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Nachwuchsgruppe „Marktbasierte Instrumente für Ökosystemleistungen“ nimmt ihre Arbeit auf

Nachwuchsgruppe „Marktbasierte Instrumente für Ökosystemleistungen“ nimmt ihre Arbeit auf

Im Rahmen des BMBF-Förderschwerpunkts „Sozial-ökologische Forschung (SÖF)“ wurde eine interdisziplinäre Nachwuchsgruppe eingerichtet, deren Ziel es ist, das Verständnis der Beziehungen zwischen marktbasierten Instrumenten, Ökosystemleistungen und Lebensqualität in mitteleuropäischen Kulturlandschaften zu verbessern. Das Fördervolumen beläuft sich auf 1,76 Millionen Euro über einen Zeitraum von vier Jahren. Holger Gerdes, Fellow bei Ecologic, strebt im Rahmen der Nachwuchsgruppe eine Promotion zum Thema „Naturbewertung“ an.

Sieben Doktoranden und Postdoktoranden werden die vielfältigen Leistungen von Kulturlandschaften in den Bereichen Klima- und Naturschutz erfassen. Die aus Forst-, Agrar-, Politikwissenschaftlern und Umweltökonomen zusammengesetzte Gruppe wird ihre Untersuchungen exemplarisch in den Biosphärenreservaten Oberlausitz und Schwäbische Alb durchführen. Sie strebt dabei an, die Konflikte verschiedener Nutzungsansprüche an Landschaften sichtbar zu machen und konkrete Möglichkeiten zu einer Abstimmung von Klimaschutz-, Naturschutz- und weiteren Zielen der Landnutzung aufzuzeigen.

Holger Gerdes, Fellow im Bereich Umweltökonomie bei Ecologic, strebt im Rahmen der Nachwuchsgruppe eine Promotion zum Thema „Naturbewertung“ an. Dabei wird er die Kosten und Nutzen verschiedener Landnutzungsentwicklungen im Rahmen einer integrativen volkswirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Analyse (KNA) ermitteln. Hierbei plant er, Bewertungsmethoden aus der traditionellen ökonomischen Theorie mit einer multikriteriellen Analyse (MKA) zu kombinieren.

Das Verbundprojekt wird von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) koordiniert. Neben Ecologic beteiligen sich das Öko-Institut, Berlin, sowie das Institut für Landespflege der Universität Freiburg an dem Projekt. Mit diesem innovativen Verbund aus einer Wissenschaftsakademie, einer Universität und zwei Politik beratenden Instituten will das Vorhaben gleichermaßen wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen und praxisorientierte Lösungsansätze im Spannungsfeld von Landnutzung, Naturschutz und Klimaschutz entwickeln.

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