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Ökonomische Analyse nach der Wasserrahmenrichtlinie im Donau-Flusseinzugsgebiet

Projekt

Ökonomische Analyse nach der Wasserrahmenrichtlinie im Donau-Flusseinzugsgebiet

Dieses Projekt zielt darauf ab die Internationale Kommission zum Schutz der Donau und ihre Mitgliedsstaaten bei der Durchführung der ökonomischen Analyse nach der Wasserrahmenrichtlinie  im Donau-Flusseinzugsgebiet zu unterstützten. Ein Synthesebericht nationaler Studien analysiert die derzeitigen Kapazitäten in den Donaustaaten zur Durchführung der ökonomischen Analyse und zeigt Handlungsoptionen zur Bewältigung prioritärer Problemfelder auf.

Projekthintergrund

Die Umsetzung der EU Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) stellt hohe Anforderungen an alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Dies gilt im besonderen Maße für solche internationalen Flusseinzugsgebiete, in denen die Implementierung der WRRL grenzüberschreitende Kooperation erfordert und dabei Nicht-Mitgliedsstaaten, die nicht der direkten Umsetzungspflicht unterliegen, in den Prozess eingebunden werden müssen. Die Umsetzung der WRRL sowie der Guidance Dokumente stellt im Flusseinzugsgebiet der Donau mit 18 beteiligten Ländern eine besondere Herausforderung dar. Im Rahmen des UNDP/GEF Danube Regional Project kooperieren zehn der betroffenen Länder, um Politikleitlinien zum Einzugsgebiets- und Wassermanagement zu entwickeln und umzusetzen, und die Implementierung der WRRL im Flusseinzuggebiet der Donau zu gewährleisten. Das Projekt "Anwendung der EU Guidelines zur ökonomischen Analyse nach der Wasserrahmenrichtlinie auf das Flusseinzugsgebiet der Donau - Aktivität 1.1-1.3" bildet eine Komponente diese UNDP-GEF-Projektes.

Projektziele

Dieses Projekt zielt darauf ab die Internationale Kommission zum Schutz der Donau (ICPDR) und ihre Mitgliedsstaaten bei der Durchführung der ökonomischen Analyse nach der Wasserrahmenrichtlinie  im Donau-Flusseinzugsgebiet zu unterstützten. Vorrangiges Ziel ist dabei der Wissenstransfer: Im Rahmen des Projektes soll die Entwicklung gemeinsamer Instrumente und Vorgehensweisen, sowie Leitlinien und Methoden für die nach der Wasserrahmenrichtlinie für 2004 verlangte ökonomische Analyse im Donaubecken gefördert werden. Darüber hinaus leistet das Projekt Hilfestellung in der Identifikation von Daten- und Kapazitätsmängeln und unterbreitet erste Vorschläge für Abhilfemaßnahmen. Eine weitere zentrale Aufgabe stellt die Vernetzung dieses UNDP/GEF Teilprojektes mit der ökonomischen Analyse auf nationaler Ebene der beteiligten Donau Länder dar.

Um diese Zielsetzungen zu erreichen, werden Länderstudien durchgeführt, die die derzeitigen nationalen Kapazitäten zur Umsetzung spezifischer Aspekte der ökonomischen Analyse evaluieren. Ecologic unterstützt die hierzu beauftragten nationalen Consultants in ihrer Arbeit, sowohl durch Projektworkshops als auch durch begleitende Beratung während der gesamten Projektlaufzeit. Darüber hinaus fertigt Ecologic einen vergleichenden Synthesebericht der zehn Sondierungsstudien an. Der Bericht liefert eine erste Einschätzung der derzeitigen Kapazitäten im Donaueinzugsgebiet zur Durchführung der ökonomischen Analyse und zeigt Handlungsoptionen zur Bewältigung prioritärer Problemfelder auf, mit einem besonderem Schwerpunkt auf Möglichkeiten Donauweiter Kooperation.

Weiterführende Information zu diesem Projekt finden Sie auf der Homepage des Danube Regional Project. Dort wird auch der Inception Report des Projektes zur Verfügung gestellt.

Der Synthesebericht steht hier zum Herunterladen bereit.


Finanzierung
United Nations Development Programme, Global Environmental Fund (UNDP-GEF)
United Nations Development Programme Danube Regional Project (UNDP-DRP)
Partner
Ecologic Institut, Deutschland
Partner
ACTeon Environment (ACTeon), Frankreich
Team
Martin Stuckert
Projektdauer
Januar 2003 bis Oktober 2003
Projektnummer
1982
Schlüsselwörter
Donau, Wasserrahmenrichtlinie, WRRL, Internationales Flusseinzugsgebiet, Flussgebietseinheit, Wasser Management, Bosnien-Herzegovina, Bulgarien, Tschechsiche Republik, Kroatien, Ungarn, Serbien-Montenegro, Slowakei, Slowenien, Rumänien, Republik Moldavien