Dieses Projekt soll den Wissensstand zum CBAM erweitern, potenzielle Umgehungstatbestände identifizieren und praxisnahe Empfehlungen zur Schließung bestehender Lücken entwickeln.
Die Fachtagung thematisierte Aspekte zur Wiederherstellung eines naturnahen Landschaftswasserhaushalts und bot Austauschmöglichkeiten zu naturschutzfachlichen Zielsetzungen und Umsetzungsdefiziten sowie zu möglichen Forschungsfragen und Anwendungsprojekten.
Am 17. April 2024 fand im Rahmen der Darmstädter Tage der Transformation das fünfte h_da-Dialogforum im Schader Forum in Darmstadt statt. Auf dem Podium zum Thema "Postwachstumsökonomie für kleine und mittlere Unternehmen" wurde lebhaft diskutiert, ob und wie eine Postwachstumsökonomie für den Mittelstand funktionieren kann oder ob gemäß Postwachstums-Perspektive sogar die einzig mögliche Lösung zur Bewältigung der planetarischen Dreifachkrise ist. Susanne Langsdorf, Senior Fellow am Ecologic Institut in Berlin, erläuterte die mögliche Rolle von Kreislaufwirtschaftslösungen zur Bewältigung der Herausforderungen und ging auf die aktuellen politischen Aktivitäten auf nationaler und europäischer Ebene zur Transformation zu einer grün(er)en Wirtschaft ein.
Das Nature of Cities Festival 2024 war eine besondere dreiwöchige Veranstaltung, die fast 400 Forscher:innen, Künstler:innen, Aktivist:innen sowie Enthusiasten aus ganzer Welt zusammenbrachte, um die Bedeutung und Schönheit der städtischen Natur zu feiern. Als stolzer Partner der Veranstaltung leitete das Ecologic-Institut-Team für naturbasierte Lösungen (Englisch: Nature-based Solutions, NbS) zwei Sessions während der Präsenzwoche des Festivals, welche vom 3. bis 7. Juni 2024 in Berlin stattfand.
Der Übergang zu einer effizienten Nutzung und einem schonenden Umgang mit Ressourcen wird angesichts der verschiedenen globalen Krisen immer dringlicher. In diesem Bericht werden Dokumente und Formate mit den Schwerpunkten Ressourceneffizienz, Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft auf deutscher, europäischer und internationaler Ebene analysiert und wichtige Entwicklungen und zu erwartende Trends in der Ressourcenpolitik sowie Forschungsbedarfe skizziert. Angesichts der rapiden Zunahme der globalen Ressourcennutzung, getrieben durch Bevölkerungswachstum und wirtschaftliche Expansion, stellt der Übergang zu einer ressourceneffizienten und kreislauforientierten Wirtschaft eine zentrale Herausforderung dar. Der Bericht betont, dass sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene innovative und effektive politische Maßnahmen erforderlich sind, um diesen Übergang zu fördern und umzusetzen.
Dieser Abschlussbericht bietet eine Analyse der Innovations- und Verbreitungsprozesse von Infrastrukturlösungen, die auf eine erhöhte Nachhaltigkeit und Resilienz abzielen. Die Forschung wurde im Rahmen des TRAFIS II-Projekts durchgeführt.
Ein wichtiger Schritt wurde mit der Einbeziehung von fast 1500 landwirtschaftlichen Betrieben in 26 EU-Ländern gemacht, die ein breites Spektrum an landwirtschaftlichen Systemen abbilden. Die meisten Betriebe sind im Bereich der Tierhaltung und der gemischten Landwirtschaft tätig, gefolgt von spezialisierten Ackerkulturen und schließlich Gartenbaukulturen. Etwa 25 % aller Betriebe sind Biobetriebe, und das in allen Sektoren.
Das Legal Team des Ecologic Instituts unterstützt das Auswärtige Amt bei der Vorbereitung und Durchführung der internationalen Klimaverhandlungen, insbesondere bei der Identifizierung und Analyse deutscher, EU und internationaler Verhandlungspositionen. Dieses Projekt baut auf früheren Arbeiten in den Projekten zu "Wissenschaftlicher und rechtlicher Unterstützung der Klimaverhandlungen" auf.
