Die Übersichtsbroschüre 2025 begleitet den neunten von Eurostat veröffentlichten Monitoring-Bericht zu den Fortschritten bei der Verwirklichung der SDGs im EU-Kontext. Die Autorinnen und Autoren des Ecologic Instituts behandelten die Kapitel zu SDG 2 (Kein Hunger), SDG 6 (Sauberes Wasser und Sanitärversorgung), SDG 7 (Bezahlbare und saubere Energie), SDG 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz), SDG 14 (Leben unter Wasser), SDG 15 (Leben an Land) SDG 17 (Partnerschaft für Erreichung der Ziele). Der Monitoring-Bericht steht zum Download bereit.
Der Bericht wurde im Rahmen des EU-geförderten SCALE-UP-Projekts erstellt, das darauf abzielt, die gemeinschaftsgetriebene Bioökonomie in sechs europäischen Regionen zu beschleunigen: Nordschweden, Masowien (Polen), der französische Atlantikbogen, Oberösterreich, Andalusien (Spanien) und Strumica (Nordmazedonien).
Im Rahmen des Global Bioeconomy Summit 2020 organisierten Holger Gerdes und Zoritza Kiresiewa gemeinsam mit dem POWER4BIO-Projekt am 18. November 2020 eine Breakout-Sitzung zum Thema "Bioökonomie auf lokaler Ebene". Diese Sitzung bildete den Teil des Workshops "Rebooting the economy – sustainability, growth, and climate action delivered by the bioeconomy", den die EU-Kommission (DG RTD) zusammen mit BE-Rural, POWER4BIO und weiteren Partnern gestaltete. Holger und Zoritza übernahmen die Programmgestaltung: Sie stellten BE-Rural vor, führten partizipative Methoden ein und koordinierten den Ablauf über digitale Plattformen, sodass sich über 30 Teilnehmende interaktiv einbrachten.
Am 12. Dezember 2024 traf sich im Rahmen des SCALE-UP-Trainingsprogramms der abschließende Workshop des Work Streams 7. 72 Bioökonomie-Akteur:innen aus den SCALE-UP-Fokusregionen und darüber hinaus kamen zusammen, um zentrale Ergebnisse zu reflektieren und Prioritäten für die Aktualisierung der EU-Bioökonomiestrategie abzuleiten. Zoritza Kiresiewa (Ecologic Institut) eröffnete die Session mit der Betonung zweier Ziele: Erstens die Diskussion wesentlicher Themen – wie die Harmonisierung regulatorischer Rahmen, die Integration von Produzentinnen in Wertschöpfungsketten und den Umgang mit Ressourcenkonkurrenzen –, die die zukünftige EU-Bioökonomiestrategie prägen werden, und zweitens die Reflexion über die kumulierten Erkenntnisse aus SCALE-UP der vergangenen Monate und deren Bedeutung für die Politikgestaltung.
Am 31. Oktober 2024 startete im Rahmen des SCALE-UP-Trainingsprogramms die erste Session des Work Stream 7 "Balancing socio-economic and environmental objectives: Indicators, tools and practical insights". Ziel war es, Instrumente und Indikatoren vorzustellen, die Regionen dabei unterstützen, soziale, ökologische und ökonomische Ziele so auszubalancieren, dass eine nachhaltige, inklusive und regenerative Bioökonomie entsteht. Holger Gerdes und Zoritza Kiresiewa (Ecologic Institut) eröffneten die Veranstaltung für 43 Teilnehmende aus den SCALE-UP-Fokusregionen und darüber hinaus und skizzierten die Herausforderungen, wenn Bioökonomie-Ziele nicht auf Kosten anderer Nachhaltigkeitsaspekte erreicht werden dürfen.
Beteiligen Sie sich an unserem Webinar "Mapping policies and private sector initiatives for a nature-positive economy: Insights from the GoNP! Project". Am 26. Juni 2025 von 11 bis 12 Uhr stellen wir Ihnen die ersten zentralen Ergebnisse des Projekts vor.
Dieses Dokument dient als Vorabinformation für den Workshop "Perspectives on a Purchasing Programme for CRCF Permanent Carbon Removal Credits", der am 21. Mai 2025 in Brüssel stattfand und von der GD CLIMA ausgerichtet wird. Die Informationen in diesem Pre-Read fassen die vorläufigen Ergebnisse einer noch in der Entwicklung befindlichen Studie für die GD CLIMA zusammen.
