Am 22. Januar 2018 präsentierten Dr. Nils Meyer-Ohlendorf und Philipp Voß vom Ecologic Institut in Brüssel den Bericht "The EU Emission Budget and its Implications for EU Climate Action". Neben der Diskussion, was ein "fairer" Beitrag der EU nach dem Pariser Abkommen ist, skizzierten sie mögliche Treibhausgasemissionsbudgets für die EU. Vortragsfolien, Agenda und Teilnehmerliste stehen zum Download zur Verfügung.
In einer Zeit der Turbulenzen und des Wandels in der EU stellte der Tönissteiner Kreis seine Jahrestagung unter den Titel "Grüne Brücken für die Zukunft – Europäisch gestalten". Im Rahmen dessen diskutierte Dr. Camilla Bausch (Ecologic Institut) mit Graeme Maxton (Generalsekretär des Club of Rome), Martin Kaiser (Geschäftsführer Greenpeace Deutschland) und Dr. Markus Hartwig (Unternehmer für grüne Energie) über die Energiewende, ihre Zukunft und ihre grenzüberschreitende Einbettung.
Das Ecologic Institut trug zu einem Praxis-Leitfaden für die Evaluierung von Veränderungen in Ökosystemdienstleistungen auf lokaler Ebene bei. Der Ansatz hilft, Veränderungen mit spezifischen wasserwirtschaftlichen Maßnahmen zu verbinden und ermöglicht sowohl die Monetarisierung als auch die qualitative Abschätzung der Auswirkungen. Der Artikel steht als Download zur Verfügung.
Das Ecologic Institut entwickelte und programmierte die zweisprachige Website des Projekts "Plastik in der Umwelt" innerhalb der wissenschaftlichen Begleitforschung (PlastikNet) des Forschungsschwerpunktes "Plastik in der Umwelt – Quellen, Senken, Lösungsansätze". Auf der Website befindet sich eine interaktive Landkarte, die einen Überblick über alle geförderten Projekte gibt. Des Weiteren beinhaltet die Website Informationen zu den Projekten und Veranstaltungen sowie alle Publikationen zum Download. Nutzer haben außerdem die Möglichkeit sich für den Newsletter zu registrieren. Den Projektbeteiligten steht ein interner Website-Bereich für den Dokumentenaustausch zur Verfügung.
Schätzungen des EU-Emissionsbudgets für den Rest des Jahrhunderts sind sehr unterschiedlich, haben jedoch eines gemeinsam: Das EU-Emissionsbudget ist sehr klein und schrumpft rasch. Wenn die Emissionsbudgets der EU auf Basis der geringsten Vermeidungskosten kalkuliert würden, würden sie zwischen mageren 50 Gt (in 1,5°C Szenarien) oder 90 Gt (in 2°C Szenarien) für den Zeitraum 2020 und 2100 liegen. Mit jährlichen Emissionen von 4 Gt hätte die EU ihr 1,5°C Budget bis etwa 2032 aufgebraucht. Dieser neue Bericht des Ecologic Instituts steht als Download zur Verfügung.
Im Januar 2018 richtete das Ecologic Institut zum zweiten Mal den Winterkurs der University of Maryland zu Energie, Klimawandel und Optionen für eine postfossile Wirtschaft aus. Berlin war die erste Station in dem zweiwöchigen Programm – fortgesetzt wurde der Kurs in Venedig, dort in Kooperation mit dem Euro-Mediterranean Center for Climate Change (CMCC). In Berlin unterrichteten Grit Martinez, R. Andreas Kraemer und Benjamin Görlach Einheiten zu den Grundlagen des Klimawandels und der Klimapolitik, zur Anpassung an den Klimawandel, und zur deutschen Energiewende. Abgerundet wurde das Programm mit einer Exkursion in die Lausitz.
Edenhofer, Ottmar; Christian Flachsland und Lisa Katharina Schmid 2018: Wie der Emissionshandel wieder zur zentralen Säule der europäischen Klimapolitik werden kann. In: 12 Jahre Europäischer Emissionshandel in Deutschland. Bilanz und Perspektiven für einen wirkungsvollen Klimaschutz, 1. Aufl. Marburg: Michael Angrick, Christoph Kühleis, Jürgen Landgrebe, Jan Weiß, S. 217-244.
