Verwandte Inhalte für das Projekt "Evaluierung wirtschaftspolitischer Instrumente zur nachhaltigen Wasserwirtschaft in Europa (EPI-Water)" (Projektnummer 2707)
Publikation:Bericht
Im Projekt EPI-Water wird untersucht, inwiefern Ökonomische Politikinstrumente ("EPIs") die Nutzung von Wasserressourcen mit gesellschaftlichen Werten verknüpfen können. Das Projekt, das von Januar 2011 bis Dezember 2013 laufen wird, wendet dabei einen vielschichtigen Bewertungsrahmen an, um Ex-Post-Analysen bestehender europäischer und weltweiter EPIs durchzuführen. Außerdem werden mögliche zukünftige EPIs auf ihre Durchführbarkeit in Europa untersucht. Der Bericht zu dem Bewertungsrahmen steht als Download zur Verfügung.
Sind handelbare Verschmutzungsrechte im Wassersektor ein sinnvolles Instrument für mehr Umweltschutz? In diesem Buchkapitel empfehlen Expertinnen und Experten des Ecologic Instituts Strategien für die Einführung von handelbaren Wasserverschmutzungsrechten. Sie zeigen die Möglichkeiten und Grenzen eines solchen Ansatzes auf und diskutieren die Vereinbarkeit mit anderen Konzepten.
Bei dem Einsatz von wirtschaftspolitischen Instrumenten zur Bewältigung von Problemen im Wassermanagement muss, trotz der erfolgreichen Anwendung in anderen Umweltbereichen (wie Luftqualität und Klima), vielen Herausforderungen begegnet werden. Dieser Bericht, der vom Ecologic Institut in Zusammenarbeit mit Partnern im Rahmen des EU-finanzierten FP7 Projekt EPI-Water geschrieben wurde, gibt praktische Anleitungen für politische Entscheidungsträger und interessierte Parteien zur Entwicklung und Implementierung von wirtschaftspolitischen Instrumenten für das Wassermanagement. Der Bericht steht als Download zur Verfügung.
In zwei Präsentationen stellte Ina Krüger die Arbeit des Ecologic Instituts auf der 13. Konferenz des Internationalen Netzwerk von Flussgebietsorganisationen zur Umsetzung der europäischen Wasserrichtlinien (EUROPE INBO) vor. Ina Krüger verfasste und präsentierte einen Beitrag zum runden Tisch "Finanzierung der Wasserpolitik und ökonomische Analysen". Hierfür arbeitete Sie die im Rahmen des EPI-WATER Projekts von Dr. Manuel Lago und Jennifer Müller-Gulland durchgeführte Studie zur Evaluierung des Wasserentnahmeentgelts und der Kompensationszahlungen an Landwirte in Baden-Württemberg auf. Die Vortragsfolien stehen als Download zur Verfügung.
Ein Ergebnis des vom Ecologic Institut koordinierten Forschungsprojekts "European Union Action to Fight Environmental Crime" (EFFACE) ist ein bei Hart Publishing veröffentlichter Sammelband mit dem Titel "Environmental Crime in Europe". Dr. Stephan Sina, Senior Fellow am Ecologic Institut, ist Verfasser des Kapitels zu Umweltkriminalität in Deutschland. In diesem Kapitel stellt er den für Umweltkriminalität relevanten Rechtsrahmen in Deutschland dar und bewertet seine Vereinbarkeit mit der EU Umweltstrafrechts-Richtlinie.
Diese Fallstudie zum Thema Grüne Wasserkraft, die das Ecologic Institut durchgeführt hat, zeigt neuartige Anwendungen ökonomischer Politikinstrumente im europäischen Wassermanagement auf. In der Schweiz werden 59 % des Elektrizitätsbedarfs durch Wasserkraft gedeckt. Zwar gilt Wasserkraft an sich schon als umweltfreundliche Art der Energieerzeugung, doch das "grüne" Potenzial des Sektors ist durch die Einführung einer neuen, umfassenden Zertifizierung noch weiter gestiegen. Die Publikation steht zum Herunterladen bereit.
Diese Fallstudie, die vom Ecologic Institut durchgeführt wurde, analysiert, wie die Kombination aus ökonomischen und regulatorischen Politikinstrumenten in Baden-Württemberg zur Lösung der beiden Hauptprobleme im Wassermanagement – überhöhte Nitratkonzentration im Grundwasser und die auf Dauer untragbare Wasserentnahme – beigetragen hat. Hier wurden drei verschiedene politische Instrumente eingesetzt: Die Schutzgebiets- und Ausgleichsverordnung (SchALVO) von 1988 (ein regulatorisches und ökonomisches Instrument), Abwasserabgaben und der Marktentlastungs- und Kulturlandschaftsausgleich (MEKA), ein freiwilliges Instrument, das 1992 eingeführt wurde. Die Studie steht als Download zur Verfügung.
Ein Politik-Mix – bestehend aus regulatorischen und ökonomischen Instrumenten – kann bei der Implementierung und Stärkung der Politik, welche sich an Direkteinleiter richtet, sehr wirkungsvoll sein. Dies zeigte die vom Ecologic Institut im AP3 des FP7 EPI-Water Projekts durchgeführte Fallstudie. Die Publikation steht zum Herunterladen bereit.
Das EPI Water Projekt beurteilt mithilfe eines faktengestürzten Ansatzes die Effektivität und Effizienz ökonomischer Instrumente (EPIs) im Wassermanagement. In diesem Report wurden die Bewertungen der 30 ex-post Fallstudien, die während des Arbeitspakets 3 durchgeführt wurden, synthetisiert und verglichen, um erste Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten und Hypothesen darüber aufzustellen, unter welchen Bedingungen EPIs bei der Erreichung umweltrelevanter politischer Ziele förderlich sind.