Die Qualität der nationalen Umsetzung der EU-Methanverordnung (EU-MER) in den Mitgliedstaaten ist entscheidend, um die Klimaziele der EU zu erreichen und deren internationale Führungsrolle in der Klimapolitik weiter auszubauen. Methan (CH₄) ist ein starkes Treibhausgas mit hohem kurzfristigem Erwärmungspotenzial. Seine Reduzierung bietet eine kosteneffiziente Möglichkeit, die globale Erwärmung rasch einzudämmen. Dieser Bericht unterstützt rumänische Behörden, Unternehmen und zivilgesellschaftliche Organisationen bei diesem Prozess. Er bietet eine umfassende Analyse der EU-MER sowie praxisorientierte Leitlinien für eine effektive, rechtzeitige und effiziente nationale Umsetzung.
Die Qualität der nationalen Umsetzung der EU-Methanverordnung (EU-MER) in den Mitgliedstaaten ist entscheidend, um die Klimaziele der EU zu erreichen und deren internationale Führungsrolle in der Klimapolitik weiter auszubauen. Methan (CH₄) ist ein starkes Treibhausgas mit hohem kurzfristigem Erwärmungspotenzial. Seine Reduzierung bietet eine kosteneffiziente Möglichkeit, die globale Erwärmung rasch einzudämmen. Dieser Bericht unterstützt tschechische Behörden, Unternehmen und zivilgesellschaftliche Organisationen bei diesem Prozess. Er bietet eine umfassende Analyse der EU-MER sowie praxisorientierte Leitlinien für eine effektive, rechtzeitige und effiziente nationale Umsetzung.
Ein neues Papier des Ecologic Instituts und des Öko-Instituts untersucht, wie sich Kohlenstoffentnahmen anreizen lassen. Es diskutiert ausgewählte Maßnahmen, die helfen könnten, Kohlenstoffentnahmen in größerem Maßstab anzureizen
Städte in ganz Europa sehen sich zunehmendem Druck durch Klimarisiken wie Hitzewellen und Überschwemmungen ausgesetzt. Digitale Plattformen werden daher zu wichtigen Werkzeugen für eine effektive und integrative Anpassungsplanung. Das vom Stockholm Environment Institute veranstaltete Webinar "Adaptation AGORA" brachte über 100 Teilnehmende zusammen, um drei führende Plattformen zu erkunden, die naturbasierte Lösungen (NbS) im städtischen Kontext unterstützen. Natalia Burgos Cuevas, Fellow am Ecologic Institute, stellte den Urban Governance Atlas vor – eine interaktive Online-Datenbank mit über 250 politischen Instrumenten, die NbS und die Wiederherstellung von Ökosystemen in Europa, Lateinamerika und darüber hinaus unterstützen.
Die klimatischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte haben gezeigt: Deutschland steht unter Wasserstress – und das trotz regelmäßig auftretender Starkregen. Das Paradoxon liegt in der mangelnden Fähigkeit unserer anthropogen-veränderten Landschaft, Wasser zu speichern. Genau hier setzt das neue Handbuch von Ida Meyenberg et al. an. Es versteht sich als praxisnahes Kompendium für Landwirt:innen und Beratende, um den Wasserrückhalt zu verbessern, Wasserqualität zu sichern und Biodiversität zu fördern – und dies nicht als Widerspruch zur landwirtschaftlichen Produktivität, sondern als Zukunftsinvestition.
Bei der MoorNet-Abschlusstagung 2025 wurden Ergebnisse und Ansätze aus dem F+E-Vorhaben vorgestellt und deren Weiterentwicklung und zusätzliche Handlungsbedarfe diskutiert. Dabei war der Fokus auf Themen wie dem Abbau von Hemmnissen, Finanzierungsfragen sowie Kommunikations- und Vernetzungsbedarfen und -konzepten zur Stärkung und Beschleunigung der Umsetzung von Wiedervernässungsmaßnahmen auf Moorböden.
Das war eine gelungene Premiere. In kleiner Runde diskutierten unsere Forschenden mit Vertreter:innen aus Politik, Behörden und Zivilgesellschaft über Zukunftsfähigkeit und Innovationskraft Europas. Für den Impulsvortrag konnten wir mit Ulrich Wilhelm, Jurist und Journalist, Staatssekretär und Intendant des Bayerischen Rundfunks a.D., eine herausragende Persönlichkeit gewinnen, die aus der reichen Erfahrung leitender Regierungs- und Medienämter schöpfen kann.