Beyer, Peter; Clare Coffey; Anneke Klasing 2003: Actively Shaping European Environmental Policy – Briefing Paper on the Draft Constitution for Europe. Ecologic Institute, IEEP, Berlin/Brussels.
Umweltverwaltungen in den USA suchen tagtäglich nach Lösungen für komplexe Umweltprobleme. Dabei dienen umweltpolitische Instrumente und Best Practice Beispiele aus dem Ausland zunehmend als Vorbilder. Gerade in Ländern wie Deutschland, den Niederlanden, Schweden, Dänemark oder Australien wurden für ähnliche Probleme kreative und oft sehr erfolgreiche Lösungen gefunden. Diese Aufnahme innovativer Umweltpolitik ist eine paradigmatische Veränderung – an die Seite des U.S. amerikanischen Exports von Know-how und Dollars gesellt sich nun der Import guter Ideen aus aller Welt.
Welche Auswirkungen haben EG-Vertragsverletzungsverfahren zur Umsetzung der EU-Naturschutzgesetzgebung? Und wie können Schutzgebiete dazu beitragen, die Forderungen dieser Richtlinien durch nachhaltiges Management sowie durch eine nachhaltige Finanzierung zu erfüllen?
Die Erklärung von Laeken, die den Konvent zur Zukunft Europas einberief, erteilte ihm ein breites, grundlegendes Mandat zur Umstrukturierung der Aufgabenverteilung zwischen der EU und den Mitgliedsstaaten. Der Konvent zog jedoch keine grundsätzliche Neuzuweisung von Kompetenzen in Erwägung, sondern konzentrierte sich hauptsächlich auf die Aufgabe, die Kompetenzverteilung transparenter zu gestalten. Ecologic hat einen Brief veröffentlicht, der das gegenwärtige System der Kompetenzaufteilung in der Verfassung zum Gegenstand hat. Er zeigt die Auswirkungen des Systems auf und analysiert es aus umweltpolitischer Sichtweise.
Die Erklärung von Laeken, die dem Europäischen Konvent sein Mandat erteilte, forderte institutionelle Reformen zur Verbesserung der Effizienz, der demokratischen Verantwortlichkeit und der Transparenz der EU. Der Konvent hat zwar den Verfassungsentwurf im Juni/Juli 2003 angenommen, die Implikationen des Vertrags für die Umwelt bleiben dennoch in hohem Maße ungewiss. Ecologic veröffentlichte einen Brief, in dem der Verfassungsentwurf analysiert wird. Darin werden außerdem weiter gefasste Reformoptionen hinsichtlich ihrer Vorzüge und Unzulänglichkeiten aus Umweltsicht erfasst, die den Hintergrund der Konventsdiskussionen geprägt haben: Welche grundsätzlichen Optionen gibt es für eine Verbesserung der Effizienz, der demokratischen Verantwortlichkeit und der Transparenz der EU? Wie werden diese aus der Umweltperspektive bewertet?
In Übereinstimmung mit Artikel 2.2 des Kyoto-Protokolls haben sowohl die Internationale Schifffahrts-Organisation (IMO) als auch die Internationale Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) begonnen, die Treibhausgasemissionen im Rahmen der internationalen Luftfahrt und Seeschifffahrt zu berücksichtigen. Der Fortschritt erfolgt allerdings nur langsam, denn weder die ICAO noch die IMO haben wirksame Maßnahmen ergriffen. Trotzdem bestehen Möglichkeiten, den Fortschritt zu beschleunigen.
Unternehmen, Städte, Staaten, Universitäten, Kirchen etc. bemühen sich zum Schutz des Erdklimas um eine Verminderung von Treibhausgasemissionen. Ein transatlantischer Überblick von Michael Northrop zeigt eine Vielfalt von Initiativen in den USA und Europa. Michael Northrop, ist Direktor des Förderprogramms für Nachhaltige Entwicklung beim Rockefeller Brothers Funds (RBF) in New York und Autor dieses Papers.
In seiner Dissertation untersucht Dr. Simon Marr, Jurist bei Ecologic Legal, das Vorsorgeprinzips im Seevölkerrecht. Hauptanliegen der Studie ist es, dessen Status als Norm des Völkergewohnheitsrechts unter Berücksichtigung struktureller und prozessualer Besonderheiten zu klären.
2003: Deliverable 1 - EUROMARKET Water Liberalisaion Scenarios - Analysis of the European Unions Explicit and Implicit Policies and Approaches in the Larger Water Sector. ENGREF/IHE/EPFL/Paris VIII/Delft UT/University Bocconi/University of Birmingham/Ecologic/UCL/University of Zaragoza.
Ecologic-Experten schreiben ein Kapitel über die Rolle privater Unternehmen und ihre behördliche Überwachung für ein OECD-Buch über "Soziale Aspekte und Preispolitik in der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung". In diesem Buch wird die Verknüpfung von Umweltbelangen und sozialen Aspekten in den Wasserpreispolitiken der OECD-Länder untersucht.
Hamada, Ana-Mari M.; Eduard Interwies; R. Andreas Kraemer 2003: Water Governance & Private Sector Participation in OECD Countries. Ecologic-Institut für Internationale und Europäische Umweltpolitik, Berlin.
Dieser Ecologic Brief wurde im Projekt EcoFuturum "Debatte zur Zukunft Europas: Umweltpolitik aktiv gestalten" erarbeitet. Er ist Teil einer Serie von Beiträgen zur europäischen Verfassungsdiskussion und setzt somit die Tradition von Ecologic fort, an der umweltgerechten Gestaltung der EU-Verträge mitzuwirken.
Welche Auswirkung haben EG-Vertragsverletzungsverfahrens zur Umsetzung der EU-Naturschutzgesetzgebung in dem betreffenden Gebiet? Welchen Beitrag können die Verfahren des Europäischen Gerichtshofes leisten, um beispielsweise die Umsetzung der FFH-Richtlinie zu fördern? Und wie können umgekehrt Schutzgebiete dazu beitragen, die Forderungen dieser Richtlinien durch nachhaltiges Management sowie durch eine nachhaltige Finanzierung zu erfüllen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Konferenz "Applying EU Environmental Legislation in the Field of Marine and Coastal Protection", welche am 19. und 20. Mai 2003 auf der Ionischen Insel Zakynthos stattfand. Die Veranstaltung wurde im Auftrag vom Bellagio Forum von Ecologic in Zusammenarbeit mit dem "National Marine Park of Zakynthos" vorbereitet und durchgeführt.
Für das von der UN-Economic Commission of Europe (UN-ECE) organisierte Treffen der Umweltminister des weiteren europäischen Kontinents in Kiew, Ukraine wurde zur Vorbereitung der Kiew Bericht "Europe's environment: The third assessment" verfasst und am 21. Mai veröffentlicht. Kapitel 13, das den Fortschritt bei der Verwaltung von Umweltfragen zum Gegenstand hat, wurde mit der Hilfe von Ecologic und dem IEEP London erstellt.