REFRESH, ein europäisches Projekt zur Reduktion von Lebensmittelabfällen, schreibt den "Food Waste Solution Contest" aus. Ziel des Ideenwettbewerbs ist es, Lösungsansätze für Abfälle von Nahrungsmitteln und deren Verpackungen entlang aller Abschnitte der Versorgungskette zu unterstützen. Der Wettbewerb steht allen in Europa offen, z.B. Einzelpersonen, Organisationen, Startup-Unternehmen oder großen Firmen. Der Wettbewerbsbeitrag muss auf Englisch und als Video oder visuelles Essay eingereicht werden. Das Ecologic Institut ist REFRESH Partner und organisiert den Wettbewerb, dessen Bewerbungsschluss der 30. November 2016 ist.
Offsetting wird als ein Verfahren angesehen, das zur Reduktion der stetig wachsenden Emissionen im Flugverkehrssektor beitragen kann. Dieser Bericht untersucht inwiefern Fluggesellschaften sich tatsächlich am Offsetting beteiligen. Dabei werden verschiedene Offsetting-Mechanismen sowie die daran beteiligten Institutionen in den Blick genommen. Der Bericht trägt Informationen zu den Offsetting-Praktiken von über 30 Fluggesellschaften zusammen und steht als Download zur Verfügung.
Mit dem REFRESH Food Waste Solution Wettbewerb sollte der Fokus auf die Reduzierung von vermeidbaren Lebensmittelabfällen und die bessere Verwendung von Lebensmittelressourcen gelegt werden. Der Wettbewerb stand allen in Europa offen, z.B. Einzelpersonen, Organisationen, Startup-Unternehmen oder großen Firmen.
Ziel dieses Projekts ist es, Klarheit über den rechtlichen Status der im EU-Emissionshandelssystem gehandelten Emissionsberechtigungen zu schaffen. Davon ausgenommen sind internationale Emissionszertifikate (z. B. Assigned Amount Units (AAUs), Certified Emission Reductions (CERs), Emission Reduction Units (ERUs)) gemäß dem Kyoto-Protokoll zur UN-Klimarahmenkonvention.
CIRCULAR IMPACTS wird der EU und ihren Entscheidungsträgern bei dem Übergang von der momentan überwiegend linearen Wirtschaft zu einer Kreislaufwirtschaft helfen. Um dieses Ziel zu erreichen, entwickelt das Projektteam eine zugängliche Evidenzbasis mit konkreten Daten bezüglich makroökonomischer, gesellschaftlicher und ökologischer Folgen, sowie Arbeitsmarkteffekte dieses Übergangs. Für diesen Zweck wird eine Internetplattform erstellt, welche den Zugang zu Datenbanken erleichtern soll. Gleichzeitig füllt diese Plattform die Wissenslücken der Folgenabschätzungen der EU-Kommission in der Kartierung der Vorteile einer Kreislaufwirtschaft für die Umwelt und Wirtschaft. Diese identifizierten Vorteile sollen weiterhin die EU-Mitgliedsstaaten überzeugen, im Kontext des europäischen Semesters, die nötigen Schritte zu tun um den Kreislauf zu schließen.
Es sind noch viele Fragen, die die Zukunft des Governance-Systems der Klimaschutz- und Energieziele der EU bis 2030 betreffen offen. Dieser Bericht des Ecologic Instituts analysiert die Lehren aus den bisherigen Erfahrungen mit dem Europäischen Semester, vor allem bezüglich der Unterstützung bei zentralen verfahrenstechnischen Aspekten in der Umsetztungs- und Fortschrittskontrollephase. Der Bericht steht als Download zur Verfügung.
23 Fallstudien, die im Rahmen des BASE-Projekts durchgeführt wurden, analysieren Reaktionen und Anpassungsstrategien auf den Klimawandel in unterschiedlichen geografischen Regionen (Küstenregionen sowie Stadt- und Ballungsräume) und verschiedenen Sektoren (Landwirtschaft, Forst-wirtschaft, Wasserressourcen-Management u. a.). Die BASE-Fallstudien geben einen ausgezeichneten Einblick in den gegenwärtigen Stand der Anpassung in Europa und stellen Vergleichsdaten zur Wirksamkeit, zu Kosten und Nutzen, Umsetzungsherausforderungen und Erfolgen verschiedener Maßnahmen zur Verfügung. BASE-Researcher arbeiteten mit der Europäischen Umweltagentur (EEA) zusammen, um das zusammengetragene Wissen verfügbar und nutzbar für Entscheidungsträger auf allen Ebenen zu machen. Die Fallstudien und Ergebnisse des Projekts wurden in die European Climate Adaptation Platform (Climate-ADAPT) integriert.
