Die Europa 2020 Strategie ist seit 2010 die europäische Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum. In dieser Strategie hat sich die EU fünf ambitionierte Ziele gesetzt - in den Gebieten Beschäftigung, Forschung und Entwicklung, Klimawandel und nachhaltige Energiewirtschaft, Bildung, und Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung. Die EU-Mitgliedstaaten haben diese Ziele angenommen und eigene nationale Ziele in diesen Gebieten verabschiedet. Andreas Prahl und Katharina Umpfenbach (Ecologic Institute) sind die Autoren des Kapitel 3 zu Climate change and energy. Hier wird der Fortschritt von Schlüsselindikatoren in den Feldern Treibhausgasemissionen, erneuerbare Energien und Energieeffizienz betrachtet. Die Publikation steht als Download zur Verfügung.
Die rapiden wirtschaftlichen, sozialen und sicherheitspolitischen Veränderungen und die bevorstehende Osterweiterung stellen die Europäische Union und ihre Institutionen vor neue Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund wurde der Konvent zur Zukunft der EU beauftragt, einen Entwurf für eine europäische Verfassung vorzulegen. Mit dem Projekt "Die Zukunft der Europäischen Union: Europäische Umweltpolitik aktiv gestalten" begleitet Ecologic diesen Prozess aus umweltpolitischer Sicht.
Bär, Stefani; Ingmar von Homeyer und R. Andreas Kraemer 2001: "Amsterdam Flexibility: Green Cooperation for Europe's Environment." Review of European Community & International Environmental Law, 9: 307–314. doi: 10.1111/1467-9388.t01-1-00279
Das Pariser Klimaschutzabkommen verpflichtet die Vertragsstaaten, ihre klimapolitischen Anstrengungen und Beiträge alle fünf Jahre anzuheben, d.h. mit jeder "nationally determined contribution". Der Vorschlag der europäischen Kommission vom Juli 2016 für eine Effort Sharing-Verordnung ist für die EU essentiell, um diese Pflicht erfüllen zu können. Der Vorschlag der Kommission ist indes nicht ausreichend, um sicherzustellen, dass die EU ihre klimapolitischen Anstrengungen tatsächlich kontinuierlich anhebt. Ein neues Papier des Ecologic Instituts diskutiert Optionen, wie eine neue Effort Sharing-Verordnung zur Anhebung des Ambitionsniveaus beitragen kann. Das Papier steht als Download zur Verfügung.
Welche Auswirkungen haben EG-Vertragsverletzungsverfahren zur Umsetzung der EU-Naturschutzgesetzgebung? Und wie können Schutzgebiete dazu beitragen, die Forderungen dieser Richtlinien durch nachhaltiges Management sowie durch eine nachhaltige Finanzierung zu erfüllen?
FIThydro (Fishfriendly Innovative Technologies for Hydropower) ist ein Horizont 2020-Projekt im erneuerbaren Energien Call der EU. Wissenschaftler von 26 Partnerorganisationen sowie ein internationales Expertengremium untersuchen hier die Auswirkungen von Wasserkraft auf die Ökologie des Fließgewässers und Fische im Speziellen, wobei machbare und kosteneffiziente Maßnahmen und die Entwicklung eines Entscheidungstools für Entscheidungsträger und Politiker erarbeitet werden. Das Konsortium besteht aus Universitäten, Forschungsinstituten, Kraftwerksbetreiber sowie Beratungsfirmen. FIThydro untersucht die genannten Fragestellungen an 13 Testanlagen (existierende Wasserkraftanlagen) in vier europäische Regionen: Skandinavien, den Alpen, in Frankreich/Belgien und auf der Iberischen Halbinsel.
Für die Öffentlichkeitsarbeit des Projekts "EU-Forschungsprojekt zu Umweltkriminalität" (EFFACE), erstellte das Ecologic Institut zwei Roll-ups, die bei Veranstaltungen innerhalb des Projekts genutzt werden konnten. Sie entsprechen dem Projektdesign und enthalten grundlegende Informationen zum Projekt, den Link zur Website und anschauliche Fotografien. Auf beiden finden sich die gleichen Informationen; sie unterscheiden sich jedoch bei den verwendeten Fotografien. Auf einem Banner befindet sich ein Foto des berühmten Künstlers Peter Beards, der hierfür mit dem Ecologic Institut kooperierte. Auf dem zweiten Banner finden sich Fotografien, die die Bandbreite von Umweltkriminalität aufzeigen, welche das Schwerpunktthema des Projektes ist.
Die Bewertung von Umwelt- und Ressourcenkosten spielt eine zentrale Rolle für die Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie. Benjamin Görlach und Eduard Interwies untersuchten wirtschaftliche Aspekte dieses Prozesses – etwa die Einführung kostendeckender Wasserpreise, oder die Auswahl kosteneffizienter Maßnahmen im Gewässerschutz. Die Studie für das Umweltbundesamt wurde veröffentlicht.
Im Dezember 2016 wurde die Stellungnahme zum fünften Monitoring-Bericht der Bundesregierung für das Jahr 2015 veröffentlicht. Das Ecologic Institut unterstützt diese Arbeit, wobei die Bearbeitung der von Dr. Hans-Joachim Ziesing und der Expertenkommission ausgewählten Schwerpunktthemen für die gemeinsame Stellungnahme im Vordergrund steht. Die Stellungnahme der Expertenkommission steht als Download zur Verfügung.
Die Evangelische Akademie Loccum organisierte eine Tagung unter dem Titel "Füllhorn oder Büchse der Pandora? GATS, EU-Binnenmarkt und die Liberalisierung öffentlicher Dienstleistungen in Deutschland". Wenke Hansen sprach über die Qualität und den Preis der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung in Europa.
Grundsätzlich kann verstärkter internationaler Handel Verbrauchern und Verbraucherinnen Zugang zu preisgünstigen oder qualitativ hochwertigen Produkten verschaffen. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass Regeln in Handels- und Investitionsabkommen die Freiheit der beteiligten Staaten beschränken, auf nationaler Ebene Maßnahmen zum Verbraucherschutz zu ergreifen. Viel hängt also von der Ausgestaltung der Abkommen ab. Diese Studie gibt einen Überblick über den Bestand an Verbraucherrechten in neueren Handelsabkommen. Die Studie steht als Download zur Verfügung.
Dieser Artikel von Camilla Bausch und Julia Rufin, bietet eine Zusammenfassung des Regelungsinhaltes des Parlamentsentwurfes 2005 zur Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes. Die Gesetzesnovelle beruht auf der Umsetzung Europäischen Sekundärrechtes. Die Autorinnen konzentrieren sich in Ihrem Beitrag auf die wesentlichen Neuregelungen des Gesetzes. Dargestellt wird die zukünftige Regulierung des Energiemarktes und die dafür vorgesehene Schaffung einer Regulierungsbehörde. Außerdem werden Vorschriften zur Entflechtung von Energieversorgungsunternehmen erläutert.
Van Dongeren, A., Ciavola, P., Viavattene, C., De Kleermaeker, S., Martinez, G., Ferreira, O., Costa C., R. McCall, 2014. RISC-KIT: Resilience-Increasing Strategies for Coasts–toolkit. In: Green, A.N. and Cooper, J.A.G. (Hrsg.), Proceedings 13th International Coastal Symposium (Durban, South Africa), Journal of Coastal Research, Special Issue Nr. 70, S. 366–371, ISSN 0749-0208.