Dieser Überblick von Dominik Müller, Senior Analyst des Ecologic Instituts, stellt die geänderten Förderrahmenbedingungen für erneuerbare Energien in Deutschland dar, die im Zuge der nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima durch die Bundesregierung ausgerufenen "Energiewende" umgestaltet wurden. Der Schwerpunkt der Darstellung liegt auf den Änderungen im Elektrizitätssektor durch die Reformen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) seit dem Jahr 2011. Daneben wird der Blick auch auf die derzeitigen politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen für die Nutzung erneuerbarer Energien in den Sektoren Wärme/Kälte und Verkehr in Deutschland gelenkt.
Die Studie untersuchte die Kosten für Patienten mit den zehn häufigsten Diagosen in der Notaufnahme. Als Datenquelle diente den Wissenschaftlern der Universitäten San Francisco (UCSF), Stanford, Minnesota und Senior Fellow Tanja Srebotnjak vom Ecologic Institut der Medical Expenditure Panel Survey 2006-2008. Eine repräsentative Stichprobe reflektiert insgesamt 76,6 Millionen Besuche in Notaufnahmen zwischen 2006 und 2008. Das Ergebnis der Studie zeigt deutlich, dass Patienten nicht nur beträchtliche Kosten erwarten, sondern dass die Kosten auch für dieselbe Diagnose stark variieren können. Die Studie steht als Download zur Verfügung.
Welche Erkenntnisse für zukünftige Vorhaben lassen sich aus dem bisherigen Regenwassermanagement in Deutschland gewinnen? Dieser Frage widmen sich die Autoren und Autorinnen – darunter Ecologic Instituts Alumnae Darla Nickel, Wenke Schoenfelder und Melissa Keeley – in dem Bericht "German Experience in Managing Stormwater with Green Infrastructure". Anhand von zwei Fallstudien untersuchen die AutorInnen Politiken, Strategien und Instrumente zur Verknüpfung von Grüner und Grauer Infrastruktur. Der Artikel steht auf der Homepage des Verlags zum Download bereit.
Das Bruttoinlandprodukt in der Mongolei steigt aufgrund des boomenden Bergbausektors kontinuierlich. Trotzdem ist Armut weit verbreitet. In der Geographischen Rundschau hinterfragen Zoritza Kiresiewa vom Ecologic Institut, Ankhtuya Altangadas und Prof. Dr. Jörg Janzen den quantitativen und qualitativen Beitrag der Landwirtschaft zur Ernährungssicherung und zum Rückgang der Armut in der Mongolei.
Bis heute haben gängige Wirtschaftsindikatoren wie das Bruttoinlandsprodukt den größten Einfluss auf Entscheidungen im aktiven Politikbetrieb. In diesem Zeitschriftenartikel erklärt Lucas Porsch, wie Zielkonflikte in der Nachhaltigkeitspolitik durch die Verbindung dieser Indikatoren mit Nachhaltigkeitsindikatoren besser gesteuert werden können.
Die Ergebnisse eines Forschungsprojekts des Center for International Earth Science and Information Networks (CIESIN) an der Columbia Universität, an der Senior Fellow Tanja Srebotnjak mitwirkte, wurden kürzlich in der Zeitschrift Environmental Research Letters veröffentlicht. Die Studie befasste sich mit der räumlichen Schätzung der Nettomigration der Bevölkerung zwischen 1970 und 2010.
Das "Westfälische System" internationaler Beziehungen steht zielorientierter Bewirtschaftung von Umweltgütern und Naturressoucen wie grenzüberschreitenden Gewässern im Wege. In seinem Beitrag erklärt R. Andreas Kraemer vom Ecologic Institut wie Kooperation von Staaten und die gemeinsame Wahrnehmung von Verantwortung für Gewässer die Grundlage für die Verfassung der USA und die Institutionen der EU geschaffen haben und wie Transnationalismus jetzt das Westfälische System erodiert. Der Artikel steht zum Download zur Verfügung.
