Eine wettbewerbsfähige, saubere und gerechte EU-Wirtschaft hängt von intelligenter Governance ab. Dieses Papier schlägt acht vorrangige Maßnahmen vor, um die Governance der Transformation in der EU einfacher und schlanker sowie stärker leistungs- und wirkungsorientiert zu gestalten.
Diese Infografik stellt das derzeitige Modell der Materialnutzung dar und veranschaulicht, wie Rohstoffgewinnung, Produktion, Konsum und Entsorgung Umweltbelastungen verursachen. Zudem skizziert sie zentrale politische Handlungsansätze, um strukturelle Barrieren zu überwinden, den Ressourcenverbrauch zu reduzieren und das menschliche Wohlergehen vom Umweltschaden zu entkoppeln.
Diese lösungsorientierte Infografik stellt naturbasierte Lösungen (Nature-based Solutions, NbS) als systemische Antworten auf die dreifache planetare Krise vor. Sie veranschaulicht, wie Maßnahmen wie die Wiederherstellung von Feuchtgebieten, der Schutz von Mangroven oder grüne Infrastrukturen im urbanen Raum gleichzeitig dem Klimawandel, dem Verlust der biologischen Vielfalt und der Umweltverschmutzung entgegenwirken können und dabei zusätzliche Vorteile für Gesundheit, Resilienz und Lebensgrundlagen schaffen.
Naturbasierte Lösungen (NbS) können mehrere Dimensionen der dreifachen planetaren Krise gleichzeitig adressieren – Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Umweltverschmutzung – und dabei Vorteile für Mensch und Ökosysteme schaffen. Diese Infografik veranschaulicht, wie NbS als systemische Antworten wirken können, wenn sie unter den richtigen Bedingungen konzipiert und umgesetzt werden. Sie zeigt, wie Maßnahmen wie Mangrovenrenaturierung, künstlich angelegte Feuchtgebiete und urbane grüne Infrastruktur (z. B. begrünte Fassaden und Wände) zugleich zur Minderung und Anpassung an den Klimawandel beitragen, die Biodiversität stärken und Belastungen durch Umweltverschmutzung verringern können. Darüber hinaus hebt sie die breiteren gesellschaftlichen Herausforderungen hervor, zu deren Bewältigung NbS beitragen können – darunter Wasser- und Ernährungssicherheit, menschliche Gesundheit, Risikominderung sowie die Umkehrung von Umweltdegradation.
Eine Reihe von vier Infografiken visualisiert die zentralen Erkenntnisse aus zwei eng miteinander verbundenen Berichten zur planetaren Dreifachkrise, die vom Umweltbundesamt (UBA) veröffentlicht wurden: "The Interconnected Challenges of Climate Change, Biodiversity Loss and Environmental Pollution: Drivers, Interdependencies and Impacts of the Triple Planetary Crisis" sowie "Moving from Interconnected Crises to Systemic Solutions. Resource Efficiency, Nature-based Solutions, and Systemic Transformation as Responses to the Complexity of the Triple Planetary Crisis". Gemeinsam übersetzen sie komplexe Analysen in anschauliche visuelle Darstellungen.
Das Fact Sheet erläutert, warum Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Umweltverschmutzung als eine systemisch miteinander verflochtene Krise verstanden werden müssen, die von gemeinsamen Treibern wie Ressourcenverbrauch, Landnutzungsänderungen und strukturellen Ungleichheiten geprägt ist.
Dieser Bericht untersucht, wie sieben Länder, darunter Brasilien, Ruanda, Kolumbien, Schweden, Japan, Neuseeland und Panama, Klima-, Biodiversitäts- und Umweltverschmutzungspolitiken in ihren nationalen Strategien miteinander verknüpfen. Durch die Analyse nationaler Klima- und Biodiversitätspläne sowie relevanter Governance-Mechanismen in geographisch und sozioökonomisch sehr unterschiedlichen Ländern bewertet der Bericht, ob und wie diese Politikfelder integriert sind und wie institutionelle Koordination und Umsetzungsprozesse ihre Wirksamkeit beeinflussen.
