Mit den Marktinformationsgesprächen 2026 werden zentrale Herausforderungen entlang der Bio-Wertschöpfungsketten strukturiert aufgearbeitet und gemeinsam mit Branchenakteur:innen Lösungsansätze entwickelt. Die Gesprächsreihe knüpft an die Marktinformationsgespräche der Vorjahre an und setzt den Fokus nun verstärkt auf Infrastrukturfragen.
Mit der Ausarbeitung des CRCF-Rahmens wird der Bedarf an wirksamen MRV-Systemen und einem detaillierten Register zunehmend deutlich. Das Projekt CAFAMORE greift diese Herausforderungen auf, indem es einen harmonisierten, parzellenscharfen Monitoring-Ansatz sowie ein geografisch explizites Register für Carbon Farming in der EU entwickelt.
Das Projekt analysiert die Entwicklung der Umweltkriminalität in Deutschland im Zeitraum von 2013 bis 2024. Grundlage sind Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) sowie der Strafverfolgungsstatistik des Statistischen Bundesamts. Die Auswertung ermöglicht sowohl einen Überblick über langfristige Trends als auch vertiefte Einblicke in einzelne Deliktsbereiche.
Dieses Projekt unterstützt Carbon Market Watch dabei, die spezifischen Herausforderungen der Integration von temporären Kohlenstoffbindungsgutschriften in die EU-Klimapolitik für den Agrar- und Lebensmittelsektor anzugehen. Es bewertet die derzeit diskutierten politischen Optionen – Emissionshandelssysteme, verbindliche Klimastandards und öffentliches Beschaffungswesen – und untersucht die Auswirkungen der Verwendung des CRCF innerhalb dieser Rahmenbedingungen. Das Projekt liefert auch Empfehlungen dazu, wie die temporäre Kohlenstoffbindung auf eine Weise unterstützt werden kann, die ökologisch glaubwürdig, praktisch umsetzbar und mit den allgemeinen Klimazielen der EU in Einklang steht.
Das Ecologic Institut setzte in Partnerschaft mit Ramboll und I4CE die Zusammenarbeit mit der Europäischen Umweltagentur (EUA) fort, um das Verständnis der Kosten von Klimafolgen und Klimaanpassung zu fördern. Ziel der Studie war es, quantitative Informationen zu den wirtschaftlichen Kosten und sozioökonomischen Auswirkungen von Klimaanpassung im Vergleich zu den Kosten des Nicht-Handelns in den EU27-Mitgliedstaaten zu extrahieren, zu ergänzen und zusammenzuführen.
Dieses Projekt untersucht, ob die Mitgliedstaaten die GAP-Finanzierung nutzen, um Maßnahmen zu unterstützen, die die Grundlage für die Reduzierung der Viehbestandsemissionen im nächsten Finanzierungszeitraum schaffen. Dazu gehört auch die Information über die Notwendigkeit zusätzlicher politischer Maßnahmen über die GAP-Unterstützung hinaus, angesichts des notwendigen Anstiegs des Klimaziels im Agrarsektor zur Erreichung des EU-Klimaziels von 2040.
Dieses Projekt unterstützt das Umweltbundesamt (UBA) bei der Entwicklung strategischer Optionen für die strukturelle Weiterentwicklung des EU-EHS nach 2030. Die Ergebnisse werden in die Überprüfung des ETS durch die Europäische Kommission im Jahr 2026 einfließen und die Position Deutschlands in den anstehenden Verhandlungen zur ETS-Reform bestimmen.
Das Ecologic Institut begleitet den Transformationsprozess für die Zukunft der Hamburger Agrarwirtschaft fachlich – in enger Zusammenarbeit mit dem Projektteam aus urban catalyst und Prof. Antje Stokman (HCU Hamburg). Es entwickelt Vorschläge für Leitlinien, Ziele, Maßnahmen und Indikatoren als Grundlage für den partizipativen Strategieprozess.
