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Abschaffung umweltschädigender Subventionen (EHS)

Abschaffung umweltschädigender Subventionen (EHS)

Die internationale und europäische Agenda zur Verbesserung der Ressourceneffizienz hat zum Ziel, eine ressourceneffiziente Ökonomie zu entwickeln, die mit weniger Input mehr Werte schafft, Ressourcen nachhaltiger nutzt und die mit der Ressourcennutzung verbundenen Umweltauswirkungen minimiert. In diesem Zusammenhang kommt der Abschaffung von umweltschädigenden Subventionen (environmentally harmful subsidies EHS) eine wichtige Rolle zu. Das Projekt zielt darauf ab, die Europäische Kommission darin mit relevanten Kenntnissen und Beratungstätigkeit zu unterstützen.

Trotz internationaler und europäischer Bemühungen und Forderungen nach Abschaffung von EHS bis 2020 (so z. B. in der Europa 2020 Wachstumsstrategie [pdf, 173 kB, Deutsch] und im Fahrplan für ein ressourcenschonendes Europa [pdf, 170 kB, Deutsch]), wurden bis dato wenig Fortschritte auf diesem Gebiet erzielt. So ist der finanzielle Umfang bestehender Subventionen global gesehen nachwievor signifikant. Beispielsweise betrugen die landwirtschaftlichen Subventionen in den OECD-Ländern US$261 Milliarden/Jahr für den Zeitraum 2006 bis 2008 und die weltweiten energiebezogenen Subventionen beliefen sich in 2008 auf US$557 Milliarden (siehe Lehmann M., P. ten Brink, S. Bassi, D. Cooper, A. Kenny, S. Kuppler, A von Moltke, and S. Withana (2011). Reforming Subsidies. In: The Economics of Ecosystems and Biodiversity (TEEB) in National and International Policy Making. An output of TEEB, edited by Patrick ten Brink, IEEP. Earthscan, London).

Die gegenwärtig laufende Studie zur Unterstützung der Abschaffung umweltschädigender Subventionen zielt darauf ab, die Europäische Kommission bei der Umsetzung der Forderung nach Abschaffung von EHS bis 2020 zu unterstützen.

Das Ecologic Institut wird zu den folgenden Zielen im Rahmen dieser Studie beitragen:

  • Identifikation und Definition der wesentlichen ökonomischen EHS-Typen, die einer Reform bedüfen sowie Bereitstellung konkreter Beispiele von EHS auf Ebene der EU Mitgliedstaaten (MS);   
  • Präsentation und Analyse von Best-Practice-Beispielen für Reformprozesse von EHS und lessons learnt;
  • Formulierung praktischer Empfehlungen für EU MS im Hinblick auf Abschaffung und Reform von EHS im Lichte der Ziele der Europa 2020 Wachstumsstrategie und der Ressourceneffizienzagenda;
  • Ausführung von Beratungstätigkeiten zu technischen Aspekten der EHS-Reform und Abschaffung im Kontext des Monitorings und der Berichterstattung für die Europa 2020 Wachstumsstrategie.

Finanzierung
Europäische Kommission, Generaldirektion Umwelt (GD Umwelt)
Partner
VU University Amsterdam, Institute for Environmental Studies (IVM), Holland
Partner
Projektdauer
Dezember 2011 bis September 2012
Projektnummer
1750-38
Schlüsselwörter
Ökonomie, umweltschädigende Subventionen, Ressourceneffizienz, Abschaffung, EU, Mitgliedstaaten, Europa