Das Ecologic Institut entwickelte und designte gemeinsam mit AquaEcology ein Informationsposter zu den Umweltauswirkungen von Sonnenschutzmitteln. Der Beitrag entstand im Kontext des Projekts zur Umsetzung der EU-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) und thematisiert den Eintrag von Sonnencreme in marine Ökosysteme beim Baden und Schwimmen. Schätzungen zufolge gelangen jährlich rund 14.000 Tonnen Sonnenschutzmittel in die Meere, wo bestimmte Inhaltsstoffe negative Effekte auf marine Organismen haben können.
Das Ecologic Institut und AquaEcology entwickelten einen Informationsflyer, der wissenschaftliche Erkenntnisse zu umweltrelevanten Einträgen von Sonnenschutzmitteln in konkrete, alltagsnahe Handlungsempfehlungen übersetzt. Im Fokus steht ein spezifischer Eintragspfad: das Abwaschen von Sonnencreme beim Baden und Schwimmen, das insbesondere in Küsten- und Freizeitgewässern zur Belastung der Meeresumwelt beitragen kann.
Der Bericht "Research and Monitoring Activities on Litter in Groundwater, Rivers, Lakes, Transitional Waters, and Soil" (Forschungs- und Überwachungsaktivitäten zu Abfällen in Grundwasser, Flüssen, Seen, Übergangsgewässern und Böden) diskutiert die Ergebnisse eines Fragebogens, der über das deutsche Umweltbundesamt an die europäischen Länder verteilt wurde. Der Bericht konzentriert sich auf aktuelle und geplante Forschungs- und Monitoringaktivitäten sowie auf Strategien zur Eindämmung von Abfällen in verschiedenen Umweltkompartimenten.
Der Fokus dieses Berichts liegt auf der Bewertung des Zustands der Meeresumwelt, der Definition von Umweltzielen und der Entwicklung von Maßnahmenprogrammen zur Erreichung eines guten Umweltzustands. Er enthält Leitlinien für die Mitgliedstaaten zur Bewertung mariner Gewässer, identifiziert Hauptbelastungen und Druckfaktoren und bietet Ansätze zur Festlegung von Umweltzielen. Er unterstützt die Entwicklung von Monitoringprogrammen und die Durchführung von Maßnahmen zur Reduzierung von Verschmutzung und zur Erhaltung der biologischen Vielfalt. Die Fachunterstützung zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten zu fördern und einen kohärenten Rahmen für die Meerespolitik in der EU zu schaffen.
Ziel des Vorhabens ist die fachliche Unterstützung und Begleitung der Aufgaben des Umweltbundesamtes (UBA) zur Umsetzung der EU-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) und der dazu erforderlichen Kooperationen auf regionaler und nationaler Basis sowie auf der EU-Ebene. Hier arbeitet das UBA als Unterbehörde des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) leitend oder federführend in den entsprechenden Gremien der Kooperationsstrukturen zu allen MSRL-Aktionsbereichen (Monitoring, Bewertung, Qualitäts- und Umweltziele, Maßnahmen) sowie bei der EU-Berichterstattung (elektronisches Reporting, INSPIRE-konforme Datenbereitstellungen) mit.