Immer häufiger auftretende Überschwemmungen und Dürren verdeutlichen die Notwendigkeit, Landschaften widerstandsfähiger gegenüber dem Klimawandel zu gestalten. Hier setzt das europäische Forschungsprojekt SpongeWorks an, das nachhaltige "Schwamm"-Maßnahmen in Flusseinzugsgebieten demonstriert. Durch Renaturierungen und innovative landwirtschaftliche Praktiken in Griechenland, Frankreich und den Niederlanden/Deutschland sollen Landschaften ihre Fähigkeit verbessern, Wasser zu speichern und kontrolliert abzugeben. Das Projekt vereint 28 Partner und schafft ein Netzwerk zur Verbreitung von Erfolgsgeschichten und neuen Lösungen, um auch andere Regionen zu inspirieren.
Dieses Projekt zielt darauf ab, zu verstehen, welche Instrumente innerhalb der GAP den Mitgliedstaaten zur Verfügung stehen, um die Reduzierung der Emissionen aus der Tierhaltung voranzutreiben. Die Analyse konzentriert sich auf die fünf Mitgliedsstaaten Belgien-Flandern, Frankreich, Ungarn, Spanien und Polen. Die Ergebnisse des Projekts werden mögliche Änderungen aufzeigen, die für die nächste GAP erforderlich sind, und zur Diskussion über die Entwicklung politischer Maßnahmen über die bestehenden Anreize hinaus beitragen.
Mit dem Ziel, die Nachhaltigkeit und den ökologischen Landbau in Brandenburg weiter zu stärken, wird seit 2022 der Ökoaktionsplan Brandenburg umgesetzt, der darauf abzielt, die ökologisch bewirtschafteten Flächen im Land auf 20 Prozent bis 2024 zu steigern. Im Rahmen des Ökoaktionsplans werden produktbezogene Marktinformationsgespräche durchgeführt, um Marktakteure aus der Land- und Lebensmittelwirtschaft miteinander zu vernetzen und aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Chancen zu diskutieren. Diese Gespräche sind zentral, um die regionale Bio-Wertschöpfungskette zu stärken und den Austausch zwischen erzeugenden, verarbeitenden und vermarktenden Betrieben zu fördern.
Das Brandenburger Kabinett hat im März 2023 ein Moorschutzprogramm verabschiedet, welches auf die Nationale Moorschutzstrategie und die Bund-Länder-Zielvereinbarung "Klimaschutz durch Moorbodenschutz" von 2021 aufbaut. Das Projekt zielt darauf ab, Empfehlungen für die Kommunikation zum Moorschutz in Brandenburg zu entwickeln. Dazu wird die aktuelle Kommunikationslandschaft zum Thema Moorschutz untersucht. Das Ecologic Institut wurde vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg beauftragt.
Die deutsche Landwirtschaft steht aufgrund extremer Wetterereignisse und veränderter Temperaturmuster vor großen klimabedingten Herausforderungen, die sich auf die Ernteerträge und die biologische Vielfalt auswirken und die Wasserknappheit und die Verschlechterung der Wasserqualität verschärfen. Die Panda Fördergesellschaft beauftragt das Ecologic Institut mit der Erstellung des Handbuchs "Water Stewardship in der deutschen Landwirtschaft", das praktische Lösungen zur Verbesserung des Wasserrückhalts, der Wasserqualität und der Biodiversität aufzeigen soll. Das Handbuch wird einen Überblick über die Wassersituation in Deutschland, den rechtlichen Rahmen, konkrete Maßnahmen mit kontextbezogenen Beispielen und Möglichkeiten zur Förderung kollektiven Handelns enthalten.
Ziel dieses Projekts ist es, den Europäischen Wissenschaftlichen Beirat zum Klimawandel dabei zu unterstützen, eine allgemeine, langfristige Vision für die Steuerung von CO₂-Entnahmen in der EU zu entwickeln und technische Hilfe bei der Analyse der politischen Architektur für den CO₂-Entnahmen zu leisten, einschließlich Unterstützung bei der Datenanalyse, Finanzanalyse, Literaturrecherche, Politikbewertung, Benchmarks und Fachwissen über Forst- und Landwirtschaft.