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Advancing Multilateral Cooperation on Climate Action

Ideas for new initiatives in four policy fields and how to use existing international venues as stepping stones

Publikation
Zitiervorschlag

Haase, Isabel et al. 2021: Advancing multilateral cooperation on climate action. Ideas for new initiatives in four policy fields and how to use existing international venues as stepping stones. Final Report. Dessau-Roßlau: Umweltbundesamt.

Trotz der Pandemie und ihrer negativen Auswirkungen auf Mensch und Wirtschaft brachte das Jahr 2021 neuen Schwung in der internationalen Klimapolitik mit sich. Vor allem die Kehrtwende der USA im Umgang mit der Klimakrise setzte neue Akzente. Zudem schaffte die COP26 in Glasgow politisches Momentum, indem sie die Notwendigkeit der internationalen Zusammenarbeit für das Erreichen des 1,5 °C Zieles in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit rückte. Das Jahr 2022 bringt mehrere Möglichkeiten mit sich, weitere Fortschritte bei der multilateralen Zusammenarbeit zur Bewältigung der Klimakrise zu erzielen. Unter anderem bieten sich Gelegenheiten im Rahmen der G7- und G20-Dialoge, welche von Deutschland beziehungsweise Indonesien ausgerichtet werden. Zusätzlich hat die neue deutsche Regierung  ihr Vorhaben bekräftigt, im Kontext der Dialoge einen neuen "Klima-Club" zu gründen. Dieser Bericht enthält mehrere Vorschläge für konkrete neue Initiativen, die in Angriff genommen werden können.

Der Bericht schließt die analytische Arbeit des Projekts "Beschleunigter globaler Klimaschutz bis 2030" ab. Er fasst den Status quo der internationalen Kooperation in den vier Politikbereichen Energiewende, synthetische Kraftstoffe, Lebensmittelsysteme und Waldschutz zusammen und identifiziert mehrere mögliche Themen und Formate für zusätzliche Initiativen. Darüber hinaus werden die vielversprechendsten Initiativen im Zusammenhang mit den Klimaverhandlungen, der G7 und die G20 sowie der Pro-Klima-Agenda der Biden-Regierung in den USA betrachtet.

Die Analyse zeigt, dass die  internationale Zusammenarbeit in den untersuchten Politikbereichen unterschiedlich stark entwickelt ist. Das Ausmaß, in dem die Länder zu gewissen Themen bereits kooperieren, der thematische Umfang der multilateralen Initiativen und die ihnen zur Verfügung stehenden politischen Instrumente unterscheiden sich. Diese Faktoren hängen dabei von der Entwicklung der Bereiche selbst, aber auch von der (wahrgenommenen und tatsächlichen) Unterstützung für politische Maßnahmen ab. Um die multilaterale Zusammenarbeit zum Klimawandel in bestimmten Politikbereichen voranzubringen, müssen daher mehrere Kanäle und Prozesse intelligent genutzt werden, wofür dieser Bericht potenzielle Ansatzpunkte aufzeigt. Im Rahmen des Projektes geführte Expertengespräche unterstrichen darüber hinaus die Notwendigkeit, sich auf nachhaltige Finanzierung als horizontales Schlüsselthema für eine gezielte multilaterale Zusammenarbeit zu konzentrieren, und wiesen auf die Notwendigkeit der strategischen sequentiellen Nutzung politischer Foren zur Förderung neuer Initiativen hin.

Das Projekt, eine Zusammenarbeit des Ecologic Instituts mit dem Öko-Institut und Climate Analytics für das Umweltbundesamt, hat eine Reihe von Publikationen mit detaillierten Analysen der vier Politikfelder sowie  Hintergrunddokumente hervorgebracht. Weitere Informationen finden Sie am Ende dieser Seite.

Ideen für neue "Klima-Clubs" im Rahmen der G7 und der G20

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Sprache
Englisch
Autorenschaft
Hannes Böttcher (Öko Institut)
Martin Cames (Öko Institut)
Claire Fyson (Climate Analytics)
Deborah Ramalope (Climate Analytics)
Finanzierung
Veröffentlicht in
Climate Change
Verlag
Jahr
Umfang
62 S.
ISSN
1862-4359
Projekt
Projekt-ID
Inhaltsverzeichnis
Schlüsselwörter
Klimadiplomatie, Pariser Abkommen, G20, G7, Energiewende, globaler Klimaschutz, Treibhausgasminderung, internationale Zusammenarbeit, COP26, Klimaklub
Indonesien

Source URL: https://www.ecologic.eu/18379