Die Europäische Union braucht eine gemeinsame Vision für ihre Energiezukunft. Ein Übergang zu erneuerbaren Energiequellen wird die Versorgungssicherheit erhöhen, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft steigern und Nachhaltigkeit befördern. Die Heinrich-Böll-Stiftung beauftragte eine Arbeitsgruppe, eine Sammlung von Politikempfehlungen für den zukünftigen Ausbau erneuerbarer Energien in Europa zu erarbeiten. Der Fokus lag auf zwei Schlüsselbereichen: Stromnetze sowie Vergütungs- und Fördersysteme für Erneuerbare. Sascha Müller-Kraenner, Gesellschafter des Ecologic Institutes und Susanne Langsdorf, Researcher am Ecologic Institute stellen in dem Bericht "Eine Europäische Union für Erneuerbare Energien" die Empfehlungen vor. Der Bericht steht in deutsch und englisch zum Download zur Verfügung.
Diese Studie zu Kosten und Nutzen von Anpassungsmaßnahmen in Deutschland zeigt dass eine Anzahl von Maßnahmen gegen Klimawandelauswirkungen erfolgversprechend und rentabel sind. Unter diese Maßnahmen fallen, z. B. grüne Dächer gegen eine Hitzebelastung in Städten, die Renaturierung von Auenflächen und hitzeresistente Straßenbeläge. Positiv können auch Maßnahmen der Bewusstseinsbildung bewertet werden.
Erlaubt Völkerrecht einen Klimaschutz der unterschiedlichen Geschwindigkeiten? Können Staaten Vorreiterallianzen für mehr Klimaschutz bilden? Oder wird dies von den Klimarahmenkonvention und dem Kyoto Protokoll unterbunden? Ein neues Ecologic Papier beantwortet diese Fragen.
In seinem Vortrag thematisierte Dr. Wolfgang Urban vom Ecologic Institut den künftigen Ausbau von Erneuerbaren Energien. Er stellte, aus Sicht der Bundesregierung, die Herausforderungen und Perspektiven für Biogas dar. Nach der Verortung der Bioenergie im Orchester der erneuerbaren Energien beeuchtete er, welchen Beitrag Biogas und Biomethan leisten können, um die politischen Ziele zu erreichen. Er beendete seine Ausführungen mit einer Darstellung über die aktuellen Entwicklungen und den Förderrahmen. Die Vortragsfolien stehen als Download zur Verfügung.
Gerdes, Holger et al. (2012): Ökosystemleistungen in die Reform der gemeinsamen Agrarpolitik integrieren. Naturschutz und Landschaftsplanung. Zeitschrift für angewandte Ökologie, Jahrgang 44, Heft 2.
Für die Abschlusskonferenz des Projektes "Evaluierung der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI)" wurde eine Serie aus 13 Postern erstellt. Darin wird jeweils ein Projekt vorgestellt, das im Rahmen der NKI-Evaluierung begutachtet wurde. Ziel der Posterserie war es, ausgewählte Projekte bei der Veranstaltung vorzustellen und Anlass für Gespräche zu bieten. Die Evaluation der einzelnen Projekte wurde dabei vergleichbar visualisiert. Für die Posterserie wurde ein Konzept entwickelt, in welchem das Prinzip der gezielten Informationssegmentierung verfolgt wird. Um Aufmerksamkeit und Identifikation zu erzeugen wurden Bilder von Menschen und Zitate eingebunden.
Ende August 2012 ist das Jahrbuch Ökologie 2013 erschienen. Das Ecologic Institut gehört zu den das Jahrbuch begleitenden Einrichtungen und hat auch dieses Jahr ein Kapitel beigetragen. Schwerpunktthema in diesem Jahr ist die Energiewende, die aus ökonomischer, sozialer, technischer und ökologischer Sicht beleuchtet wird.
Nachhaltigkeit und demografischer Wandel sind in Politik, Wissenschaft und Öffentlichkeit sehr präsente Schlagworte. So unterschiedlich sie auf den ersten Blick scheinen mögen, bei beiden Themen wird der Umgang mit dem gesellschaftlichen Wandel betrachtet. Die Dissertation geht der Frage nach, wie beide Themen konstruktiver miteinander gekoppelt werden können und welche Rolle bei der Umsetzung dabei ein dynamisches Simulationsmodell spielen kann. Fallbeispielregion ist dabei der Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein.
Eine diskursanalytische Betrachtung der Verschränkung zweier Diskurse und die Entwicklung eines dynamischen Simulationsmodells als Beitrag zur post-normal Science
Ecologic Institut und Perspectives GmbH untersuchen in dem Bericht für das Umweltbundesamt die Rolle deutscher Unternehmen in den CDM- und JI-Märkten. Deutsche Hersteller von Umwelttechnik nehmen am Weltmarkt bereits heute und in Zukunft führende Positionen ein. Gleichzeitig sind deutsche Technikanbieter bislang nicht übermäßig stark als Beteiligte von CDM/JI Projekten in Erscheinung getreten - der Anteil deutscher Technik im CDM-Markt beträgt weniger als 20 %. Die größten spezifischen Barrieren bestehen im Informationsmangel zu den Mechanismen CDM/JI sowie insbesondere die regulatorische Komplexität des CDM/JI-Genehmigungsverfahrens und die entsprechenden Transaktionskosten. Der Bericht steht als Download zur Verfügung.