In Deutschland betrachten Landwirt:innen und andere Bodenexpert:innen die Unterbodenverbesserung als wirksames Instrument zur Verbesserung der Wasserspeicherung im Unterboden und damit zur besseren Überbrückung vorübergehender Wasserdefizite. Darüber hinaus erkennen sie an, dass die Unterbodenverbesserung Starkregenereignisse abmildern kann, da sie die Infiltration und Versickerung von Wasser im Boden verbessert. Aufbauend auf dieser Erkenntnis analysieren die Autor:innen in diesem Bericht förderliche und hinderliche Faktoren für die Umsetzung des Unterbodenmanagements in einem regionalen Kontext.
Das Ecologic Institut konzipierte und entwickelte die Projektwebsite "Zirkuläre Textilien" innerhalb des Vernetzungs- und Transfervorhaben der Fördermaßnahme "Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft – Zirkuläre Textilien" (ZirTeNet). Auf der Website befindet sich ein Überblick über alle geförderten Verbundprojekte. Des Weiteren beinhaltet die Website Informationen zu den Projekten und Veranstaltungen sowie Neuigkeiten des Vernetzungs- und Transfervorhabens.
Am Dienstag, dem 26. November 2024, fand das Webinar "Natürliche Klimaanpassung voranbringen: Finanzierungsmöglichkeiten für naturbasierte Lösungen in Kommunen" online statt. Das Webinar bot Kommunen praxisnahe Einblicke und Informationen zu innovativen Ansätzen zur Finanzierung naturbasierter Lösungen.
Im Fokus des MoorNet-Statuskolloquiums in Bonn standen Synergien und Zielkonflikte im Zusammenhang mit der Wiedervernässung degradierter und naturnaher Moorböden. Moore sind einzigartige Lebensräume hochspezialisierter Tier- und Pflanzenarten und ihr Schutz spielt eine entscheidende Rolle für den Klimaschutz und andere Umweltziele. Die Veranstaltung fand am 19. und 20. November 2024 im Bundesamt für Naturschutz in Bonn statt. Ziel war es, einen Überblick über aktuelle und zukünftige Synergien und Konfliktlösungen im Naturschutzbereich zu gewinnen. Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an Akteur:innen, die sich speziell mit Synergien und Zielkonflikten in der praktischen Moorschutz-Umsetzung beschäftigen.
Diesen dekorativen Wandkalender können Apotheken kostenfrei bestellen und an ihre Kundschaft verschenken. Der Kalender ist als jahresunabhängiger Geburtstagskalender in DIN A4 konzipiert. Dekorative, große Fotomotive und kurze Texte greifen in jedem Monat einen anderen Aspekt von Arzneimitteln und Umwelt auf.
Am 14. November 2024 fand im Landkreis Wittmund ein Workshop statt, der sich mit den zentralen Herausforderungen an der Schnittstelle von Meeres- und Küstenschutz, nachhaltigem Tourismus und Klimaanpassung beschäftigte. Erstmals wird der Meeres- und Küstenschutz als spezieller Schwerpunkt in die Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzepte des Landkreises aufgenommen – ein zukunftsweisender Ansatz zur Bewältigung der Klimafolgen in der Nordseeregion.
Am 13. November 2024 fand in Berlin die Auftaktveranstaltung des vom BMUV organisierten Stakeholder-Dialogs statt. Ziel war es, gemeinsam mit Expert:innen aus Forschung und Praxis digitale Lösungen zu finden und Konzepte weiterzuentwickeln, die nachhaltige und zirkuläre Konsumentscheidungen im Alltag erleichtern.
Der 24. Arktisdialog fand am 4. November 2024 in den Nordischen Botschaften in Berlin statt. Arne Riedel und Fenja Kroos präsentierten die Arbeiten des Ecologic Institute zur Arktis, darunter laufende Forschungsprojekte zu adaptivem Management, Governance-Analysen und dynamischem Meeresschutz im Kontext des Klimawandels.