Dieses Buch, herausgegeben von Brendan O'Donnell, Max Gruenig und Arne Riedel vom Ecologic Institut, hebt sowohl die Vielfalt der Perspektiven und Ansätze in der Arktisforschung als auch die inhärente Interdisziplinarität des Studierens und Verstehens dieser unvergleichlichen Region hervor. Die Kapitel sind in vier frei definierbare Abschnitte unterteilt, um Raum für dynamische Interpretationen und Dialoge auf der Suche nach nachhaltigen Lösungen für die Probleme der Arktis zu schaffen. Von der Regierungsführung bis zur Technologie, von der wissenschaftlichen Forschung bis zu den Sozialsystemen, von der menschlichen Gesundheit bis zur wirtschaftlichen Entwicklung diskutieren die Autoren grundlegende Fragen und blicken dabei auf die Zukunft der Arktis. Egal, ob der Leser mit der Geschichte und Komplexität der Arktispolitik vertraut ist oder nach einer einfühlsamen Einführung in die weite Welt der Arktisforschung sucht, jeder findet auf diesen Seiten Antworten, die zu neuen Fragen und noch mehr Entdeckungen führen und damit den Grundstein für die künftige Diskussion über die Zukunft der Arktis legen.
Wunder, Stephanie; Timo Kaphengst; Ana Frelih-Larsen (2017): Implementing land degradation neutrality (SDG 15.3) at national level: general approach, indicator selection and experiences from Germany. In: Ginzky, H. et. al. (Hgg.): International Year Book of Soil Law and Policy, 191-219.
Dieser Artikel bewertet die Auswirkungen der EU-Politik auf die aquatische Biodiversität. Er zeigt wie die EU-Politiken und -Rechtsvorschriften dazu beitragen die Ziele der EU und der internationalen Biodiversität zu erreichen und/oder zu behindern. Die Autoren von Ecologic Institut, IUCN und ACTeon diskutieren den Instrumentenmix der europäischen Politik und ob Lücken im bestehenden politischen Rahmen bestehen. Der Artikel steht als Download zur Verfügung.
Dieser Business Brief zeigt die Vorteile für die Wirtschaft auf, die sich aus dem Engagement für die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) ergeben und wie das EU-Horizont-2020-Projekt Wissen, Bewertung und Management von aquatischer Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen durch EU-Politiken (AQUACROSS) die auf die Bewirtschaftung aquatischer Ökosysteme ausgerichteten SDGs unterstützen kann. Der Business Brief steht als Download zur Verfügung.
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Ein Ergebnis des vom Ecologic Institut koordinierten Forschungsprojekts "European Union Action to Fight Environmental Crime" (EFFACE) ist ein bei Hart Publishing veröffentlichter Sammelband mit dem Titel "Environmental Crime in Europe". Dr. Stephan Sina, Senior Fellow am Ecologic Institut, ist Verfasser des Kapitels zu Umweltkriminalität in Deutschland. In diesem Kapitel stellt er den für Umweltkriminalität relevanten Rechtsrahmen in Deutschland dar und bewertet seine Vereinbarkeit mit der EU Umweltstrafrechts-Richtlinie.
Die China Emissions Exchange und die Europäische Kommission waren Gastgeber der Konferenz zum Emissionshandel in China und der EU, die das Ecologic Institut am 13. Dezember 2017 in Shenzhen ausrichtete. Die Konferenz brachte Experten aus dem derzeit größten Emissionshandelssystem der Welt, dem EU ETS, und dem zukünftig großen Emissionshandelssystem in China zusammen. Die Konferenz zog einerseits Bilanz dessen, was der Emissionshandel in der EU und China bislang erreicht hat, und welche Lehren daraus gezogen werden können, andererseits ging es darum, wie der Emissionshandel dazu beitragen kann künftige klimapolitische Herausforderungen zu meistern. Die Vortragsfolien stehen online zur Verfügung.
"Kreative Umwelt – Ein Handbuch für Kunst- und Nachhaltigkeitsinitiativen in Berlin" ist die Frucht der Arbeit von Kuratorin Yasmine Ostendorf, der ersten Writer-in-Residence am Ecologic Institut. Am 12. Dezember 2017 wurde es im Buchladen Zabriskie feierlich vorgestellt. Wissenschaftler, Künstler, Kuratoren und viele interessierte Berliner kamen zusammen, um sich von der Veröffentlichung inspirieren zu lassen. Der Leitfaden ist online und in gedruckter Form erhältlich.
Im Dezember 2017 erschien die von Ecologic Institut herausgegebene Publikation "Kreative Umwelt – ein Handbuch für Kunst- und Nachhaltigkeits-Initiativen in Berlin". Das Handbuch ist das Ergebnis des ersten Writer-in-Residence-Programms des Ecologic Instituts. Kuratorin Yasmine Ostendorf führte zwei Monate lang Interviews und recherchierte Initiativen in Berlin, die in den gemeinsamen Räumen zwischen Kunst und Nachhaltigkeit arbeiten.