Die planetare Dreifachkrise ist eine systemische Herausforderung und nicht die Summe dreier isolierter Problemlagen: Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Verschmutzung verstärken sich gegenseitig durch gemeinsame Treiber und Rückkopplungen und gefährden sowohl planetare als auch menschliche Lebensgrundlagen. Sie wird angetrieben durch die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, nicht nachhaltige Produktions- und Konsummuster, die Übernutzung von Land und natürlichen Ressourcen sowie durch strukturelle Ungleichheiten. Sieben der neun planetaren Belastungsgrenzen sind bereits überschritten, wodurch Ökosysteme an Kipppunkte geraten. Gleichzeitig verstärken sektorale Dynamiken – etwa der Energiesektor mit hohen Treibhausgasemissionen, Landdegradation und Schadstoffeinträgen; die Landwirtschaft mit Plastik- und Nährstoffverschmutzung, Biodiversitätsverlust und Klimawirkungen; sowie der Bausektor mit hohem Land-, Material- und Energiebedarf und entsprechenden Emissionen und Lebensraumverlusten – den Druck auf Umwelt und Gesellschaft. Die Auswirkungen sind ungleich verteilt: Indigene Gemeinschaften, einkommensarme Bevölkerungsgruppen und Länder, Frauen und Jugendliche tragen die größten Belastungen, verfügen jedoch über die geringsten Entscheidungsbefugnisse und Ressourcen zur Anpassung.
Dieses Fact sheet fasst die zentralen Inhalte der Publikation von Burgos Cuevas et al. (2025): Moving from interconnected crises to systemic solutions. Resource efficiency, nature-based solutions, and systemic transformation as responses to the complexity of the triple planetary crisis. Interim report, Climate Change 83/2025. Umweltbundesamt, Dessau-Roßlau. https://doi.org/10.60810/openumwelt-8108 zusammen.
Der Bericht "The Interconnected Challenges of Climate Change, Biodiversity Loss and Environmental Pollution" liefert eine systematische Analyse der planetaren Dreifachkrise. Er zeigt, warum Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Umweltverschmutzung nicht isoliert verstanden und angegangen werden können, sondern gemeinsame Treiber, Rückkopplungsmechanismen und kaskadierende Effekte aufweisen. Ziel des Berichts ist es, bestehende Wissenslücken zu schließen und politischen wie wissenschaftlichen Akteur:innen ein integriertes, ganzheitliches Verständnis zu vermitteln.
Dieser Bericht untersucht die Gründe für Unterrepräsentation "häufig ausgeschlossener Interessengruppen" und entwirft Maßnahmen zu ihrer Vermeidung. Die Veröffentlichung erläutert Vorteile der Inklusivität, identifiziert Schlüsselbarrieren wie systemische Ungleichheiten und mangelndes Vertrauen und bietet umsetzbare Strategien für die Einbindung von CES in allen Phasen der NbS-Ko-Kreation.
ZirTeNet präsentierte sich am 27. und 28. November 2025 auf der Aachen-Dresden-Denkendorf International Textile Conference (ADD-ITC) im Eurogress Aachen mit einem Überblick über aktuelle Forschungsarbeiten in den Verbundprojekten zur Transformation der Textilwirtschaft. Am Informationsstand im Foyer informierten Doris Knoblauch und Yannick Heni über Fortschritte in den laufenden Verbundprojekten und führten zahlreiche Gespräche mit Fachpublikum aus Wissenschaft, Industrie und Politik.
Der vorliegende Bericht diskutiert Kriterien, die sinnvollerweise für die Priorisierung nachgelagerter Produkte für den CBAM-Einbezug angewendet werden könnten. Erörtert werden die Bedeutung und Eignung verschiedener Kriterien sowie die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Daten für die Anwendung der Kriterien.
In dieser Folge des MERLIN Podcasts steht die Rolle der Landwirtschaft bei der Wiederherstellung von Süßwasserökosystemen im Mittelpunkt. Die Hosts sprechen mit Dr. Josselin Rouillard, einem Ecologic Instiutute Forscher und Mitarbeiter am EU-geförderten MERLIN-Projekts, darüber, wie wasserfreundliche Landwirtschaft in ganz Europa verbreitet werden kann. Auf Grundlage neuer politischer Empfehlungen diskutieren sie, wie die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) weiterentwickelt werden könnte, um Süßwasserökosysteme besser zu schützen und wasserresiliente Agrarlandschaften zu fördern.
Am 19. November 2025 veranstaltete die EU Blue Parks Community im Rahmen der Mission Ozeane & Gewässer ihren fünften Workshop mit dem Titel "Achieving Mission Ocean and Waters Protection Targets: Showcasing the EU Blue Parks Projects". Die virtuelle Veranstaltung brachte rund 100 Akteur:innen aus Behörden, Wirtschaft, Forschungseinrichtungen und der Zivilgesellschaft zusammen.