"Einsatz Europa – Was wir Barack Obama anbieten können" ist das Thema des ersten Heftes der von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) herausgegebenen Zeitschrift "Internationale Politik" im Jahre 2009. R. Andreas Kraemer von Ecologic veröffentlichte darin einen Ausblick auf Möglichkeiten künftiger Zusammenarbeit zwischen Europa und den USA in der Klima- und Energiepolitik zur gemeinsamen Bewältigung der Transformationsherausforderung sowie in der Arktis als Region, in der sich die Zukunft internationaler Zusammenarbeit entscheiden kann.
Die zentralen Aussagen des Beitrage sind: Europa hat sich seit längerer Zeit stärker auf die Steigerung der Energieeffizienz konzentriert, während die USA hier zurückgeblieben ist. Aber mit ihrem beeindruckenden Innovationspotential können die USA neben Europa immer noch ein energiepolitisches Vorbild werden. Letztlich werden die EU und die USA anderen Staaten dabei helfen müssen, sich auf die Auswirkungen des Klimawandels vorzubereiten.
Die Bewertung von Umweltgütern sowie von Veränderungen in der Umweltqualität ist in der Umweltpolitik von zentraler Bedeutung, um die Kosten für die Erreichung von Umweltzielen ins Verhältnis zu ihrem Nutzen zu setzen. In ihrem Artikel, der in der Fachzeitschrift "Ökologisches Wirtschaften" (Ausgabe 4/2008) erschienen ist, stellen Holger Gerdes und Anneke von Raggamby eine Methodik vor, um den Einfluss von Bewertungsstudien auf die Politikgestaltung zu messen.
Das Thema Klimawandel hat in 2006/2007 einen ebenso beachtlichen wie unerwarteten Bedeutungszuwachs erfahren. In Deutschland nahm die schwarz-rote Bundesregierung den Trend auf und Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte Klimaschutz sowohl für die deutsche EU-Ratspräsidentschaft als auch für "ihren" G8-Gipfel zur Chefsache. Dr. Camilla Bausch und Benjamin Görlach ziehen eine Bilanz der deutschen Klimaschutzpolitik seit Beginn der deutschen Doppelpräsidentschaft 2007 und geben einen Ausblick in die Zukunft.
Piria, Raffaele (2008): Nucleare, una Fata Morgana in Finlandia, in Qualenergia. https://www.qualenergia.it/articoli/20081027-nucleare-una-fata-morgana-finlandia-1/
Die Hoffnungen auf eine Wende in der Entwicklung der weltweiten Treibhausgasemissionen, insbesondere der CO₂-Emissionen, haben sich auch im vergangenen Jahr nicht erfüllt. Immerhin sind die Treibhausgasemissionen in den Annex-B-Ländern, die sich (mit Ausnahme der USA) zu einer Emissionsbegrenzung oder -reduktion verpflichtet haben, im Jahr 2007 gegenüber 2006 gesunken (-0,7 %). Im Vergleich zum Basisjahr (überwiegend 1990) waren das sogar 16 % weniger. Ecologic Policy Advisor Hans-Joachim Ziesing gibt in diesem Artikel aus der Zeitschrift „Energiewirtschaftliche Tagesfragen“ einen Überblick über die Entwicklungstendenzen der weltweiten CO₂- sowie Treibhausgasemissionen in den Annex-B-Ländern von 1990 bis 2007.
In der Betrachtung des Flusseinzugsgebietes des Amudarya in Zentralasien führen Nicole Kranz, Holger Gerdes und Cornelius Laaser vom Ecologic Institut in diesem Artikel aus, wie das Projekt "NeWater" die Entwicklung von neuen Instrumenten für die Gewässerbewirtschaftung in grenzüberschreitenden Flusseinzugsgebieten unterstützt hat. Der Artikel erschien in der Herbstausgabe 2008 von "Schlossplatz³", welches von der Hertie School of Governance herausgegeben wird.
Kein Völkerrechtsregime existiert in völliger Loslösung von anderen Regimen und der allgemeinen Völkerrechtsordnung. Konflikte, Spannungen sowie auch Synergien sind damit unvermeidliche Folgen der Koexistenz verschiedener Regime. Solche Wechselwirkungen lassen sich auch zwischen dem Klimaregime und anderen Regimen beobachten, wie mit diesem Beitrag am Beispiel der Artenvielfalt und des Freihandels aufgezeigt wird.
