Browne, Alison L.; Steve Dury; Cheryl de Boer et. al. 2016: "Governing for Drought and Water Scarcity in the Context of Flood Disaster Recovery: The Curious Case of Somerset, United Kingdom", in: Bressers, Hans; Nanny Bressers; Corinne Larrue (eds.): Governance for Drought Resilience. Land and Water Drought Management in Europe. Heidelberg: SpringerOpen, 83-107.
Der von Ecologic organisierte Workshop bot Experten aus Politik und Wissenschaft ein Forum sich über den derzeitigen Stand der internationalen Umweltpolitik und der transatlantischen Kooperation auszutauschen.
Während die meisten Hemmnisse für erneuerbare Bürgerenergieprojekte gut untersucht und verstanden sind, gibt es wesentlich weniger Informationen über die wirklichen Kosten und die Finanzierungsimplikationen. Der Bericht identifiziert und untersucht daher die Kosten und die finanziellen Effekte denen Bürgerenergieprojekte gegenüber stehen und vergleicht diese insbesondere mit rein kommerziell organisierten Projekten. Der Bericht, welcher von Christine Lucha und Andreas Prahl vom Ecologic Institut mitverfasst wurde, steht als Download zur Verfügung.
Um einen, mit dem Pariser Klimaabkommen einhergehenden Emissionsreduktionspfad zu erreichen, wird eine Transformation des Wirtschaftssystems notwendig, welche erhebliche private und öffentliche Ausgaben mit sich bringt. Die Auktion von Zertifikaten im EU-Emissionshandelssystem (EHS) generiert Erträge für Mitgliedstaaten, die eine bedeutende Quelle zur Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen darstellen können. Das Ecologic Institut wurde vom WWF European Policy Office (EPO) beauftragt einerseits zu untersuchen inwieweit EU-Mitgliedstaaten ihre Auktionserträge in die Klimafinanzierung reinvestieren, und andererseits zu analysieren welche Auswirkungen aktuell vorgeschlagene Reformen des EHS auf Auktionserlöse und ihre Nutzung haben.
Zur Umsetzung ihrer Verpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll zur Reduzierung der anthropogenen Treibhausgasemissionen hat die Europäische Gemeinschaft eine Richtlinie für ein europäisches Emissionshandelssystem erarbeitet. Ecologic ist vom Bundesumweltministerium damit beauftragt worden, die rechtlichen Voraussetzungen der Umsetzung dieser Richtlinie in Deutschland zu analysieren und einen Gesetzesentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie zu erarbeiten. Hieran anknüpfend wird von Ecologic ein Gesetzesentwurf zur Einführung der flexiblen Mechanismen des Kyoto-Protokolls in Deutschland erstellt.
Die Europäische Union hat eine Vielzahl von umweltrechtlichen Richtlinien und Verordnungen. Alle Mitgliedstaaten sind verpflichtet, diese anzuwenden und/oder umzusetzen; inwieweit diese Rechtsvorschriften jedoch wirksam zum Schutz der Umwelt beitragen, hängt weitgehend von ihrer tatsächlichen Durchsetzung ab. Insbesondere erfordert ein ordnungsgemäßer Vollzug von Umweltrecht ausreichendes Personal mit hinreichendem Fachwissen und angemessener technischer Ausrüstung sowie eine gute Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Behörden. Es gibt viele Hinweise darauf, dass Umweltrecht in der Praxis in den Mitgliedstaaten nicht konsequent und gleichmäßig durchgesetzt wird, also ein Vollzugsdefizit besteht. Daher hat die Europäische Kommission 2018 einen Aktionsplan für einen besseren Vollzug des Umweltrechts und eine bessere Umweltordnungspolitik veröffentlicht; er sieht verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Einhaltung der Umweltvorschriften in den Mitgliedstaaten vor. Ecologic Institut leitet ein Konsortium, das GD Umwelt bei der Umsetzung des Aktionsplans unterstützt.
