Das Ecologic Institut erforscht umweltbezogene Bedrohungen der Sicherheit im Arktischen Meer. Die Arbeit gipfelt in einem mit NATO Advanced Research Workshop sowie einem Buch über die Vermeidung von Konflikten über knappe Ressourcen sowie Bedrohungen der Umweltsicherheit mit destabilisierender Wirkung in wirtschaftlicher, kultureller und politischer Hinsicht. Hauptsponsor des Vorhabens ist das NATO Science for Peace and Security Programme (SPS).
Die Debatte über Geo-Engineering ist nicht aufzuhalten. Starke Interessen drängen auf Forschung und experimentelle Anwendung. Geo-Engineering ist bestenfalls ein Spiel auf Zeit, immer aber auch eine gefährliche Ablenkung von Emissionsminderung und Anpassung an den Klimawandel. Richtig geführt kann die Debatte dazu beitragen, zentrale Fragen der Gestaltung internationaler Institutionen zu klären, argumentieren R. Andreas Kraemer und Ralph Czarnecki vom Ecologic Institut in Internationale Politik, Deutschlands führender Zeitschrift für außenpolitische Fragen.
Dieses Projekt arbeitete die Auswirkungen des Biodiversitätsverlustes auf besonders anfällige Gruppen in Europa und in Entwicklungsländern heraus. In diesem Zusammenhang wurde ein besonderes Augenmerk auf die Beschäftigung gelegt, die stark von der Nutzung natürlicher Ressourcen und dementsprechend von funktionierenden Ökosystemen abhängt. Die Analyse baut auf dem Millenium Ecosystem Assessment auf, um die Verbindung zwischen Biodiversität und der Bereitstellung von Ökosystemleistungen zu beschreiben und daraufhin ein Verständnis zu entwickeln, in welcher Beziehung der Wohlstand von Menschen zur Biodiversität steht.
Dieses Projekt ist ein wichtiges Projekt der Europäischen Kommission im Wasserbereich, um ihre umfassende Anpassungsstrategie vorzubereiten. Es zielt darauf, die Wasser bezogene Verwundbarkeit gegen Auswirkungen des Klimawandels zu identifizieren und geeignete Anpassungsmaßnahmen zusammenzustellen und zu bewerten. Dabei werden die Vulnerabilität und Anpassungskapazität verschiedener Sektoren in Europas Flussgebieten betrachtet. Das Projekt soll die Kohärenz, Rechtzeitigkeit und Effektivität von Anpassungsbemühungen in Europa unterstützen.
Elektromobilität kann möglicherweise erheblich dazu beitragen, die Klimaziele der Europäischen Union (EU) auch im Verkehrssektor zu erfüllen. Die Umweltwirkung einer weitreichenden Marktdurchdringung ist bisher unbekannt. Dieses Projekt entwickelte mögliche Szenarien zur Verbreitung der Elektromobilität in der EU bis zum Jahre 2050 und darauf aufbauend formulierte Politikempfehlungen. Der Report steht als Download zur Verfügung.
Sowohl durch die Folgen des Klimawandels als auch durch die wachsende Nachfrage an Meeresressourcen, ist die Entwicklung ganzheitlicher meerespolitischer Ansätze zu einem wichtigen politischen Ziel in der EU und den USA geworden. Aufgrund dieser auf beiden Seiten des Atlantiks vorhandenen Bereitschaft, bestehen derzeit gute Chancen, Fortschritte bei der Umsetzung einer integrierten Meerespolitik erzielen zu können. Vor diesem Hintergrund koordinierte das Ecologic Institut ein transatlantisches Projektteam, welches eine Serie von Multi-Stakeholder Workshops organisierte, welche Experten aus der EU und den USA die Möglichkeit gab Best-Practices im Bereich der integrierten Meerespolitik zu entwickeln.
Der Schwerpunkt der Studie liegt auf der Entwicklung eines "eurokompatiblen" Zahlungssystems, das es ermöglichen könnte, den Landwirt für die vom Nass-Pufferband erbrachten Umweltleistungen zu entschädigen. Die Studie steht als Download zur Verfügung.
Mit ihrer Strategie "Europa 2020" hat die EU sich das Ziel auf die Fahnen geschrieben, bis 2020 intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum zu erreichen. Dazu gehört der Strukturwandel zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft. Um zu überprüfen, ob die europäischen Volkswirtschaften auf dem richtigen Weg zu diesen Zielen sind, und um die Fortschritte der Mitgliedsstaaten zu bewerten, sind neue Monitoringmechanismen nötig. Zusammen mit belgischen, britischen und polnischen Forschern hat das Ecologic Institut Monitoring-Ansätze für den Strukturwandel zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft entwickelt und bewertet.
Die Arktis wird oft als Indikator für den globalen Klimawandel bezeichnet. Gemäß der Klimafolgenabschätzung für die Arktis (Arctic Climate Impact Assessment, ACIA) und den neusten Einschätzungen des IPCC, beträgt dort die Geschwindigkeit der Erwärmung das Doppelte des globalen Durchschnittswerts, mit Prognosen, dass ein weiterer Anstieg zu beträchtlichem Verlust des arktischen Meereseis und großflächiger Schmelze des Permafrosts führen wird.