Am 4. April 2024 stellte Mandy Hinzmann auf der Europäischen Citizen Science-Konferenz in Wien Erkenntnisse über die Kommunikation und bewährte Verfahren des Citizen Science-Programms "Plastic Pirates" vor. In ihrem Vortrag hob sie hervor, dass effektive Kommunikationsstrategien für den Erfolg von Citizen-Science-Initiativen entscheidend sind.
Das Brandenburger Kabinett hat im März 2023 ein Moorschutzprogramm verabschiedet, welches auf die Nationale Moorschutzstrategie und die Bund-Länder-Zielvereinbarung "Klimaschutz durch Moorbodenschutz" von 2021 aufbaut. Das Projekt zielt darauf ab, Empfehlungen für die Kommunikation zum Moorschutz in Brandenburg zu entwickeln. Dazu wird die aktuelle Kommunikationslandschaft zum Thema Moorschutz untersucht. Das Ecologic Institut wurde vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg beauftragt.
Dieses Poster bietet einen detaillierten Einblick in das neues Projekt "Water Stewardship" im Auftrag des WWF, das sich auf die Förderung des Wasserrückhalts, der Wasserqualität und der Biodiversität in der deutschen Landwirtschaft konzentriert. Ziel dieses Projekts ist es, durch nachhaltige Praktiken die Resilienz gegenüber Klimaveränderungen zu stärken und die Ökosystemleistungen zu verbessern. Das Poster verweist auch auf den konzeptionellen Hintergrund der Studie sowie die zukünftigen Ziele des Projekts, einschließlich der Ausweitung der Maßnahmen auf weitere Regionen und Entscheidungsskalen.
Der Policy Brief erörtert, wie ein dediziertes SPI als subsidiäres Organ etabliert werden sollte, das effektiv mit bestehenden Wissenschafts-Politik-Panels anderer Multilateraler Umweltabkommen zusammenarbeitet. Eine solche Schnittstelle würde nicht nur die Synergie zwischen verschiedenen Umweltinitiativen fördern, sondern auch sicherstellen, dass wissenschaftliche Erkenntnisse präzise in handlungsrelevante Politikempfehlungen übersetzt werden. Zu den Hauptaufgaben des SPI gehören die Bewertung und Überwachung von Interventionsstrategien, die Festlegung von wissenschaftlich fundierten Reduktionszielen und die kontinuierliche Aktualisierung der sicherheits- und nachhaltigkeitsbezogenen Kriterien für Kunststoffe und Chemikalien.
Inmitten der intensiven globalen Bemühungen, die Plastikverschmutzung zu bekämpfen, hebt die Scientists' Coalition for an Effective Plastics Treaty die kritische Rolle der Reduktion von Primärplastikpolymeren hervor. Die Scientists' Coalition, bestehend aus führenden Wissenschaftler:innen weltweit, argumentiert in ihrem jüngsten Policy Brief, dass ohne eine erhebliche Verringerung der Produktion dieser Polymere, die effektive Bekämpfung der Plastikverschmutzung nicht möglich ist. Der dringende Aufruf zielt darauf ab, die Aufmerksamkeit auf die Notwendigkeit zu lenken, den Plastikkreislauf bereits an seiner Quelle – der Produktion von Primärplastikpolymeren – zu unterbrechen. Dieser Ansatz ist entscheidend, da er direkt die Menge der Kunststoffe reduziert, die letztendlich in unsere Umwelt gelangen.
Das Projekt wird dazu beitragen, sektorübergreifende (Klimaschutz-)Maßnahmen, Instrumente und Programme zu identifizieren, die zu einer klimaneutralen Kreislaufwirtschaft in der EU beitragen. Ziel ist es, Optionen zur Optimierung des politischen Zusammenspiels in verschiedenen Regionen zu identifizieren, um die europäischen Klimaschutzziele zu unterstützen und die Ambitionssteigerung in diesem und im nächsten Jahrzehnt zu beschleunigen.
Im Auftrag des WWF untersuchte das Projekt, wie Unternehmen aus energieintensiven Branchen grüne Leitmärkte wahrnehmen. Ziel war es, Einblicke in die Voraussetzungen, Hemmnisse und politischen Rahmenbedingungen zu gewinnen, die für die Entwicklung solcher Märkte relevant sind.