Mit dem Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung in Johannesburg 2002 hat das Thema "Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster" in der internationalen Diskussion neuen Auftrieb gefunden. Die einzelnen Staaten stehen vor der Herausforderung, den dort beschlossenen "10-Jahres-Rahmen für Programme" auf nationaler Ebene mit Inhalten zu füllen. In Deutschland kann auf einer Vielzahl einzelner Ansätze und Initiativen für nachhaltige Produktions- und Konsummuster aufgebaut werden, die es nun zu bündeln gilt. Ecologic unterstützt das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt bei diesem Vorhaben.
Die AutorInnen von BIO IS, Ecologic Institut, AMEC, Danish Technical University, University of Milano und LEI haben Maßnahmen zur Schließung von Nährstoffkreisläufen in acht verschiedenen Fallstudienregionen erarbeitet. Hierbei werden praktische und strategische Möglichkeiten zur Reduktion des Nährstoffüberschusses aufgezeigt.
Dieser Bericht bietet eine Übersicht über die Gesetze und Politiken zur Erhaltung der biologischen Vielfalt in Zentralasien und der Mongolei. Die internationalen und nationalen rechtlichen Grundlagen für den Zugang zu genetischen Ressourcen, für die gerechte Verteilung der Gewinne aus deren Nutzung sowie für den Schutz indigenen Wissens werden erläutert.
<p>Warum Naturräume in der Stadt wichtig sind, leuchtet unmittelbar ein: Bäume in der Stadt spenden Schatten im Sommer; innerstädtische Parks oder Seen sind wichtige Naherholungsräume und Treffpunkte für die Stadtbevölkerung und bieten Lernräume für Kinder. Naturräume in urbanen Raum fördern menschliches Wohlbefinden und haben daneben wichtige ökologische Vorteile. Sie helfen beispielsweise bei der Bekämpfung des Klimawandels und tragen zu einem angenehmeren Stadtklima bei. Das europäische Forschungsprojekt NATURVATION, an dem Ecologic Institut beteiligt ist, untersucht naturbasierte Lösungen im städtischen Raum.</p>
Der Artikel untersucht die möglichen Wirkungen der Osterweiterung auf die EU-Umweltpolitik. Während einige Beobachter die Osterweiterung als eine mögliche Bedrohung für die Umweltpolitik der EU beschreiben, plädiert der Beitrag dafür, die Osterweiterung als eine Gelegenheit wahrzunehmen, bereits begonnene Reformprozesse zu intensivieren. Ingmar von Homeyer vom Ecologic Institut ist der Autor dieses Artikels.
Rouillard, J., Tröltzsch, J., Tarpey, J., Lago, M., Watkiss, P., Hunt, A. Bosello, F., Ermolieva, T., Goodess, C., Mechler, R., Parrado, R., Sainz de Murieta, E., Scussolini, P. (2016). The economic analysis of climate adaptation: Insights for policy-makers. ECONADAPT deliverable 10.3
"Greening of Policies – Interlinkages and Policy Integration" war der Title der vierten Berlin Konferenz über die menschliche Dimension globaler Umweltveränderung. Die von der Forschungsstelle für Umweltpolitik an der Freien Universität Berlin organisierte Konferenz fand am 3. und 4. Dezember 2004 in Berlin statt. Ecologic Fellows Benjamin Görlach und Markus Knigge sprachen über Transparenz und Partizipationsmöglichkeiten der Zivilgesellschaft bei Vergabe von Export-Krediten.
Am 31. Oktober 2016 veranstaltete das Ecologic Institute einen Dinner Dialog über das Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 und den Klimaschutzplans 2050 mit den Gastrednern Dr. Karsten Sach, BMUB, Dr. Hermann Hüwels, DIHK, und Regine Günther, WWF. Moderiert wurde die Veranstaltung von Franzjosef Schafhausen. Die 21 TeilnehmerInnen – VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft – diskutierten, welche Anforderungen der Klimaschutzplan 2050 erfüllen müsste und wie dieser die nötige Transformation hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft unterstützen könnte.