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Beschleunigung der globalen Klimaschutzmaßnahmen vor 2030

© Ecologic Institute

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Beschleunigung der globalen Klimaschutzmaßnahmen vor 2030

Optionen für internationale Klimaschutzmaßnahmen

Veranstaltung
Datum
Ort
online
Aktive Rolle
Jennifer Tollmann (Environmentalism 3rd Generation (E3G))
Susanne Dröge (German Institute for International and Security Affairs (SWP))

Die gerade abgeschlossene COP26 hat in diesem Monat die Notwendigkeit internationaler Maßnahmen zur Bekämpfung der Klimakrise und verschiedener Formen der Zusammenarbeit zur Erreichung dieses Ziels in den Mittelpunkt gerückt. In Glasgow wurden zusätzliche Maßnahmen in den Bereichen Wälder, Methan, Finanzierung fossiler Brennstoffe und eine erneuerte bilaterale Zusammenarbeit zwischen China und den USA zugesagt.

Selbst nach den NDC-Aktualisierungen, die viele Vertragsparteien im Vorfeld und auf der COP vorgelegt haben, reichen die nationalen Klimaschutzmaßnahmen noch nicht aus, um den langfristigen globalen Temperaturanstieg auf deutlich unter 2 Grad Celsius oder 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. In diesem Zusammenhang hat die multilaterale Zusammenarbeit das Potenzial, den Austausch zwischen interessierten Ländern zu verbessern und durch gemeinsame Anstrengungen zusätzliche Reduktionen zu erreichen.

Das Jahr 2021 hat trotz der Pandemie und ihrer negativen Auswirkungen auf das Wohlergehen der Menschen und die Wirtschaft rund um den Globus viel positive Dynamik bei den internationalen Klimaschutzmaßnahmen gebracht. Vor allem die Kehrtwende im Umgang der USA mit der Klimakrise hat einen neuen Impuls gegeben. Mit dem zusätzlichen Schwung der COP26 könnte es 2022 Spielraum für weitere Fortschritte geben, auch in den Diskussionen der G7 und der G20, die von Deutschland bzw. Indonesien angeführt werden.
 

Worum es bei dieser Veranstaltung ging

Auf dieser virtuellen Konferenz wurden Ideen zur Förderung weiterer multilateraler Maßnahmen zur Unterstützung der Ziele des Pariser Abkommens ausgetauscht und mit internationalen Experten diskutiert.

Es wurde ein Ausblick vom Bundesumweltministerium auf die Möglichkeiten für eine zusätzliche Zusammenarbeit unter den kommenden G7- und G20-Präsidentschaften gegeben.

Wissenschaftler des Ecologic Instituts, des Öko-Instituts und von Climate Analytics haben Ideen für mögliche zusätzliche Kooperationsinitiativen vorgestellt.

Ein Expertenrunde untersuchte diese und bot seine Einblicke in das Potenzial für weitere multilaterale Klimaschutzmaßnahmen vor dem Hintergrund der COP26 und anderer relevanter Entwicklungen im Jahr 2021, die einen möglichen Weg in die Zukunft aufzeigen.

Weitere Materialien aus diesem Projekt, darunter ausführliche Grundsatzpapiere zur multilateralen Zusammenarbeit in den Bereichen Energie, synthetische Kraftstoffe, Nahrungsmittelsysteme und Waldschutz, sind direkt auf der Website des UBA erhältlich.

Kontakt

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Finanzierung
veranstaltet von
Partner
Aktive Rolle
Jennifer Tollmann (Environmentalism 3rd Generation (E3G))
Susanne Dröge (German Institute for International and Security Affairs (SWP))
Team
Hannes Böttcher (Senior Researcher Energy & Climate, Öko Institut)
Deborah Ramalope (Team Leader Climate Policy Analysis at Climate Analytics)
Datum
Ort
online
Sprache
Englisch
Projekt
Projekt-ID
Schlüsselwörter
Klimadiplomatie, Pariser Abkommen, G20, G7, Energiewende