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Ecologic Newsletter Nr. 110 – Februar 2012

Ecologic Institute

Inhalt:

  1. EUREAPA ist einsatzbereit - Online Software
  2. Zugang zu Energie in Entwicklungsländern - Studie für das Europäische Parlament
  3. Geistige Eigentumsrechte und Armutsbekämpfung - Studie für das Europäische Parlament
  4. Design, Implementierung und Kosten von Projekten zur "Grünen Infrastruktur" - Veröffentlichung
  5. Nachhaltige Entwicklung von Industriegebieten - Zweite I-CITE Studienreise
  6. Ausgezeichnete Klimaanpassung - Pressemitteilung
  7. Anpassung an den Klimawandel - Deutschland, Polen und die baltischen Staaten - Kurzfilm
  8. Veranstaltungen zu Klimawandel, Konflikten und menschlicher Sicherheit während des Klimagipfels in Durban - Präsentationen
  9. The American Council on Germany (ACG) bietet - McCloy Fellowship
  10. Weitere Informationen und Neuigkeiten
  1. EUREAPA ist einsatzbereit - Online Software

    Das Projekt One Planet Economy Network: EU (OPEN:EU) wurde Ende 2011 mit der Inbetriebnahme von EUREAPA beendet. EUREAPA (EU Resource and Energy Analysis Programme Application) ist ein Instrument, das die Umweltauswirkungen von Konsum und Produktion in der EU abbildet. Es basiert auf der Integration von Indikatoren der Fußabdruckfamilie in ein ökonomisches Modell. EUREAPA ist online frei zugänglich.
    http://ecologic.eu/de/4568

  2. Zugang zu Energie in Entwicklungsländern - Studie für das Europäische Parlament

    Trotz international großer Anstrengungen die Energiearmut zu senken, haben etwa 2.7 Mrd. Menschen in den Entwicklungsländern keinen Zugang zu modernen Energiedienstleistungen. Dieses Projekt analysiert die heutige Situation, zeigt die Herausforderungen und gute Beispiele dafür, wie den Herausforderungen begegnet werden kann. Die Ergebnisse stehen zum Download zur Verfügung.
    http://ecologic.eu/de/4477

  3. Geistige Eigentumsrechte und Armutsbekämpfung - Studie für das Europäische Parlament

    Genetische Ressourcen und das damit verbundene Wissen kommen überwiegend aus Entwicklungsländern. Geistige Eigentumsrechte (IPRs) an Saatgut und Medikamenten besitzen jedoch vor allem Firmen und Institutionen aus Industriestaaten. Dies bringt, so ein Ergebnis der Studie, für Entwicklungsländer Nachteile mit sich. So können beispielsweise Patente auf Saatgut oder Medikamente den Zugang zu diesen Produkten erschweren und teurer machen; dem stehen kaum positive Effekte von IPRS auf die Armutsbekämpfung gegenüber. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die Christiane Gerstetter (Ecologic Institut) und Sebastian Oberthür (Institute for European Studies) im Europäischen Parlament präsentierten. Die Studie sowie die Präsentation stehen zum Herunterladen bereit.
    http://ecologic.eu/de/4315

  4. Design, Implementierung und Kosten von Projekten zur "Grünen Infrastruktur" - Veröffentlichung

    "Grüne Infrastruktur" hat sich in der europäischen Diskussion als ein vielversprechendes Konzept etabliert, das die Resilienz von Ökosystemen verbessert, zur Erhaltung der Biodiversität beiträgt und gleichzeitig das Wohlergehen der Bevölkerung im Blick hat. Ecologic Institut und GHK haben hierzu einen umfassenden Überblick zur Ausgestaltung, Implementierung und Kosteneffizienz von Projekten zur Grünen Infrastruktur in der EU erstellt. Die Ergebnisse des Projektes wurden auf dem Workshop "Erkenntnisse aus Projekten der Grünen Infrastruktur in der EU" am 17. Januar 2012 in Brüssel vorgestellt. Wegen des breiten Ansatzes des Themas und seiner hohen Relevanz nahmen an dem Workshop Vertreter unterschiedlicher Generaldirektionen (u.a. Umwelt, Klima und Regio) teil. Die Analysen der Studie tragen entscheidend zur Weiterentwicklung der EU-Strategie zur "Grünen Infrastruktur" und somit zur neuen EU-Biodiversitätspolitik nach 2010 bei. Der Abschlussbericht und der Vortrag stehen zum Download zur Verfügung.
    http://ecologic.eu/de/3934

