Nach drei Jahren intensiver Arbeiten wurden auf der Abschlusskonferenz die Ergebnisse des Projekts "Auswirkung des Klimawandels auf die Wasserverfügbarkeit − Anpassung an Trockenheit und Dürre in Deutschland" (WADKlim) vorgestellt und diskutiert. Die Konferenz richtete sich an Expertinnen und Experten mit Bezug zu wasserwirtschaftlichen Fragestellungen aus den Fachbehörden des Bundes, von Landesämtern und -ministerien sowie Behörden auf regionaler Ebene. Es wurden weiterhin Vertreterinnen und Vertreter aus Forschungseinrichtungen, von Verbänden sowie aus der Praxis erwartet.
Die aktuelle Auswertung der innovativen Klimaschutzprojekte für den Zeitraum 2020 bis 2021 ist nun verfügbar. In diesem Evaluierungszeitraum haben die Projekte zusätzliche 0,41 Millionen Tonnen CO₂-Reduktionen angestoßen, neben deutlich höheren indirekten Reduktionen. Die Projekte haben diese Transformation ausgelöst, indem sie ihre Zielgruppen dazu befähigten, vorherrschende Strukturen, etablierte Praktiken und Techniken zu hinterfragen, zu verändern und zu ersetzen. Gleichzeitig trugen ihre überwiegend nationale Abdeckung sowie ihre Sichtbarkeit, Verständlichkeit und Anschlussfähigkeit für die Zielgruppe und Nachahmer:innen zu einem hohen Transformationsergebnis bei.
Ziel dieses Projekts ist es, den Europäischen Wissenschaftlichen Beirat zum Klimawandel dabei zu unterstützen, eine allgemeine, langfristige Vision für die Steuerung von CO₂-Entnahmen in der EU zu entwickeln und technische Hilfe bei der Analyse der politischen Architektur für den CO₂-Entnahmen zu leisten, einschließlich Unterstützung bei der Datenanalyse, Finanzanalyse, Literaturrecherche, Politikbewertung, Benchmarks und Fachwissen über Forst- und Landwirtschaft.
Die NRL-Endrunde beginnt! Am 5. Oktober 2023 beginnt der erste Trilog zum Renaturierungsgesetz in Brüssel. Wir brauchen strenge und verbindliche Ziele für die Wiederherstellung von Moorgebieten und ein Anspruchsniveau, das mit den übergreifenden internationalen Klima- und Biodiversitätsverpflichtungen der EU im Einklang steht und den Mitgliedstaaten keine Schlupflöcher gewährt. Dies fordert die gemeinsame Erklärung der größten, jemals abgehaltene Konferenz von Moorexpert:innen (Antwerpen, September 2023), welche von über 90 Organisationen unterzeichnet wurde.
Die neue gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP 2023-2027) wurde nach langen Verhandlungen beschlossen und trat Anfang des Jahres in Kraft. Im Einklang mit dem "europäischen Grünen Deal" soll sie den Übergang zu einer nachhaltigen Landwirtschaft in der gesamten EU unterstützen. Am 7. November 2023 spricht Aaron Scheid vom Ecologic Institut darüber, weshalb die GAP uns alle interessieren sollte, wie viel Klimaschutz in ihr und im deutschen GAP-Strategieplan steckt und welcher Handlungsbedarf für eine klimafreundlichere Agrarpolitik in Deutschland besteht.
Die deutsche Klimadebatte wirkt zurzeit festgefahren. Sie braucht einen Ruck. Bremsen müssen gelöst werden. Ob und wie das möglich werden könnte, diskutiert Nils Meyer-Ohlendorf im Tagesspiegel.
Niether, Wiebke et al. 2022: Finanzierung einer klimafreundlichen Bodennutzung – Zentrale Aspekte. Bestimmung des Gehalts an organisch gebundenem Kohlenstoff im Boden (SOC) und dessen Veränderung im Laufe der Zeit. Factsheet. Umweltbundesamt: Dessau-Roßlau.
Siemons, Anne et al. 2022: Finanzierung einer klimafreundlichen Bodennutzung – Zentrale Aspekte. Vermeidung von Doppelzählungen. Factsheet. Umweltbundesamt: Dessau-Roßlau.
Siemons, Anne et al. 2022: Finanzierung einer klimafreundlichen Bodennutzung – Zentrale Aspekte. Verlagerungseffekte von Emissionen. Factsheet. Umweltbundesamt: Dessau-Roßlau.
Bodle, Ralph und Hugh McDonald 2022: Finanzierung einer klimafreundlichen Bodennutzung – Zentrale Aspekte. Eigentum, Besitzverhältnisse und andere Landrechte: Die Verbindung zur klimafreundlichen Landnutzung. Factsheet. Umweltbundesamt: Dessau-Roßlau.
Niether, Wiebke et al. 2022: Finanzierung einer klimafreundlichen Bodennutzung – Zentrale Aspekte. Auswirkungen auf die Bodengesundheit. Factsheet. Umweltbundesamt: Dessau-Roßlau.