Demokratien brauchen einen Kompass schreibt Nils Meyer-Ohlendorf in seinem Beitrag für das ipg-journal. Damit Demokratien sich im Nebel der polarisierten Debatte zurechtfinden, muss der Kompass vor allem vier Dinge bieten. Erstens muss er helfen, Pluralismus zu verstehen – er muss helfen, unterschiedliche Meinungen auszuhalten und zu respektieren. Umgekehrt muss er zweitens erkennen, dass manche Positionen außerhalb des demokratischen Spektrums sind. Er muss drittens für präzise Begrifflichkeit in der Debatte sorgen. Und viertens muss er Trends in Demokratien aufzeigen. Der Beitrag steht online zur Verfügung.
Emily McGlynn, Transatlantic Fellow am Ecologic Institut, präsentierte am 25. Januar 2011 vor einheimischen Akteuren das Projekt "Arktischer Fußabdruck der EU und Politikbewertung". Dies geschah während eines von der GD Mare der Europäischen Kommission (EK) veranstalteten Side-Events der Arctic-Frontiers-Konferenz in Tromsø (Norwegen). Der Bericht über den arktischen Fußabdruck der EU wurde neben anderen Themen der arktischen Politikentwicklungen der EU diskutiert.
Das Ecologic Institut und sein Partner EMVIS Consultant Engineers haben The Nature Conservation (TNC) bei der Erstellung dieses Berichts unterstützt, indem sie die wichtigsten Wasserprobleme in Europa und die Arten von naturorientierten Lösungen beschrieben haben, die für die Bewältigung dieser Herausforderungen in Europa geeignet sind.
Die nationalen Aktionspläne für erneuerbare Energie ermöglichen einen einzigartigen Einblick in die energiepolitischen Kontexte der EU-Staaten. Für eine Vergleichsstudie zu sechs der insgesamt 27 europäischen Aktionspläne, steuerten Katharina Umpfenbach und Stephan Sina die Analyse des deutschen Aktionsplans bei.
Das Ecologic Institut ist Mitglied des European Topic Centre on Inland, coastal and marine waters (ETC-ICM), das mit der Europäischen Umweltagentur (EUA) im Rahmen eines Partnerschaftsrahmenvertrages für den Zeitraum 2019 bis 2021 zusammenarbeitet.
Dominic Marcellino, Fellow des Ecologic Institute in Washington DC, und Max Grünig, Fellow des Ecologic Institut Berlin, veröffentlichten einen Artikel über Kostendeckung in Zusammenhang mit der Wasserrahmemrichtlinie (WRRL) der Europäischen Union (EU) und den damit verbundenen Erfahrungen in Deutschland. Der Text wurde im März/April in einer Sonderausgabe des L’Acqua, einem italienischen Journal zum Thema Wasser, gedruckt. Der Artikel baut auf vorheriger Arbeit für die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) auf.
Der CIS-Leitfaden Nr. 37 schlägt einen gemeinsamen Rahmen für die Definition des guten ökologischen Potenzials vor. Das gute ökologische Potenzial ist das Umweltziel der gemäß der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) ausgewiesenen erheblich veränderten Wasserkörper. Dieser Leitfaden soll die Vergleichbarkeit der Ansätze zwischen den Mitgliedstaaten unterstützen. Seine Empfehlungen basieren auf einem gemeinsamen Verständnis der Anforderungen der WRRL zu diesem Thema und auf "Good Practice" für die Umsetzung, die im Rahmen der Gemeinsamen Umsetzungsstrategie (CIS) der WRRL entwickelt wurde.
Das Projekt begleitete die Weiterentwicklung des europäischen Emissionshandelssystems (ETS) im Hinblick auf die ab 2013 beginnende dritte Handelsperiode, die u.a. die Einbeziehung des Flugverkehrs und neue Zuteilungsregeln beinhaltete. Darüber hinaus waren die CCS-Richtlinie sowie Energieeinsparungen im Gebäudesektor Bestandteile des Projekts. Das Ecologic Institute unterstützt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) durch praxisorientierte juristische und ökonomische Analysen bei der Vorbereitung und Umsetzung der dazu erforderlichen Regelungen.
Im Rahmen von Fallstudien wurden relevante Politikmaßnahmen in den Ländern des Mittelmeerraums, des Nahen Ostens und der Sahelzone untersucht; zudem betrachtet die Studie Entwicklungen auf UN und EU Ebene. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Schnittstelle zwischen Klimawandel, Wasser, menschlicher Sicherheit und Konflikten gegenwärtig kaum Gegenstand von Politikmaßnahmen ist. Politische Initiativen, die sich explizit damit befassen, gibt es in erster Linie auf der internationalen Ebene. Die Studie steht als Download zur Verfügung.
"Von Europa wollte keiner etwas, mit Europa gab es nichts zu verhandeln." – Mit diesen drastischen Worten fasst Sascha Müller-Kraenner die Rolle der Europäischen Union auf dem Klimagipfel von Kopenhagen zusammen. In seinem Beitrag zum Jahrbuch Ökologie 2011, setzt sich der Gesellschafter und Mitbegründer des Ecologic Instituts mit der neuen Machtverteilung in internationalen Klimaverhandlungen auseinander.
Ein aktueller Kurzfilm stellt unterschiedliche Wahrnehmungen, Ansätze, und Lösungen zur Anpassung an den Klimawandel in Deutschland, Polen und den baltischen Staaten vor. Die Aufnahmen zu dem Film entstanden im Rahmen einer Workshopreihe vom 24. bis 28. Oktober 2011 in Stettin, Danzig, Klaipėda und Riga. Wissenschaftler und lokale Akteure aus Deutschland, Polen, Litauen, Lettland und Estland äußern sich zu Klimawandel und Klimaanpassung. Lokale Probleme und Lösungsansätze in den einzelnen Ländern werden beschrieben und Vorteile des internationalen Erfahrungsaustauschs betont.
<p>Im Rahmen des jährlichen EuroParc-Treffens der nordisch-baltischen Mitglieder hat das estnische Umweltministerium ein Seminar zum Thema "Geschützte Gebiete als Teil Grüner Infrastruktur" organisiert. Dort hat McKenna Davis Einblicke in die Gestaltung, Implementierung und die Finanzierung von Projekten für Grüne Infrastruktur gegeben. Unter den Teilnehmern waren Repräsentanten der Europäischen Kommission, baltischer und nordischer Nationalparks, Umweltministerien, Naturschutzbehörden und Umweltschutzorganisationen.</p>
Das vorliegende Papier des Ecologic Instituts und der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) verschafft einen Überblick über geltende Verpflichtungen für nachhaltige Entwicklung, sowie deren Mängel und mögliche Lösungsansätze, wie sie in relevanten politischen Foren verabschiedet wurden. Das Papier und die Zusammenfassung eines Expertenworkshops stehen als Download zur Verfügung.
Ecologic Institut war an der Bearbeitung der Fallstudie für das Elbe-Einzugsgebiet beteiligt, die federführend vom Institut für Umweltsystemforschung der Universität Osnabrück bearbeitet wurde. Die Fallstudie steht zum Download zur Verfügung.