  5. Nachhaltige Entwicklung von Industriegebieten - Zweite I-CITE Studienreise

    Im Rahmen der Projekte I-CITE und ELEEP hat das Ecologic Institut gemeinsam mit dem Atlantic Council der Vereinigten Staaten eine transatlantische Studienreise durchgeführt und deren Teilnehmer vom 8. bis 12. Januar 2012 durch Detroit und Pittsburgh begleitet. Diese Studienreise ist die zweite von drei im Rahmen des I-CITE Projektes, welches von der Europäischen Union finanziert wird. Schwerpunkt war dabei die Umgestaltung von Industriegebieten mit rückläufiger Entwicklung sowie deren Chancen auf eine Wiederbelebung. Die Reise baut auf bereits durchgeführten Reisen auf, die das Ecologic Institute organisiert hat; insbesondere auf dem transatlantischen Mediendialog, der Ende 2010 im Ruhrgebiet stattfand. Die I-CITE Studienreise nach Detroit und Pittsburgh ist außerdem das erste persönliche Treffen der Mitglieder des ELEEP Netzwerkes; sechs der zehn Teilnehmer, jeweils drei aus der EU und den USA, nahmen daran teil.
    http://ecologic.eu/de/4574

  6. Ausgezeichnete Klimaanpassung - Pressemitteilung

    Das vom Berliner Ecologic Institut geleitete Verbundprojekt "Regionale Anpassungsstrategien für die deutsche Ostseeküste" (RADOST) wurde gemeinsam mit sechs weiteren deutschen Regionen, die sich mit den Folgen des Klimawandels auseinandersetzen, im Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen" ausgezeichnet. Die Modellregionen des Forschungsprogramms "KLIMZUG – Klimawandel in Regionen zukunftsfähig gestalten" zählen zu den "Ausgewählten Orten 2012", die von Bundesregierung und deutscher Wirtschaft im Rahmen der Initiative "Deutschland – Land der Ideen" prämiert wurden. Damit würdigt die Jury den innovativen Ansatz von RADOST und den weiteren KLIMZUG-Projekten, Forschung von Beginn an gemeinsam mit den Menschen in der Region zu konzipieren und umzusetzen.
    http://ecologic.eu/de/4552

  7. Anpassung an den Klimawandel - Deutschland, Polen und die baltischen Staaten - Kurzfilm

    Ein aktueller Kurzfilm stellt unterschiedliche Wahrnehmungen, Ansätze, und Lösungen zur Anpassung an den Klimawandel in Deutschland, Polen und den baltischen Staaten vor. Die Aufnahmen zu dem Film entstanden im Rahmen einer Workshopreihe vom 24. bis 28. Oktober 2011 in Stettin, Danzig, Klaipeda und Riga. Wissenschaftler und lokale Akteure aus Deutschland, Polen, Litauen, Lettland und Estland äußern sich zu Klimawandel und Klimaanpassung. Lokale Probleme und Lösungsansätze in den einzelnen Ländern werden beschrieben und Vorteile des internationalen Erfahrungsaustauschs betont.
    http://ecologic.eu/de/4572

  8. Veranstaltungen zu Klimawandel, Konflikten und menschlicher Sicherheit während des Klimagipfels in Durban - Präsentationen

    Während des Klimagipfels in Durban im Dezember 2011 präsentierten Christiane Gerstetter und Matthias Duwe im Rahmen mehrerer Veranstaltungen Ergebnisse des CLICO-Forschungsprojekts. CLICO befasst sich damit, wie sich Änderungen in der Verfügbarkeit von Wasser, die Folge des Klimawandels sein werden, auf menschliche Sicherheit und Wasserkonflikte auswirken. Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Klimawandel an vielen Orten Nahrungsmittelsicherheit und den Zugang zu Wasser gefährden wird; dagegen ist es, so die vorläufigen Ergebnisse von CLICO, unwahrscheinlich, dass "Wasserkriege" eine Folge des Klimawandels sein werden. Die Präsentation sowie zwei Veranstaltungsberichte stehen zum Herunterleiden bereit.
    http://ecologic.eu/de/4570

  9. The American Council on Germany (ACG) bietet - McCloy Fellowship

    Für McCloy-Stipendien im Bereich Umweltpolitik begrüßt das ACG Bewerbungen. Eingeladen sind Fachleute aus öffentlichem, privatem und Non-Profit-Bereich, die in Umweltpolitik, Journalismus und Recht tätig sind. Ebenso Wissenschaftler deren Forschung für die Umweltpolitik in den Vereinigten Staaten, Deutschland und Europa relevant ist.
    http://ecologic.eu/de/stellen

  10. Weitere Informationen und Neuigkeiten


IMPRESSUM:
Herausgeber: Ecologic Institut, Pfalzburger Str. 43/44, 10717 Berlin
http://ecologic.eu/de/impressum
Verantwortlich: R. Andreas Kraemer, Ecologic Institut, Pfalzburger Str. 43/44, 10717 Berlin
ISSN 1613-1363

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