Im November 2015 wurde die Stellungnahme zum vierten Monitoring-Bericht der Bundesregierung für das Jahr 2014 veröffentlicht. Das Ecologic Institut unterstützt diese Arbeit, wobei die Bearbeitung der von Dr. Hans-Joachim Ziesing und der Expertenkommission ausgewählten Schwerpunktthemen für die gemeinsame Stellungnahme im Vordergrund stehen. Die Stellungnahme der Expertenkommission steht als Download zur Verfügung.
Insgesamt wurden vier technische Broschüren vom DEMEAU-Konsortium veröffentlicht. Sie erläutern die Technologien Bioassays, ANCS, AOT und MAR. Die Technologiebroschüren richten sich an Versorger, Wasserverbände und Technologieanbieter. Daher präsentieren sie die Informationen technisch detailliert.
Das Umweltbundesamt (UBA) veröffentlichte einen Synthesebericht, der die wichtigsten Ergebnisse und Empfehlungen des Projektes "Forum Fischschutz und Fischabstieg" zusammenfasst, an dem das Ecologic Institut maßgeblich beteiligt war. Für künftige Entwicklungen wurden Empfehlungen des Forums zum Forschungs- und Handlungsbedarf identifiziert und weitere Lösungsvorschläge erarbeitet. Die Veröffentlichung steht als Download zur Verfügung.
Der vierte RECREATE Policy Brief untersucht naturorientierte Lösungen (Nature-Based Solutions - NBS) in zwei Anwendungsbereichen: (1) Küstenschutz und (2) städtische Entwässerungssysteme. Er basiert auf einer der detaillierten Darstellungen für das RECREATE-Projekt. Der RECREATE Policy Brief Nr. 4 steht zum Download zur Verfügung.
Ahrensfelde war eine Zukunftsgemeinde im Rahmen des Wettbewerbs "Zukunftsstadt" und entwickelte eine Vision, wie die Gemeinde im Jahr 2030 und darüber hinaus aussehen soll. Um der Vision näher zu kommen, wurde im November 2015 während drei Wochen eine Umfrage unter den Bürger/innen in Ahrensfelde durchgeführt. Doris Knoblauch vom Ecologic Institut präsentierte allen interessierten Bürger/innen die Ergebnisse dieser Umfrage am 30. November 2015 bei einer Bürgerversammlung und moderierte den Abend.
Vom 30. November bis 11. Dezember 2015 fand die 21. Konferenz der Vertragsparteien (COP 19) der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) in Paris (Frankreich) statt. Das Ecologic Institut unterstützte dabei zum einen mit juristischer Expertise die Verhandlungen und stellte zum anderen auf der Konferenz Ergebnisse aus seinen Forschungsprojekten vor.
Mit diesem Webinar begann der der kostenlose Online-Kurs zum Emissionshandel, welcher von der Europäischen Kommission angeboten wird. Elizabeth Zelljadt vom Ecologic Institut moderierte das Webinar über "Dynamiken und Risiken des Kohlenstoffmarkts". Gastredner war Marcus Ferdinand von Thomson Reuters.
Das Institute for European Environmental Policy (IEEP) und Ecologic Institut bauen die Beyond GDP-Website aus. Das IEEP übernimmt die inhaltliche Weiterentwicklung der Website sowie die Gestaltung der Newsletter. Das Ecologic Institut verantwortet die grafische und technische Weiterentwicklung der Beyond GDP-Website. Außerdem ist das Ecologic Institut für die Einarbeitung der inhaltlichen Änderungen in die Code-Basis und das Versenden der Aktualisierungen zuständig.
Nachhaltige Entwicklung ist ein langfristiges politisches Ziel der Europäischen Union (EU). Die Europäische Kommission (Eurostat) verwendet Indikatoren für nachhaltige Entwicklung (SDI) und überwacht somit regelmäßig den Fortschritt der EU-Strategie für nachhaltige Entwicklung und der Europa 2020 Strategie. Seit 2008 erstellt das Ecologic Institut gemeinsam mit der Wirtschaftsuniversität Wien, INFRAS und der Haymarket Media Group Monitoringberichte für diese Strategien.
Das Briefing "Supporting delivery of climate ambition through the Energy Union: What is needed from Member States' National Energy Plans?" präsentiert Kernaussagen aus drei Studien zu möglichen Reformen bestehender Planungs- und Berichtspflichten sowie damit verbundenen Fragen, die für die Ausgestaltung des klima- und energiepolitischen Governance-Rahmens für die Verwirklichung der Energieunion entscheidend sind.
Die internationale Umweltpolitik erfährt in 2015 einige Prominenz. Im September hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Sustainable Development Goals verabschiedet, im Dezember soll auf der Klimakonferenz in Paris ein neues globales Klimaregime verabschiedet werden. Dr. Camilla Bausch, Direktorin des Ecologic Instituts, diskutierte wichtige Aspekte dieser Dynamik auf verschiedenen Veranstaltungen.
Die Agenda zur "besseren Regulierung" der europäischen Kommission setzt voraus, dass Gesetzesinitiativen von Auswertungen relevanter existierender Gesetze begleitet werden. Diese Studie bewertet die existierende EU-Emissionshandelsrichtlinie, als Grundlage möglicher zukünftiger Veränderungen zum Emissionshandelsystem im Rahmen des europäischen Klima- und Energiepakets 2030. Sie verwendet einen Ansatz, in dem folgende Aspekte der Richtlinie systematisch ausgewertet werden: Relevanz, Effektivität, Effizienz, Kohärenz und EU-Mehrwert. Die Studie steht als Download zur Verfügung.
Vom 15. bis 21. November 2015 fand in Berlin, Köln und Düsseldorf ein umfangreiches Programm für Senatoren und Abgeordnete aus Bundesstaaten des Mittleren Westens der USA statt. Im Mittelpunkt standen Vorträge, Diskussionen und Exkursionen zu den Themen Energie- und Klimapolitik sowie zum Strukturwandel in Deutschland.