Nach Fukushima war allein Deutschland in der Lage, das Ende der Atomkraft per Gesetz auf Ende 2022 festzulegen. Im Laufe der letzten Jahrzehnte hatten Investitionen in Entwicklung, Erprobung und Ausbau erneuerbarer Energien sowie seit 1991 die Einspeisevergütung als Lohn für erfolgreichen Betrieb von Anlagen zur Erzeugung erneuerbaren Stroms die Grundlage dafür geschaffen.
Gerdes, Holger et al. (2012): Ökosystemleistungen in die Reform der gemeinsamen Agrarpolitik integrieren. Naturschutz und Landschaftsplanung. Zeitschrift für angewandte Ökologie, Jahrgang 44, Heft 2.
Ein Autorenteam der interdisziplinären Forschungsgruppe "Ökosystemleistungen" beleuchtet in diesem in der internationalen Fachzeitschrift Conservation Letters erschienenen Artikel die Möglichkeiten und Perspektiven für eine Neuausrichtung der Europäischen Agrarpolitik. Die Autoren stellen fest, dass die derzeitigen Reformvorschläge der EU-Kommission die Erkenntnisse aus der Ökosystemleistungs-Forschung weitgehend unberücksichtigt lassen. Sie plädieren dafür, die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union als Instrument zur Sicherung von Ökosystemleistungen weiterzuentwickeln.
Die ökonomische Bewertung von Biodiversität und Ökosystemleistungen ist mittlerweile ein weitverbreitetes Instrument zur Analyse der gesellschaftlichen Konsequenzen ökologischer Veränderungen. Zunehmend werden solche Analysen nicht mehr nur auf lokaler, sondern auch auf nationaler oder internationaler Ebene durchgeführt. Dieser in Environmental and Resource Economics erschienene Artikel diskutiert eine Methodik zur Übertragung individueller, auf lokaler Ebene durchgeführte Bewertungsstudien auf großflächige geographische Gebiete.
Dieser Artikel im DNR-Themenheft, geschrieben von Ruta Landgrebe-Trinkunaite und Benjamin Boteler, thematisiert umweltschädliche EU-Fördergelder in Landwirtschaft und Fischerei. Er dient als Argumentationshilfe für ein "Greening" des EU-Budgets und den Abbau umweltschädlicher Subventionen in der neuen siebenjährigen Förderperiode 2014-2020.
In einem Beitrag für den Blog "Unser Planet" des US-Außenministeriums berichtet Dominic Marcellino, Fellow am Ecologic Institute in Washington DC, von der Geschichte des Dorfes Ascha in Bayern, welches von einer kompletten Energieabhängigkeit zu einer Eigenproduktion von mehr als 100 % seiner Elektrizität und 50 % seines Wärmebedarfs aus erneuerbaren Energien wechselte.
"Brüder, zur Sonne!" – Diese Empfehlung geben Sascha Müller-Kraenner und Martin Kremer den wirtschaftlich angeschlagenen Griechen in ihrem gleichnamigen Beitrag zu der Zeitschrift "Internationale Politik". Warum ist gerade Griechenland geeignet, erneuerbare Energien zu erzeugen und wieso passiert auf diesem Feld trotzdem so wenig? Müller-Kraenner, Gesellschafter des Ecologic Instituts, und Kremer, Senior Fellow bei der Stiftung Wissenschaft und Politik, erläutern diese Fragen und warnen davor, gerade momentan so nötige Chancen auf Investition und Wachstum ungenutzt zu lassen.
Eine europäische Studie zeigt, dass der sogenannte Rebound-Effekt die Einsparungen beim Ressourcen- und Energieverbrauch zu zehn bis dreißig Prozent wieder aufhebt. Deshalb ist der unerwünschte Effekt schon bei der Konzeption von politischen Instrumenten zur Effizienzsteigerung zu berücksichtigen. Werden die Maßnahmen geschickt kombiniert, kann der Rebound-Effekt geringer ausfallen. Die Ergebnisse des von BIO Intelligence Service, GVSS und Ecologic Institut durchgeführten Projekts werden in der Zeitschrift umwelt-aktuell zusammengefasst. Der Artikel steht zum Download zur Verfügung.