In dieser Analyse betrachten Ariadne-Projektpartner die deutsche Klimaaußenpolitik der aktuellen Legislaturperiode. Außer auf den internationalen Kontext richten sie den Blick auf die Organisation innerhalb der deutschen Bundesregierung und der verantwortlichen Ministerien. Die Forschenden halten fest, dass Deutschland mit dem Wechsel der Zuständigkeit für internationale Klimapolitik ins Auswärtige Amt und dem Posten der Sonderbeauftragten für internationale Klimapolitik Akzente setzen konnte. Die Bilanz des deutschen Engagements in bi- und plurilateralen Formaten falle dagegen gemischt aus.
Viele Menschen denken, dass Altmedikamente grundsätzlich über die Apotheken zu entsorgen seien. Die Aufklärung über die geltenden, regional unterschiedlichen Entsorgungswege nimmt in der Apotheke Zeit in Anspruch. Das Poster "Richtige Entsorgung von Altmedikamenten in: …" soll das Personal entlasten, indem darauf die Entsorgungsinformationen im Verkaufsraum schriftlich zur Verfügung gestellt werden können.
Bei der Anwendung arzneimittelhaltiger Cremes und Gels kann die ins Abwasser gelangende Arzneistoffmenge dadurch reduziert werden, dass man sich nach dem Auftragen zunächst die Hände mit einem Papiertuch abwischt, das im Hausmüll entsorgt wird, und erst dann die Hände wäscht. Deshalb wurde zu diesem Thema eine deutschsprachige Postkarte in DIN A6 (10 x 15 cm) entwickelt, die der Kundschaft bei Abgabe von arzneimittelhaltigen Cremes und Gels in der Apotheke mitgegeben werden kann.
Dieser Bericht untersucht die Krisenfestigkeit des Europäischen Emissionshandelssystems (EU-ETS) und zeigt auf, wie globale Krisen wie die COVID-19-Pandemie oder der Ukraine-Krieg dessen Funktion beeinträchtigen können. Angesichts steigender Energiepreise und wirtschaftlicher Unsicherheiten wird deutlich, dass der EU-ETS rechtlich besser auf Krisensituationen vorbereitet werden muss. Das Gutachten beleuchtet notwendige Reformen, um den Emissionshandel in Zukunft widerstandsfähiger und effektiver zu gestalten.
Die vom Menschen verursachten Umweltkrisen machen auch vor den Ozeanen nicht halt. Um diesen komplexen Herausforderungen wirksam begegnen zu können, braucht es neue Formen wissenschaftlicher Zusammenarbeit. Das Positionspapier plädiert für eine strategisch gestärkte Kooperation zwischen Natur-, Technik-, Sozial- und Kulturwissenschaften. Vorgestellt werden fünf zentrale Entwicklungsbereiche, die künftig den Weg zu einer gesellschaftlich relevanteren Meeresforschung ebnen sollen – von Reformen in der Ausbildung bis hin zur strukturellen Öffnung in die Gesellschaft. Dr. Grit Martinez vom Ecologic Institut, die sich seit vielen Jahren für die Verbindung von gesellschaftswissenschaftlichen Perspektiven aus den Sozial- und Geisteswissenschaften und Umweltforschung engagiert, trug zu diesem Thesenpapier bei.
Am 20. und 21. September 2024 fand in Berlin erstmals das AgriKultur Festival statt. Bei schönstem Spätsommerwetter kamen rund 600 Menschen in Berlin-Friedrichshain zusammen, um sich über regionale Landwirtschaft und Ernährung zu informieren und auszutauschen. "Das Festival wurde zum lebendigen Ort des Austauschs, zur zweitägigen Ideenschmiede", erklärten die Organisator:innen Annabella Jakab (Netzwerk Flächensicherung e. V.) und Sebastian Rogga (ZALF e. V.).
Wie können regionale Agrar- und Ernährungssysteme nachhaltiger gestaltet werden? Dieser Bericht beleuchtet neue Kooperationsmodelle, die Landwirt:innen, Konsument:innen und zivilgesellschaftliche Akteure zusammenführen, um den Zugang zu Land zu verbessern und regionale Wirtschaftskreisläufe zu stärken. Eine zentrale Erkenntnis ist, dass solche Kooperationen nicht nur ökologisch vorteilhaft sind, sondern auch soziale und wirtschaftliche Synergien für ländliche Regionen schaffen.