Dieses Briefing gab den ENVI-Ausschussmitgliedern einen Überblick über die wichtigsten Fragen zur CITES COP 17. Es legt die neue Rolle der EU dar, die erstmals als separates Mitglied an einer CITES-Konferenz teilnahm. Neben einem kurzen historischen Einblick zu CITES stellte es die aktuellen Positionen wichtiger Mitgliedsparteien zu Hauptthemen dar. Das Briefing identifizierte Schlussfolgerungen und Empfehlungen für die Abgeordneten des ENVI-Ausschusses. Das Dokument steht als Download zur Verfügung.
Internationale Handelsabkommen können in verschiedener Weise Einfluss auf VerbraucherInnen haben. Einerseits können Handelsabkommen dazu führen, dass mehr oder kostengünstigere Produkte für VerbraucherInnen verfügbar sind. Andererseits enthalten Handelsabkommen auch Vorgaben für politische und rechtliche Maßnahmen der Vertragsstaaten und können damit deren Möglichkeiten beschränken, Verbraucherschutzpolitik gestalten. Die Ausgestaltung von Handelsabkommen ist daher wichtig für VerbraucherInnen. Wie Verbraucherrechte in bisherigen Handelsabkommen verankert sind und welche Möglichkeiten für ihre Durchsetzung durch Verbraucherverände bestehen, ist Thema einer juristischen Studie, die Ecologic Institut für den Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) erstellt.
Dooley, Elizabeth (Hg.) 2016: Mineralstoffkreisläufe auf Betriebsebene schließen. Bewährte Verfahren zur Reduzierung des Nährstoffverlustes in der Weser-Ems-Region (Deutschland).
"Klimawandel und Innovation: Eine post-Paris Agenda" ["Climate Change and Innovation: A post-Paris Agenda"] war das Thema der Ottawa Climate Talks, bei dem Dr. Camilla Bausch vom Ecologic Institut als Keynote-Speaker teilnahm. Die Rede war Teil einer Vortragsreise die durch drei verschiedene Provinzen Kanadas führte. Während sie einerseits Themenbereiche wie Innovation oder nationale und kommunale Klima- und Energiepolitik diskutierte, tauschte Dr. Bausch in Ottawa, Montreal und Edmonton andererseits wichtige Ideen und Erkenntnisse aus. Der Besuch erfolgte inmitten von dynamischen Zeiten kanadischer Politikgestaltung, in denen Premierminister Justin Trudeau ein nationales Ultimatum erlassen hat welches die Provinzen dazu verpflichtet, bis 2018 einen Plan zur Besteuerung von Kohlendioxid (CO2) zu erstellen und in denen sich die Mitglieder des Parlaments mit 207 zu 81 Stimmen für das Pariser Klimaabkommen aussprechen.
Am 20. Juli 2016 veröffentlichte die Europäische Kommission ihren Legislativvorschlag für eine Effort Sharing Verordnung. Ein Papier des Ecologic Instituts bewertet diesen Vorschlag. Das Papier steht als Download zur Verfügung.
Die EU überlegt, das Pariser Klimaschutzabkommen schnell zu ratifizieren. Dieses Papier erläutert die rechtlichen Probleme, die sich ergeben, wenn die EU ratifiziert, ohne die interne Lastenverteilung auf die Mitgliedstaaten geklärt zu haben und ohne auf die Ratifikation durch die Mitgliedstaaten zu warten. Das Papier steht als Download zur Verfügung.
Natacha Amorsi et. al. 2016: WaterDiss. Analysis and uptake of water research results. In: André Martinuzzi and Michal Sedlacko (eds.): Knowledge Brokerage for Sustainable Development. Innovative Tools for Increasing Research Impact and Evidence-Based Policy-Making. Routledge: London.