Diese Studie des Ecologic Instituts soll die Fortschrittsdiskussion stimulieren. Die wichtigste Herausforderung für die nachhaltige Entwicklungsgemeinschaft ist, wie politische Koalitionen gebildet werden können, die umweltfreundliche Veränderungen in der Politik in schwierigen politischen Zeiten begünstigen.
Welche Rolle spielt Biodiversität eigentlich für den Wohlstand und die Lebenszufriedenheit eines Menschen? Und wie unterscheiden sich derartige Vorstellungen zwischen Ländern des Nordens und des Südens? In diesem von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) beauftragten Projekt wurde diesen Fragen vor dem Hintergrund einer kontroversen Diskussion über die "Kommerzialisierung der Natur" nachgegangen, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten von aktuell diskutierten Entwicklungsmodellen herauszuarbeiten und dabei zu erfassen, in wie weit diese unterschiedlichen Auffassungen in der praktischen Entwicklungszusammenarbeit Berücksichtigung finden.
Ineffiziente Anwendung von Düngern in der Landwirtschaft führt dazu, dass in Gegenden intensiver landwirtschaftlicher Nutzung, und über diese hinaus, ernsthafte Umweltprobleme entstehen. Diese Probleme basieren auf der Störung der natürlichen Nährstoffkreisläufe: Extraktion von Mineralien an einem Ort und ihre Ausbringung an einem anderen führt zu einem Ungleichgewicht. Außerdem konsumiert die Produktion von Düngemitteln natürliche Ressourcen wie Energie, Wasser und nicht-erneuerbare Ressourcen wie die Mineralien, aus denen die Nährstoffe gewonnen werden.
Die breite Verankerung der Klimawandelthematik in unterschiedlichen Politikbereichen ist ein zentrales Ansinnen der Europäischen Union (EU). Dies zeigt sich auch in der Vorgabe, dass 20% der EU-Fördergelder im Programmplanungszeitraum von 2014 bis 2020 einen Klimabezug haben müssen. Diverse EU-Fonds müssen Klimaschutzmaßnahmen und -vorgaben beinhalten, das betrifft auch die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP). Insbesondere der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums kann die Anpassung der Landwirtschaft und des Landmanagements an den Klimawandel unterstützen und Maßnahmen zur Minderung der Klimaeffekte anstoßen, indem ländliche Entwicklungsprogramme mit gezielten Maßnahmen unterfüttert werden.
Das weltweit erste Treffen europäischer, international ausgerichteter Think Tanks, am 20. November 2012 in Rom, entwickelte Empfehlungen für Think Tanks, Kreditgeber und politische Gemeinschaften. Das Treffen bezog sich hauptsächlich auf Erkenntnisse aus der Finanz- und Wirtschaftskrise in Europa und suchte nach Wegen, die Rolle der Think Tanks bei der effektiven Frühwarnung und der Vorhersage von Krisen zu stärken, indem dynamische und innovative Ideen für Lösungen gefunden werden und die "Lähmung" des politischen Betriebs, die Krisen oft noch verstärkt, überwunden wird. Sydney Baloue, Transatlantic Fellow des Ecologic Instituts, nahm als Hauptberichterstatterin teil. Das Veranstaltungsprotokoll steht als Download zur Verfügung.
Die Beyond GDP-Website der Europäischen Kommission informiert über eine Reihe globaler Initiativen zur Messung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritts. In Zusammenarbeit mit dem IEEP entwickelt das Ecologic Institut Newsletter dafür und unterstützt die Europäische Kommission bei der Entwicklung von Webseiten.
Diese Studie des Ecologic Instituts untersucht Initiativen und Bemühungen sowie Marktwachstum und Entwicklung moderner, nachhaltiger, netzunabhängiger Beleuchtungsalternativen. Die Studie betrachtet die Vorteile und Kosten von Aufwertungen in Zielregionen, vor allem in Afrika südlich der Sahara und in Südasien. Strategieempfehlungen werden für Handlungen der Climate and Clean Air Coalition (CCAC) gegeben, die die existierenden Bemühungen verstärken und eine schnellere Rußreduktion und Klimavorteile erreichen würden. Die Studie steht als Download zur Verfügung.
Dieser Policy Brief enthält Strategieempfehlungen für die Climate and Clean Air Coalition (CCAC). Dadurch können deren Bemühungen verstärkt werden eine schnellere Rußreduktion und Klimavorteile zu erreichen. Der Policy Brief steht als Download zur Verfügung.
Gerät die Biodiversität ins Hintertreffen? Süßwasser ist eine einmalige Quelle für verschiedene Arten und zugleich eines der am meisten bedrohten Ökosysteme in Europa. Das Nutzen von kurzzeitigen, oft lokalen Dienstleistungen von Ökosytemen (wie beispielsweise Wasserkraft) zerstört Habitate und vermindert die Speicherung von Kohlendioxid durch diese Systeme. So wird es für Europa unmöglich, die politischen Ziele der Habitat- und Wasserrahmenrichtlinie zu erreichen. Das Kurzdossier ruft zur Prioritätensetzung unter Berücksichtigung der Biodiversität auf. Hierbei sollten die gesamte Breite der Dienstleistungen von Süßwasser-Ökosystemen beachtet sowie das Wissen um die Bedrohungen von Ökosystemen genutzt werden, um die finaziellen Mittel der EU effektiv auszuschöpfen.
Das globale Bevölkerungswachstum, Klimawandel, sich ändernde Konsummuster, Flächenkonkurrenz und ökologische Auswirkungen der Landwirtschaft stellen große Herausforderungen für die Ernährungssicherheit und nachhaltige Landnutzung dar. Das Ecologic Institut arbeitete für das Europäische Parlament an dieser Studie mit, welche die Rolle der Europäischen Union (EU) und mögliche Optionen zum Umgang mit zukünftigen Herausforderungen untersucht. Die Studie steht als Download zur Verfügung.
Ziel dieses UNEP Policy Briefs ist es, auf die soziale Dimension der ökosystembasierten Anpassung aufmerksam zu machen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den sozio-ökomischen Auswirkungen dieses Ansatzes sowie auf den sozialen Aspekten in der Konzeption und Umsetzung von Projekten. Die Autoren stellen geeignete Methoden, Maßnahmen und Politikempfehlungen vor, die eine erfolgreiche Umsetzung ökosystembasierter Anpassungsprojekte ermöglichen und auf diese Weise den erwarteten Nutzen für die lokale Bevölkerung liefern. Der Policy Brief steht als Download zur Verfügung.