In ihrem Politikpapier für die Friedrich-Ebert-Stiftung untersuchen Nils Meyer-Ohlendorf und Christiane Gerstetter wichtige Aspekte des Verhältnisses zwischen Klima- und Handelspolitik. Sie gehen der Frage nach, welche handelsrelevanten Maßnahmen Staaten als Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels ergreifen sollten und untersuchen, ob diese in Einklang mit dem Recht der Welthandelsorganisation (WTO) stehen. Besonders Augenmerk liegt dabei auf der Position von Entwicklungsländern. Ein Schwerpunkt des Papiers ist die entwicklungspolitisch besonders relevante Frage des Transfers von klimafreundlicher Technologie in Entwicklungsländer.
Welche Querverbindungen bestehen zwischen der ökologischen Krise, vor allem in Gestalt des Klimawandels, und der Finanz- und Wirtschaftskrise? Dieser Frage gehen die Autoren und die Autorin des Ecologic Instituts in diesem Kapitel des Jahrbuchs Ökologie 2010 nach. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass eine gemeinsame Ursache beider Krisen ökologisch und sozial nicht nachhaltige Produktions- und Konsummuster sind.
Das Projekt begleitete die Weiterentwicklung des europäischen Emissionshandelssystems (ETS). Hintergrund waren zu erwartende und teilweise bereits neu beschlossene europarechtliche Änderungen des bestehenden Systems, zu denen die Einbeziehung des Flugverkehrs, neue Zuteilungsregeln sowie die CCS-Richtlinie gehörten. Das Ecologic Institut unterstützte das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) durch praxisorientierte juristische Analysen bei der Vorbereitung und Umsetzung entsprechender Regelungen.
"Einsatz Europa – Was wir Barack Obama anbieten können" ist das Thema des ersten Heftes der von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) herausgegebenen Zeitschrift "Internationale Politik" im Jahre 2009. R. Andreas Kraemer von Ecologic veröffentlichte darin einen Ausblick auf Möglichkeiten künftiger Zusammenarbeit zwischen Europa und den USA in der Klima- und Energiepolitik zur gemeinsamen Bewältigung der Transformationsherausforderung sowie in der Arktis als Region, in der sich die Zukunft internationaler Zusammenarbeit entscheiden kann.
<p>
Ecologic Institut Senior Fellow Dr. Ingmar von Homeyer hielt im Rahmen eines Expertenseminars einen Vortrag zu den Herausforderungen der Implementation von EU Rahmenrichtlinien. Hierbei verdeutlichte er Unterschiede in den Implementationsanforderungen verschiedener Typen von Umweltrahmenrichtlinien.</p>
Um einen angemessenen Beitrag zum Klimaschutz in Deutschland zu leisten, beschloss der Berliner Senat im Jahr 2006 das Landesenergieprogramm 2006-2010. Das Ecologic Institut war an einer Halbzeitbewertung des Programms beteiligt, die dazu diente, die bisherigen Fortschritte bei der Umsetzung zu beurteilen und Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Klima- und Energiepolitik des Landes Berlin zu erarbeiten.
Aufkommende Emissionshandelssysteme in den Vereinigten Staaten bieten die Möglichkeit einer zukünftigen Marktverknüpfung mit dem europäischen Emissionshandelssystem. Wenngleich eine derartige Verknüpfung die Aussicht auf einen größeren Markt mit höherer Liquidität und damit insgesamt eine effizientere Ressourcenallokation bietet, können Unterschiede in der Ausgestaltung der verknüpften Handelssysteme die Wirksamkeit des Marktes als umweltpolitisches Instrument gefährden.
Ländliche Räume stehen vor einer Reihe von neuen Herausforderungen wie Klimawandel, Biodiversitätsverlust und die steigende Nachfrage nach Biomasse. Ziel dieser Veranstaltungsreihe zu verschieden Themen und mit breiter Teilnehmerschaft war die Erarbeitung von Förderungsstrategien für Innovationen in ländlichen Räumen, die mit einem naturverträglichen Wirtschaften im Einklang stehen.
Das Ecologic Institut trug zum Hauptgutachten 2011 des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) bei. In seinem Beitrag analysiert das Ecologic Institut die Konjunkturprogramme Chinas, Deutschlands, Großbritanniens, Koreas, Japans und der USA aus Umweltsicht. Die Analyse steht hier zum Download zur Verfügung.
Die Bewertung von Umweltgütern sowie von Veränderungen in der Umweltqualität ist in der Umweltpolitik von zentraler Bedeutung, um die Kosten für die Erreichung von Umweltzielen ins Verhältnis zu ihrem Nutzen zu setzen. In ihrem Artikel, der in der Fachzeitschrift "Ökologisches Wirtschaften" (Ausgabe 4/2008) erschienen ist, stellen Holger Gerdes und Anneke von Raggamby eine Methodik vor, um den Einfluss von Bewertungsstudien auf die Politikgestaltung zu messen.
<p>
In Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 wird die Rolle von Regierungspolitik bei der Förderung kohlenstoffarmer Technologien, Energieeffizienz und erneuerbarer Energien mit neuen Augen gesehen. Am 29. Oktober 2008 veranstalteten die Friedrich Ebert Stiftung, Sustainable Prosperity, und das International Institute for Sustainable Development (IISD) einen deutsch-kanadischen Dialog in Ottawa, Ontario, zum Thema "Business, Environment, and Energy". Hans-Joachim Ziesing von Ecologic behandelte dabei die Frage "Government Policy: Helping or Hindering Sustainable Growth in the New Energy Economy?"</p>