf sowohl an näheren zwischendisziplinarischen Kollaborationen innerhalb der Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaften als auch mit den Natur-, den Technik- und Lebenswissenschaften ein. R. Andreas Kraemer, Gründer des Ecologic Instituts und Mitglied im Vorstand der Oceano Azul Stiftung in Lissabon (Portugal), sprach über die marine Identität Portugals.


IMPRESSUM: https://ecologic.eu/de/impressum
Herausgeber: Ecologic Institut, Pfalzburger Str. 43/44, 10717 Berlin
Verantwortlich: Dr. Camilla Bausch, Ecologic Institut, Pfalzburger Str. 43/44, 10717 Berlin
ISSN: 1613-1363

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