In diesem Artikel stellt Hanna Schumacher rechtlich relevante Änderungen am Erneuerbare-Energien-Gesetz durch dessen Neufassung im Rahmen des Integrierten Klima- und Energieprogramms (IKEP) dar und schildert weitere Maßnahmen zur Förderung erneuerbarer Energien im Stromsektor.
Die Wasserrahmenrichtlinie fungiert als Antrieb für integriertes Wassermanagement in den EU-Mitgliedstaaten. Um die Entwicklungen des griechischen nationalen Wasserregimes im Hinblick auf Integration zu erklären, nutzen Eleftheria Kampa, Fellow bei Ecologic und Hans Bressers, Professor an der Twente Universität, den konzeptionellen Rahmen einer Theorie des institutionellen Ressourcenregimes. Der Artikel erschien in der Zeitschrift "Water Policy" 10/5.
Die Europäische Union ist international als Vorreiter im Bereich nachhaltiger Klima- und Energiepolitik anerkannt. Doch trotz vieler Erfolge war der Weg zum Teil steinig – eine Quelle von Erfahrungen, aus denen die internationale Gemeinschaft lernen kann. In ihrem Papier zu "Climate and Energy – Lessons Learned: The European Perspective" reflektieren Michael Mehling und Dr. Camilla Bausch die Geschichte und Gegenwart der Europäischen Klimapolitik und destillieren die wichtigsten Erkenntnisse.
Seit den Konferenzen von Dublin und Rio de Janeiro im Jahre 1992 hat sich die Gewässerbewirtschaftung nach dem Flussgebietsansatz mehr und mehr durchgesetzt. Mit der Wasserrahmenrichtlinie, die alle Mitgliedstaaten zu diesem Ansatz verpflichtet, um ihre ambitionierten Ziele zu erreichen, hat dieser Trend in Europa einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. In der Ausgabe 7/2008 der Fachzeitschrift "KW Korrespondenz Wasserwirtschaft" stellen Stefan von Keitz (Biologe) und Peter Kessler (Jurist), Senior Policy Advisor bei Ecologic, den Flussgebietsansatz auf den Prüfstand und führen eine Reihe von Argumenten an, die für eine zurückhaltende Verwendung des Flussgebietsmanagements sprechen. In der folgenden Ausgabe (8/2008) derselben Zeitschrift widerspricht ihnen der Hydrologe Prof. Uwe Grünewald und plädiert für eine konsequent umgesetzte integrierte Wasserbewirtschaftung im Flusseinzugsgebiet.
Immer mehr Politikinstrumente verlangen die Internalisierung der Kosten von Treibhausgasemissionen. Allerdings ist es sehr unwahrscheinlich, dass sich ein einzelner globaler Preis für CO₂ durchsetzen wird. In diesem Kapitel der Studie "Competitive distortions and leakage in a world of different carbon prices" für das Europäische Parlament analysieren die Ecologic-Autoren, Michael Mehling, Nils Meyer-Ohlendorf und Ralph Czarnecki restriktive Handelsmaßnahmen, die regulatorische Belastungen der Klimapolitik ausgleichen sollen, aus rechtlicher Sicht.
Diese Ausgabe des Carbon & Climate Law Review (CCLR) vermittelt einen aktuellen Überblick über die vielfältigen klimapolitischen Entwicklungen in den Vereinigten Staaten und Kanada. Außerdem werden die hieraus erwachsenden Möglichkeiten transatlantischer Zusammenarbeit aufgezeigt. Michael Mehling, Leiter des Ecologic Büros in Washington, D.C., ist Herausgeber des CCLR.
Die Energiepolitik der letzten Jahrzehnte ist größtenteils verantwortlich für den Klimawandel. Nicht zuletzt aufgrund der sicherheitspolitischen Auswirkungen des Klimawandels wird eine Transformation der Energiesysteme dringender denn je. R. Andreas Kraemer, Direktor von Ecologic, argumentiert in diesem Kommentar, dass eine solche Transformation nicht nur technisch, sondern auch ökonomisch machbar ist, aber dass sie politischen Willen und abgestimmtes Handeln erfordert und von einer Reform der internationalen Institutionen begleitet werden muss.